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[quote="paliot.."]genauso wie isi1 sagt steht es auch in der lösung, nur warum weiß ich eben, dass ich Blindleistung Q=Iq²R=I^2*R*sin²(a) verwenden muss und nicht Q=U I sin(a), ich hätte ja so auch die Blindleistung ausrechnen können und dann einfach mit der Scheinleistung S=U*I ins Verhältnissetzen können und fertig, aber warum geht das so nicht?[/quote]
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isi1
Verfasst am: 03. Okt 2010 18:29
Titel:
paliot... hat Folgendes geschrieben:
ok, danke jetzt sehe ich zumindest den weg...
heißt das jetzt, dass zur Wirkleistung auch der Blindstrom beiträgt. Wie muss ich mir das denn vorstellen?
Das ist der wichtigste Grund,
paliot
, warum man möglichst wenig Blindleistung haben will, sie erzeugt Verluste in der Zuleitung und im Generator.
paliot...
Verfasst am: 03. Okt 2010 18:21
Titel:
ok, danke jetzt sehe ich zumindest den weg...
heißt das jetzt, dass zur Wirkleistung auch der Blindstrom beiträgt. Wie muss ich mir das denn vorstellen?
isi1
Verfasst am: 03. Okt 2010 18:08
Titel:
paliot.. hat Folgendes geschrieben:
genauso wie isi1 sagt steht es auch in der lösung, nur warum weiß ich eben, dass ich
Blindleistung Q
=Iq²R=I^2*R*sin²(a) verwenden muss
und nicht
Blindleistung Q=U I sin(a)
, ich hätte ja so auch die Blindleistung ausrechnen können und dann einfach mit der Scheinleistung S=U*I ins Verhältnissetzen können und fertig, aber warum geht das so nicht?
Eben das
Q
ist falsch.
Gemeint ist nicht die Blindleistung des Verbrauchers sondern die Verlustleistung (Wirkleistung) in der Leitung, die durch
W = Ix²*R
errechnet wird.
und das
Iq = I * sin φ
...ist bekanntlich der Blindstrom
Setze doch das so gebildete Iq mal in die Formel
W = Iq²*R
ein.
paliot..
Verfasst am: 03. Okt 2010 17:49
Titel:
genauso wie isi1 sagt steht es auch in der lösung, nur warum weiß ich eben, dass ich Blindleistung Q=Iq²R=I^2*R*sin²(a) verwenden muss
und nicht Q=U I sin(a), ich hätte ja so auch die Blindleistung ausrechnen können und dann einfach mit der Scheinleistung S=U*I ins Verhältnissetzen können und fertig, aber warum geht das so nicht?
isi1
Verfasst am: 03. Okt 2010 17:15
Titel:
Das wird so gedacht sein:
Leitungswiderstand (Hin und Rückleitung zusammen):
R
...sagen wir R = 10Ω
Last hat
Leitungsstrom (einphasig) I = S/U ...sagen wir I = 1A
Wirkstrom:
= 0,85A
Blindstrom:
= 0,53A
wobei Iw² + Iq² = I², daraus Iq = 0,53A
Gesamtverluste in der Leitung
W = I²*R
= (1A)²*10Ω = 10W
Verluste durch Iq: Iq²*R = (0,53A)²*10Ω = 2,8W
Verluste durch Iw: Iw²*R= (0,85A)²*10Ω = 7,2W ... zusammen 10W
GvC
Verfasst am: 03. Okt 2010 17:15
Titel:
Wenn das wirklich so in der Lösung steht, ist der Löser ein Depp. Ich fürchte alledings, dass diese Aussage eher auf Dich zutrifft. Du gibst nicht das wieder, was in der Musterlösung steht, sondern Du interpretierst irgendetwas, und zwar falsch.
paliot.
Verfasst am: 03. Okt 2010 16:33
Titel: Re: Leistung im Stromkreis
oh ja ich habe Q und S vertauscht...
also meine idee wäre gewesen:
In der Lösung steht aber:
wie hättest du diese aufgabe denn gerechnet?
isi1
Verfasst am: 03. Okt 2010 16:09
Titel: Re: Leistung im Stromkreis
paliot hat Folgendes geschrieben:
Meine Frage:
Es geht um folgende Aufgabe.
Welcher prozentuale Anteil der in einem Leitungsnetz entstehenden Stromwärmeverluste entfällt auf den Blindstrom, wenn der Leistungsfaktor der Verbraucher im Durchschnitt 0,85 beträgt.
Ich verstehe die Lösung nicht so ganz:
Meine Ideen:
Meine Idee war, dass ich einfach die Blindleistung nehme:
und diese durch die Scheinleistung dividiere
In der Lösung steht aber:
kann mich jemand darüber aufklären, wann man jetzt
nehmen muss und wann
...
ich bin mir leider gar nicht klar über den anwendungsbereich beider formeln...
Da stimmt mehr nicht, denn die Scheinleistung ist meist größer als die Blindleistung, dashalb kann schon mal bei S/Q kein sinus rauskommen, schon gar kein sin²
Weiterhin solltest Du erklären, was R sein soll und worauf sich Deine Größen Q, S , I beziehen.
R
ist üblich ein Wirkwiderstand. Wie kann dann ein Q daraus entstehen?
paliot
Verfasst am: 03. Okt 2010 13:30
Titel: Leistung im Stromkreis
Meine Frage:
Es geht um folgende Aufgabe.
Welcher prozentuale Anteil der in einem Leitungsnetz entstehenden Stromwärmeverluste entfällt auf den Blindstrom, wenn der Leistungsfaktor der Verbraucher im Durchschnitt 0,85 beträgt.
Ich verstehe die Lösung nicht so ganz:
Meine Ideen:
Meine Idee war, dass ich einfach die Blindleistung nehme:
und diese durch die Scheinleistung dividiere
In der Lösung steht aber:
kann mich jemand darüber aufklären, wann man jetzt
nehmen muss und wann
...
ich bin mir leider gar nicht klar über den anwendungsbereich beider formeln...