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[quote="pusteblumchen"]hallo zusamen. ich bin ein wenig was verwirrt was das weitreichende Thema der elektromagnetischen Induktion angeht. Wäre dankbar darum, wenn jemand mir helfen könnte ein wenig Ordnung in das ganze rein zu bringen...ich schreibe einfach mal ein bisschen, korrigiert mich wenn ich falsch liege so also.. wie ich das jetzt verstanden steckt hinter dem ganzen die Idee, dass, wenn durch einen stromdurchflossener Leiter ein Magnetfeld entsteht, auch die Umkehrung gilt, nämlich, dass durch das Bewegen eines Leiters in ein Magnetfeld, bzw. durch das Bewegen eines Magnetfelds auf einen Leiter (egal ob Leiter oder Magnetfeld bewegt wird, es geht um die Relativbewegung) eine Spannung induziert wird. (Lorentzkraft --> elektrisches Feld ...) soweit richtig? aber dies bezieht sich ja nun erstmal nur auf einen Leiter, oder? Für eine Spule oder leiterschleife kann Induktion auch zwei Weisen erzeugt werden. 1. zeitliche Änderung der vom Magnetfeld durchzogenen Querschnittsfläche, wobei die stärke des Magnetfeldes konstant bleibt. und dann entweder durch drehung einer Leiterschleife im Magnetfeld (Dynamoprinzip) oder durch lineare Bewegung einer leiterschleife in ein Magnetfeld --> wie genau muss ich mir aber hier das entstehen einer Spannung vorstellen. bei dieser linearen bewegung kann ich es - so denke ich- noch nachvollziehen. das Enstehen der Spannung hängt doch hier auch wieder mit der Lorentzkraft zusammen die durch die Leiterbewegung die Ladungen verschiebt und so eine Spannung erzeugt... aber wie ist es bei der Rotation einer Leiterschleife? irgendwie kann ich mir das gedanklich gerade überhaupt nicht wirklich vorstellen.ich weiß, dass sich die vom Magnetfeld durchsetzte wirksame Fläche durch die Drehhung ändert (wirksam = senkrecht zu den B-Feldlinien) oder kann ich das quasi als eine aneinandereihung dessen was bei einer linearen Bewegung passiert vorstellen, nur dass die leiterschleife halt in jedem Moment anders zu den B-Feldlinien steht? 2. zeitliche Änderung der magnetischen Flussdichte, während die durchsetzte Fläche konstant bleibt. eigentlich verstehe ich ja das prinzip. die flussdichte ändert sich linear mit dem erregerstrom. wenn I1 sich auf I2 ändert, ändert sich B1 auf B2. aber auf welches I bezieht sich das? wenn ich jetzt die magntische Flussdichte habe, die ja die stärke des Magnetfelds beschreibt und definiert wird durch: B= F/Is und in meinen Buch steht, dass sich es bei I um die Stromstärke des Leiters handelt, verwirrt mich dass, denn wenn man jetzt so eine Leiterschleife hat, an der doch vorher keine spannung angelegt ist, also auch kein strom fließt, wie kann sich dass dann auf die stromstärke des Leiters beziehen? diese art der Induktion lässt sich aber doch nicht durch Lorentzkraft erklären oder? .__. ich hoffe ich schreibe nicht zu verwuselt. bin um jede Hilfe dankbar.. ist denn ersteinmal die grundsätzliche einteilung richtig, also auf welche Weisen alles Induktion bewirkt werden kann? Liebe Grüße[/quote]
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Nachricht
pusteblumchen
Verfasst am: 09. März 2011 18:09
Titel: Induktion
hallo zusamen.
ich bin ein wenig was verwirrt was das weitreichende Thema der elektromagnetischen Induktion angeht. Wäre dankbar darum, wenn jemand mir helfen könnte ein wenig Ordnung in das ganze rein zu bringen...ich schreibe einfach mal ein bisschen, korrigiert mich wenn ich falsch liege
so also.. wie ich das jetzt verstanden steckt hinter dem ganzen die Idee, dass, wenn durch einen stromdurchflossener Leiter ein Magnetfeld entsteht, auch die Umkehrung gilt, nämlich, dass durch das Bewegen eines Leiters in ein Magnetfeld, bzw. durch das Bewegen eines Magnetfelds auf einen Leiter (egal ob Leiter oder Magnetfeld bewegt wird, es geht um die Relativbewegung) eine Spannung induziert wird. (Lorentzkraft --> elektrisches Feld ...)
soweit richtig? aber dies bezieht sich ja nun erstmal nur auf einen Leiter, oder? Für eine Spule oder leiterschleife kann Induktion auch zwei Weisen erzeugt werden.
1. zeitliche Änderung der vom Magnetfeld durchzogenen Querschnittsfläche, wobei die stärke des Magnetfeldes konstant bleibt.
und dann entweder durch drehung einer Leiterschleife im Magnetfeld (Dynamoprinzip)
oder durch lineare Bewegung einer leiterschleife in ein Magnetfeld
--> wie genau muss ich mir aber hier das entstehen einer Spannung vorstellen. bei dieser linearen bewegung kann ich es - so denke ich- noch nachvollziehen. das Enstehen der Spannung hängt doch hier auch wieder mit der Lorentzkraft zusammen die durch die Leiterbewegung die Ladungen verschiebt und so eine Spannung erzeugt...
aber wie ist es bei der Rotation einer Leiterschleife? irgendwie kann ich mir das gedanklich gerade überhaupt nicht wirklich vorstellen.ich weiß, dass sich die vom Magnetfeld durchsetzte wirksame Fläche durch die Drehhung ändert (wirksam = senkrecht zu den B-Feldlinien) oder kann ich das quasi als eine aneinandereihung dessen was bei einer linearen Bewegung passiert vorstellen, nur dass die leiterschleife halt in jedem Moment anders zu den B-Feldlinien steht?
2. zeitliche Änderung der magnetischen Flussdichte, während die durchsetzte Fläche konstant bleibt.
eigentlich verstehe ich ja das prinzip. die flussdichte ändert sich linear mit dem erregerstrom. wenn I1 sich auf I2 ändert, ändert sich B1 auf B2. aber auf welches I bezieht sich das?
wenn ich jetzt die magntische Flussdichte habe, die ja die stärke des Magnetfelds beschreibt und definiert wird durch:
B= F/Is
und in meinen Buch steht, dass sich es bei I um die Stromstärke des Leiters handelt, verwirrt mich dass, denn wenn man jetzt so eine Leiterschleife hat, an der doch vorher keine spannung angelegt ist, also auch kein strom fließt, wie kann sich dass dann auf die stromstärke des Leiters beziehen?
diese art der Induktion lässt sich aber doch nicht durch Lorentzkraft erklären oder?
.__. ich hoffe ich schreibe nicht zu verwuselt. bin um jede Hilfe dankbar..
ist denn ersteinmal die grundsätzliche einteilung richtig, also auf welche Weisen alles Induktion bewirkt werden kann?
Liebe Grüße