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[quote="dermeister"]Hallo zusammen, erst mal danke für eure Antworten, aber leider versteh ich sie nicht. Meine elektrotechnische Vorbildung ist eher rudimentär, bin mehr so der Mechaniker. Ihr würdet mir einen großen Gefallen tun, wenn ihr die Phasenverschiebung einfach mal für die obigen Werte ausrechnen würdet, der bloße Wert reicht mir schon. Hier noch mal die Angaben: - Eigenfrequenz des Schwingkreises: 100 MHz - Frequenz des Transformators (oder wie Keplerfan gesagt hat direkt angelegt wenn das gleiche rauskommt): 60 MHz - Die Kapazität und die Induktivität sind nicht gegeben - Die angelegte Scheitelspannung auch nicht => bei den nicht gegebenen einfach was realistisches nehmen, mir reicht sogar die Größenordnung Danke schon mal an denjenigen, der sich die Mühe macht, er tut mir einen RIESEN gefallen: Mein Lehrer hat in der Klausur die Angabe falsch gestellt. Ich muss ihm jetzt zeigen, dass der Wert groß genug ist, dass man ihn auf einer bestimmten Größenskala sehen kann, sonst krieg ich null Punkte. Ausrechnen können muss ich das also gar nicht... sry[/quote]
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dermeister
Verfasst am: 04. Jun 2011 10:24
Titel:
Danke, isi1! der Zweite Link hat's gebracht, die Graphik ist gut!
isi1
Verfasst am: 03. Jun 2011 17:44
Titel: Re: Resonanz
dermeister hat Folgendes geschrieben:
Elektrische Resonanzkopplung (also eine Erregerspule und ein Schwingkreis, der dadurch angetrieben wird); wenn man jetzt die Eigenfrequenz des Schwingkreises hat, wie hängt die Phasenverschiebung der erregenden und der erregten Schwingung von der Erregerfrequenz ab?
Ungedämpft
sieht das so aus:
Anregungsfrequenz kleiner Resonanzfrequenz ---> φ=0°
Anregungsfrequenz größerr Resonanzfrequenz ---> φ=180°
http://www.ifm.maschinenbau.uni-kassel.de/~lsch/zuTM1_WS045/Bilder/b45.gif
Ist hingegen der Schwingkreis gedämpft, dann sehen die Winkel so aus:
Dein Trafoanschluss dämpft auf jeden Fall wegen der Eisenverluste,
also hast Du eine Phasenverschiebung von einigen Grad (>0, <90°).
http://www.ifm.maschinenbau.uni-kassel.de/~lsch/zuTM1_WS045/Bilder/b46.gif
Die Berechnung (mechanisches Modell) findest Du hier:
http://www.ifm.maschinenbau.uni-kassel.de/~lsch/zuTM1_WS045/Vorl27.html
dermeister
Verfasst am: 03. Jun 2011 16:45
Titel:
Hallo zusammen,
erst mal danke für eure Antworten, aber leider versteh ich sie nicht. Meine elektrotechnische Vorbildung ist eher rudimentär, bin mehr so der Mechaniker.
Ihr würdet mir einen großen Gefallen tun, wenn ihr die Phasenverschiebung einfach mal für die obigen Werte ausrechnen würdet, der bloße Wert reicht mir schon. Hier noch mal die Angaben:
- Eigenfrequenz des Schwingkreises: 100 MHz
- Frequenz des Transformators (oder wie Keplerfan gesagt hat direkt angelegt wenn das gleiche rauskommt): 60 MHz
- Die Kapazität und die Induktivität sind nicht gegeben
- Die angelegte Scheitelspannung auch nicht
=> bei den nicht gegebenen einfach was realistisches nehmen, mir reicht sogar die Größenordnung
Danke schon mal an denjenigen, der sich die Mühe macht, er tut mir einen RIESEN gefallen:
Mein Lehrer hat in der Klausur die Angabe falsch gestellt. Ich muss ihm jetzt zeigen, dass der Wert groß genug ist, dass man ihn auf einer bestimmten Größenskala sehen kann, sonst krieg ich null Punkte. Ausrechnen können muss ich das also gar nicht... sry
Keplerfan
Verfasst am: 02. Jun 2011 20:35
Titel:
Es ist vielleicht einfacher, sich zunächst zu überlegen, was passiert, wenn man eine Wechselspannung der Frequenz f an den Schwingkreis anschließt (also z.B. 230 V, 60 Hz). Der Transformator ist vielleicht gar nicht nötig; wenn es nur um die Resonanz geht, ist ein anderes Modell vielleicht geeigneter.
