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[quote="Oliver Kahn"][b]Meine Frage:[/b] hallo ich hätte da eine frage zu folgendem: also man hat einen HF-Oszillator auf dem ein Metallstab liegt, der einen Hertz'schen Dipol darstellt. In Entfernung dazu hat man einen parallel ausgerichteten Empfänger. Meine Frage ist: Was genau empfängt der Empfänger? [b]Meine Ideen:[/b] Meine Vermutung: Hier werden ja EM-Wellen abgestrahlt. Die zeitlich veränderlichen Magnetfelder erzeugen ja eine Spannung im Empfänger. Die zeitlich veränderlichen elektrischen Felder erzeugen ein magnetfeld? In wie fern äußert sich das Magnetfeld denn beim Empfänger? Spontan würde ich ja vermuten, dass letzteres eig. der viel stärkere Effekt sein müsste, da ja E=B*c für EM-Wellen gilt und damit die zeitlich veränderliche elektrische Komponente betragsmäßig viel größer wäre. Aber ich vermag das so alles nicht abzuschätzen, deshalb frage ich nocheinmal nach.[/quote]
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Olli Kahn
Verfasst am: 16. Dez 2010 13:25
Titel:
das wäre ein ansatzpunkt, danke:
wenn die Dipol und Empfängerantenne aber parallel sind.
Ist dann das E-Feld nicht senkrecht zum Stab, was doch nur einen seitlichen Wechselstrom(an der Breitseite des Stabes) zur Folge hätten und nicht über die Länge des Stabes?
gibt es eig. einen offensichtlichen Grund, warum der Hertzsche Dipol eine halbe Wellenlänge lang sein sollte, um ein günstiges Abstrahlverhalten zu zeigen?
dermarkus
Verfasst am: 16. Dez 2010 01:17
Titel:
Von Magnetfeldern kennst du ja sicher schon das, was sie mit Spulen machen können: Verändert sich das Magnetfeld, das durch eine Spule durchgeht (und damit auch der magnetische Fluss durch die Spule), dann wird in der Spule eine Spannung induziert, die einen Strom durch die Spule antreiben kann.
Ich würde also erwarten, dass wenn man so eine Empfängerantenne für eine elektromagnetische Welle spulenförmig baut, dann empfängt man damit eher über die Wirkung des Magnetfeldes, das einen Wechselstrom in der Spule erzeugt.
Und wenn man den Empfänger stabförmig baut, dann wird er vor allem mit dem elektrischen Feld in der elektromagnetischen Welle wechselwirken, das die Elektronen in dem leitenden Empfänger stab hin- und herbeschleunigt und so einen Wechselstrom in dem Stab erzeugt.
Hilft das schonmal ein Stück weit beim prinzipiellen Verständnis der möglichen Wechselwirkungen?
Und hilft das eventuell sogar schon, um mal abzuschätzen, wie viel der Energie so einer elektromagnetischen Welle jeweils in einer passend orientierten und geformten Antenne in einem gewissen Abstand aufgefangen wird, wenn man das mal sowohl für Stab als auch für eine Spule als Empfänger versucht abzuschätzen?
Oliver Kahn
Verfasst am: 15. Dez 2010 19:30
Titel: Hertz'scher Dipol
Meine Frage:
hallo
ich hätte da eine frage zu folgendem:
also man hat einen HF-Oszillator auf dem ein Metallstab liegt, der einen Hertz'schen Dipol darstellt. In Entfernung dazu hat man einen parallel ausgerichteten Empfänger.
Meine Frage ist: Was genau empfängt der Empfänger?
Meine Ideen:
Meine Vermutung:
Hier werden ja EM-Wellen abgestrahlt.
Die zeitlich veränderlichen Magnetfelder erzeugen ja eine Spannung im Empfänger.
Die zeitlich veränderlichen elektrischen Felder erzeugen ein magnetfeld?
In wie fern äußert sich das Magnetfeld denn beim Empfänger?
Spontan würde ich ja vermuten, dass letzteres eig. der viel stärkere Effekt sein müsste, da ja E=B*c für EM-Wellen gilt und damit die zeitlich veränderliche elektrische Komponente betragsmäßig viel größer wäre.
Aber ich vermag das so alles nicht abzuschätzen, deshalb frage ich nocheinmal nach.