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[quote="PhyMaLehrer"]1. Die Gleichspannung ist die Betriebsspannung der Schaltung. 2. Durch den Widerstand fließt ein kleiner Strom in die Basis des Transistors hinein, damit fließt auch ein (durch den Transistor verstärkter) Kollektorstrom. Die Schaltung funktioniert nun so, daß diese beiden Ströme durch Wechselströme überlagert werden, d. h. sie schwanken in ihrer Stärke, kehren aber ihre Polarität nicht um. (Dann würde der Transistor ja nicht mehr finktionieren.) So wie die Ströme in ihrer Stärke schwanken, tun dies auch die Spannungen an der Basis und am Kollektor (immer gegen den Emitter gemessen). 3. Wenn die Spannung an der Basis des Transistors [u]steigt[/u], fließt ein größerer Basisstrom und damit auch ein größerer Kollektorstrom. Am Kollektorwiderstand bzw. der Spule des Schwingkreises wird daher auch die Spannung steigen. Die Spannung, die man zwischen Kollektor und Emitter mißt, wird aber demzufolge [u]sinken[/u]. Basis- und Kollektorspannung verhalten sich also zueinander genau entgegengesetzt -> Phasenverschiebung 180°. Am Kollektor des Transistors liegt also eine Gleichspannung, die mit einer Wechselspannung überlagert ist (eine in ihrer Stärke schwankende Gleichspannung). Durch einen Kondensator am Kollektor wird die Gleichspannung aber abgetrennt. (Über den Kondensator kann kein Gleichstrom fließen.) Hinter dem Kondensator hat man dann also tatsächlich eine Wechselspannung.[/quote]
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Marius H
Verfasst am: 02. Okt 2010 19:38
Titel:
jaja, ganz toll, kann denn sonst niemand helfen?
BertiVogts
Verfasst am: 02. Okt 2010 12:39
Titel:
Marius H... hat Folgendes geschrieben:
kann mir denn niemand helfen?
Ich glaube nicht.
Marius H...
Verfasst am: 02. Okt 2010 12:31
Titel:
kann mir denn niemand helfen?
Marius H..
Verfasst am: 01. Okt 2010 20:33
Titel:
PhyMaLehrer hat Folgendes geschrieben:
Die Schaltung funktioniert nun so, daß diese beiden Ströme durch Wechselströme überlagert werden, d. h. sie schwanken in ihrer Stärke, kehren aber ihre Polarität nicht um. (Dann würde der Transistor ja nicht mehr finktionieren.)
So wie die Ströme in ihrer Stärke schwanken, tun dies auch die Spannungen an der Basis und am Kollektor (immer gegen den Emitter gemessen).
sorry den Teil habe ich nicht ganz verstanden, welche Wechselströme meinst du hier, wo kommen die denn her? kannst du mir das vielleicht genauer erklären
aber ansonsten ersteinmal an kräftiges dankeschön an euch...
Brot
Verfasst am: 01. Okt 2010 10:36
Titel:
Zum Verständnis lohnt eventuell auch ein Blick auf die ursprüngliche Schaltung, in der statt des Transistors eine Triode zum Einsatz kommt (als Meisner die Schaltung patentieren ließ, standen Transistoren noch nicht zur Verfügung).
PhyMaLehrer
Verfasst am: 01. Okt 2010 10:33
Titel:
1. Die Gleichspannung ist die Betriebsspannung der Schaltung.
2. Durch den Widerstand fließt ein kleiner Strom in die Basis des Transistors hinein, damit fließt auch ein (durch den Transistor verstärkter) Kollektorstrom. Die Schaltung funktioniert nun so, daß diese beiden Ströme durch Wechselströme überlagert werden, d. h. sie schwanken in ihrer Stärke, kehren aber ihre Polarität nicht um. (Dann würde der Transistor ja nicht mehr finktionieren.)
So wie die Ströme in ihrer Stärke schwanken, tun dies auch die Spannungen an der Basis und am Kollektor (immer gegen den Emitter gemessen).
3. Wenn die Spannung an der Basis des Transistors
steigt
, fließt ein größerer Basisstrom und damit auch ein größerer Kollektorstrom. Am Kollektorwiderstand bzw. der Spule des Schwingkreises wird daher auch die Spannung steigen. Die Spannung, die man zwischen Kollektor und Emitter mißt, wird aber demzufolge
sinken
. Basis- und Kollektorspannung verhalten sich also zueinander genau entgegengesetzt -> Phasenverschiebung 180°.
Am Kollektor des Transistors liegt also eine Gleichspannung, die mit einer Wechselspannung überlagert ist (eine in ihrer Stärke schwankende Gleichspannung). Durch einen Kondensator am Kollektor wird die Gleichspannung aber abgetrennt. (Über den Kondensator kann kein Gleichstrom fließen.) Hinter dem Kondensator hat man dann also tatsächlich eine Wechselspannung.
Chillosaurus
Verfasst am: 30. Sep 2010 19:12
Titel: Re: Ungedämpfter Schwingkreis
Markus H. hat Folgendes geschrieben:
[...]
1.) Man legt doch eine Gleichspannung an oder?
2.) Wozu ist der Widerstand da , der zwischen Spannungsquelle und Basis des Transistors liegt?
[...]
Habe ich das richtig verstanden. Von der Spule im Schwingkreis selbst, wird auf die andere Spule das Magnetfeld übertragen, dadurch wird eine wechselspannung induziert. [...]
1. Ja.
2. Um eine Spannung zu erzeugen.
Du hast das wohl richtig verstanden.
Markus H.
Verfasst am: 30. Sep 2010 17:07
Titel: Ungedämpfter Schwingkreis
Meine Frage:
Also wir haben gerade in der Schule die Meißner Schaltung.
Allerdings versteh ich da gerade nur Bahnhof...
Daher habe ich einige Fragen:
1.) Man legt doch eine Gleichspannung an oder?
2.) Wozu ist der Widerstand da , der zwischen Spannungsquelle und Basis des Transistors liegt?
3.) Wieso hab ich im Transistor eine Phasenverschiebung von 180°
Habe ich das richtig verstanden. Von der Spule im Schwingkreis selbst, wird auf die andere Spule das Magnetfeld übertragen, dadurch wird eine wechselspannung induziert. Bei uns liegt die Spule(also nicht die vom Schwingkreis, sondern die andere) zwischen einem Kondensator und dem Emitter des Transistors und wenn man das Kabel weiterverfolgt die Nullspannung der Spannungsquelle. Was für eine Art von Spannung liegt dann am Emitter an?
An der Basis ja vermutlich die Gleichspannung oder?
und wie sieht die Spannung am Kollektor aus?
Meine Ideen:
Habe schon einige Seiten durchgelesen, aber diese Sachen die oben stehen haben sich mir noch nicht ganz erschlossen....