schnudl
Verfasst am: 02. Jun 2011 20:11
Titel:
Ich fürchte dein Vorhaben wird komplexer als du denkst. Ich kenne deine elektrotechnische Vorbildung nicht, möchte aber gerne trotzdem erklären wie es geht:
Dafür musst du nämlich ein
realistisches
elektrisches Modell
eines Trafos verwenden das durch folgende Parameter gebildet wird:
* Hauptinduktivitäten
primär und Sekundärseitig
* Streuinduktivitäten
primär und sekundär
* Wicklungswiderstände
und
primär uns sekundär
Je enger die Wicklungen magnetisch gekoppelt sind, desto kleiner werden die Streuinduktivitäten.
Nun überträgt (transformiert) man die sekundären Größen mittels Übersetzungsverhältnis u auf die Primärseite:
* Impedanzen transformieren sich mit dem Faktor u²
* Spannungen mit u und
* Ströme mit 1/u
Die transformierten Größen werden mit gestrichenen Symbolen gekennzeichnet.
Dabei ist
Bei vernachlässigbaren magnetischen Streufeldern kommt man zum vereinfachten Ersatzschaltbild b).
Sind dann auch noch die ohmschen Widerstände vernachlässigbar, landet man bei einem Parallelschwingkreis.
Man kann nun ausgehend von diesem
Modell
die Phasenverschiebung zwischen U2' und U1 ausrechnen. Natürlich darf man nicht vergessen, das Resultat U2' wieder auf die Sekundärseite U2 zu transformieren, d.h. durch u zu dividieren.
dermeister
Verfasst am: 02. Jun 2011 15:39
Titel:
Naja... ich versteh kein Wort; tut mir Leid
schnudl
Verfasst am: 02. Jun 2011 14:24
Titel:
Dazu musst du
1) den Trafo durch eine passende Ersatzschaltung modellieren und
2) die Übertragungsfunktion ausrechnen.
Mach dir daher zuerst klar, wie ein Trafo modelliert wird !
dermeister
Verfasst am: 02. Jun 2011 11:39
Titel:
Ich habe eine Spule, an die eine Wechselspannung angelegt ist. Diese ist durch einen Eisenkern mit einer zweiten Spule verbunden. Zur zweiten Spule ist ein Kondensator parallelgeschalten (also einfach ein Schwingkreis, mit Widerstand R). wenn ich jetzt eine bestimmte Wechselspannung anlege, bekomme ich einen bestimmten Spannungsverlauf (diese Spannung soll einfach parallelgeschalten zum Kondensator gemessen werden) am Kondensator im Schwingkreis. Ich möchte wissen, wie bei einem realen Schwingkreis die Phasenverschiebung der beiden Schwingungen mathematisch dargestellt werden kann (also abhängig vom Widerstand, der Induktivität der Spulen, der Kapazität des Kondensators, der Erregerfrequenz, der Erregeramplitude etc.)
schnudl
Verfasst am: 01. Jun 2011 19:27
Titel:
Vielleicht magst du mal erklären, worum es genau geht...
dermeister
Verfasst am: 01. Jun 2011 13:03
Titel: Resonanz
Meine Frage:
Hallo zusammen,
ich hab hier so ne Aufgabe: Elektrische Resonanzkopplung (also eine Erregerspule und ein Schwingkreis, der dadurch angetrieben wird); wenn man jetzt die Eigenfrequenz des Schwingkreises hat, wie hängt die Phasenverschiebung der erregenden und der erregten Schwingung von der Erregerfrequenz ab???
Meine Ideen:
Hab mich schon mit Differentialgleichungslösung versucht, bin aber kläglich gescheitert. Mir fehlen die Mathematischen Grundlagen der Herleitung, bin erst 10. Klasse. Mich würde speziell interessieren, wie die Phasen verschoben sind, wenn die Eigenfrequenz 100MHz beträgt, und die Erregerfrequenz 60MHz; wenn es einer schafft, es mir sogar noch zu erklären, wie man das berechnet, wäre es genial!
Danke schonmal!