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[quote="schnudl"][quote="Swissy 2"][b]Meine Frage:[/b] Hallo zusammen Gegeben ist eine Stromdurchflossene Leiterschlaufe, bestehend aus zwei konzentrischen Kreisen und zwei verbindungsstücken (Siehe Skizze) Gesucht ist nun das Magnetfeld im Urprung (Kreiszentren) [b]Meine Ideen:[/b] [color=red]Ich habe mir gedacht, dassin 1. Näherung die geraden Verbindungsstücke keine Rolle spielen (A). [/color] Desweiteren habe ich mir überlegt, ich die Halbkreise in infinitesimal kurze gerade Teilstücke zerlegen kann, um dan mit dem Superpositionsprinzip die Beiträge der einzelnen Element aufintegrieren kann. [color=red]Das Magnetfeld eines geraden Leiters ist ja gegeben durch (B)[/color] [latex] \frac{1}{4*\pi *\epsilon _o *c^2}*\frac{2*I}{r} [/latex] Wenn ich nun über beide Kreise von 1 bis Pi integrier und die Vorzeichen beachte, erhalte ich [latex] \frac{-2I}{\epsilon _0 c^2*R}+\frac{2I}{\epsilon _0 c^2*3R}=\frac{-4I}{3\epsilon_oRc^2} [/latex] Der Verktor schaut in negative z-Richtung. Stimmt das so, oder sind meine Annahmen unzulässig? Vielen Dank für eure Hilfe[/quote] ad A) Im gesuchten Punkt tragen die beiden geraden Leiter nicht nur "in erster Näherung nichts" (was immer das hier heissen mag), sondern gar nichts zu B bei. Weshalb? ad B) Die Formel [latex]H=I/2r \pi [/latex] gilt nur für unendlich lange gerade Leiter. Das trifft auf kleine Segmente nicht zu! Möchtest du nicht lieber das [b]zugrundeliegende [/b] Naturgsetz, nämlich [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Biot-Savart-Gesetz]Biot-Savart[/url] nehmen?? Das beantwortet A und B ![/quote]
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Nachricht
schnudl
Verfasst am: 15. Nov 2010 04:48
Titel: Re: Magnetfeld einer Schlaufe
Swissy 2 hat Folgendes geschrieben:
Meine Frage:
Hallo zusammen
Gegeben ist eine Stromdurchflossene Leiterschlaufe, bestehend aus zwei konzentrischen Kreisen und zwei verbindungsstücken (Siehe Skizze)
Gesucht ist nun das Magnetfeld im Urprung (Kreiszentren)
Meine Ideen:
Ich habe mir gedacht, dassin 1. Näherung die geraden Verbindungsstücke keine Rolle spielen (A).
Desweiteren habe ich mir überlegt, ich die Halbkreise in infinitesimal kurze gerade Teilstücke zerlegen kann, um dan mit dem Superpositionsprinzip die Beiträge der einzelnen Element aufintegrieren kann.
Das Magnetfeld eines geraden Leiters ist ja gegeben durch (B)
Wenn ich nun über beide Kreise von 1 bis Pi integrier und die Vorzeichen beachte, erhalte ich
Der Verktor schaut in negative z-Richtung.
Stimmt das so, oder sind meine Annahmen unzulässig?
Vielen Dank für eure Hilfe
ad A)
Im gesuchten Punkt tragen die beiden geraden Leiter nicht nur "in erster Näherung nichts" (was immer das hier heissen mag), sondern gar nichts zu B bei. Weshalb?
ad B)
Die Formel
gilt nur für unendlich lange gerade Leiter. Das trifft auf kleine Segmente nicht zu!
Möchtest du nicht lieber das
zugrundeliegende
Naturgsetz, nämlich
Biot-Savart
nehmen?? Das beantwortet A und B !
Swissy 2
Verfasst am: 14. Nov 2010 12:36
Titel: Magnetfeld einer Schlaufe
Meine Frage:
Hallo zusammen
Gegeben ist eine Stromdurchflossene Leiterschlaufe, bestehend aus zwei konzentrischen Kreisen und zwei verbindungsstücken (Siehe Skizze)
Gesucht ist nun das Magnetfeld im Urprung (Kreiszentren)
Meine Ideen:
Ich habe mir gedacht, dassin 1. Näherung die geraden Verbindungsstücke keine Rolle spielen.
Desweiteren habe ich mir überlegt, ich die Halbkreise in infinitesimal kurze gerade Teilstücke zerlegen kann, um dan mit dem Superpositionsprinzip die Beiträge der einzelnen Element aufintegrieren kann.
Das Magnetfeld eines geraden Leiters ist ja gegeben durch
Wenn ich nun über beide Kreise von 1 bis Pi integrier und die Vorzeichen beachte, erhalte ich
Der Verktor schaut in negative z-Richtung.
Stimmt das so, oder sind meine Annahmen unzulässig?
Vielen Dank für eure Hilfe