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[quote="Keplerfan"]Sehr anschaulich so: Beispiel für eine reine, ungedämpfte Schwingung: Eine Puppe (Crashtest-Dummy, Vogelscheuche, ...) auf einer reibungsfreien Schaukel, die nur einmal angeschubst wird (um die Schwingung zu aktivieren) und dann in Ruhe gelassen wird. Dabei wird wie gesagt angenommen, dass keine Energie verloren geht über Luftreibung und ähnliches, so dass die Schaukel für immer von allein weiterschwingt. Erzwungene Schwingung: Kind auf der Schaukel, dass noch nicht "raushat", wie man selbst schaukelt, und deshalb von seiner Mutter angeschubst werden muss. Die Mutter erzwingt die Schwingung also. Am besten funktioniert das, wenn die Mutter immer dann "anschaukelt", wenn die Schaukel gerade hinten ankommt und sich gerade wieder etwas nach vorne bewegt hat. Die Mutter ist dann in "Resonanz" mit der Schaukel. Gäbe es keine Reibung (also: ungedämpfte erzwungene Schwingung) und würde die Mutter einfach immer weiter anschaukeln, ohne auf ihr Kind zu achten, so würde sich das arme Kind irgendwann überschlagen. Für den Begriff der erzwungenen Schwingung ist es aber erstmal nicht wichtig, ob es Reibung gibt. Man spricht bei beidem auch von der "erzwungenen gedämpften Schwingung". Man kann diese Begriffe also, je nach Situation, miteinander kombinieren.[/quote]
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GG
Verfasst am: 06. Jun 2011 21:36
Titel:
Wenn ich mich kurz einmischen dürfte (=
Keplerfan hat Folgendes geschrieben:
Sehr anschaulich so:
Gäbe es keine Reibung (also: ungedämpfte erzwungene Schwingung) und würde die Mutter einfach immer weiter anschaukeln, ohne auf ihr Kind zu achten, so würde sich das arme Kind irgendwann überschlagen.
Schade dass ich das nicht vor meiner GFS über den elektrischen Schwingkreis gelesen habe. Ich habe mich fast totgelacht. So eine tolle, verständliche Erklärung =). Sind Sie Lehrer? Wenn ja, dann haben Ihre Schüler aber Glück.
Keplerfan
Verfasst am: 29. Mai 2011 17:13
Titel:
Sehr anschaulich so:
Beispiel für eine reine, ungedämpfte Schwingung: Eine Puppe (Crashtest-Dummy, Vogelscheuche, ...) auf einer reibungsfreien Schaukel, die nur einmal angeschubst wird (um die Schwingung zu aktivieren) und dann in Ruhe gelassen wird. Dabei wird wie gesagt angenommen, dass keine Energie verloren geht über Luftreibung und ähnliches, so dass die Schaukel für immer von allein weiterschwingt.
Erzwungene Schwingung: Kind auf der Schaukel, dass noch nicht "raushat", wie man selbst schaukelt, und deshalb von seiner Mutter angeschubst werden muss. Die Mutter erzwingt die Schwingung also. Am besten funktioniert das, wenn die Mutter immer dann "anschaukelt", wenn die Schaukel gerade hinten ankommt und sich gerade wieder etwas nach vorne bewegt hat. Die Mutter ist dann in "Resonanz" mit der Schaukel. Gäbe es keine Reibung (also: ungedämpfte erzwungene Schwingung) und würde die Mutter einfach immer weiter anschaukeln, ohne auf ihr Kind zu achten, so würde sich das arme Kind irgendwann überschlagen. Für den Begriff der erzwungenen Schwingung ist es aber erstmal nicht wichtig, ob es Reibung gibt. Man spricht bei beidem auch von der "erzwungenen gedämpften Schwingung".
Man kann diese Begriffe also, je nach Situation, miteinander kombinieren.
pressure
Verfasst am: 29. Mai 2011 17:03
Titel:
Da nach einen Unterschied zu Fragen ist sinnlos. Eine erzwungene Schwingung kann sowohl gedämpft, wie auch ungedämpft sein. Und eine ungedämpfte Schwingung kann aber muss nicht erzwungen sein.
Außer der Schwingung habend die beiden Begriffe nicht miteinander zu tun.
smasher1412
Verfasst am: 29. Mai 2011 17:01
Titel: Erzwungene- und Ungedämpfte Schwingung
Kann mir bitte jemand den Unterschied, dieser beiden Begriffe erklären.
-Danke