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[quote="l-El"]Hallo! Vielen Dank erstmal! [quote]1. Welches (Anfahr-)Moment entwickelt der Antrieb ? [/quote] = Ma ;), würde ich dann mal schauen... [quote]Da hast du was wichtiges vergessen, das ist nicht richtig[/quote] was denn? das bringt mir ja so nichts... ;) hmm, im grunde will ich nur nicht, dass das fahrzeug nicht kippelt bei der anfahrt... das ist nur beim anfahren so, dass die vordere rolle abhebt... dann kippt das fahrzeug bei der fahrt wieder vor... warum ist das so?[/quote]
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VeryApe
Verfasst am: 31. Jul 2011 20:44
Titel:
Das Skizzenprogramm heißt Snagit Editor. Ist aber nicht Freeware ist bei einen Screen Capture Programm dabei. Das ist ziemlich simpel, das kriegt man genauso gut mit einem einfachen Freeware Vektorprogramm hin.
Wär aber mal ne Idee , eins für mechanisch basierte Skizze zu schreiben in HTML eingebettet und online abrufbar, nachdem der Mozilla endlich mal Vektor Markup Language kapiert. Vorher gabs das nur bei Internet explorer VML.
Die Gleichung passt mal.
Zitat:
Ich habe im Datenblatt der beiden Motoren eine n/M Kennlinie
Na wenn das vorliegt, wo liegt das Problem.
Anhaltemoment ist das maximal möglichste Drehmoment bei Nennspannung.
Wenn du da ein Getriebe drinnen hast, dann zählt im Endeffekt immer nur das Antriebsmoment für die berechnung, also das was im Endeffekt am Antriebsrad wirkt.
Denn alle Drehmomentumwandlungen im Getriebe wirken als reactio ebenfalls auf Fahrwerk plus Kasten, das Getriebe ist ebenfalls damit verschraubt, sodass du im Endeffekt das selbe resultierende Drehmoment genau entgegengesetzt auf den Kasten erhälst.
Also mußt du Getriebeumwandlungen berücksichtigen.
Für was du den Reibungskoeffizienten brauchst ist mir schleierhaft, geh einfach davon aus das du immer unter Haftreibung bist.
Dann stellt sich die Reibkraft bzw Antriebskraft immer nach den Antriebsmoment ein siehe Formel.
Wenn die Reifen ein Trägheitsmoment haben, dann ist logischerweise die Reibkraft bzw Antriebskraft geringer. weil ein Teil des Antriebsmomentes in die Drehung der Räder geht und daher weniger für Fr*r überbleibt.
Bei Lagerreibung fällt die Antriebskraft ebenfalls geringer aus.
somit wird das bei Berechnung über eine geschätzte Beschleunigung sehr ungenau, weil dann nicht mehr gültig ist.
MAntrieb=FR*R=Fantrieb*r=m*a*r
Daher machs über das Antriebsmoment
Zitat:
Trägheitsmoment der Reifen wäre dann
für n--->0 und würde die nötige Vorspannung ebenfalls erhöhen?
Trägheitsmoment der Reifen würde die Vorspannungskraft verkleinern, da die Antriebskraft nicht so groß wäre.
Nebenbei hab ich mal ne Frage.
Wieso plazierst du die Antriebsräder ziemlich unter den Schwerpunkt.
Das macht ja keiner, Unwissenheit?
Wenn du die weiter vorne oder hinten plazierst erledigt sich das durch die Gewichtskraft, du hast immerhin einen Kasten mit über 100kg,
da würd sich gar nichts drehen.
l-El
Verfasst am: 31. Jul 2011 07:51
Titel:
Wow, vielen, vielen Dank VeryApe!!!
Zunächst mal das vielleicht unwichtigste: Mit welchem Programm hast die die Zeichnung gemacht?
Also ich komme dann mit den zwei Antriebsrädern mit jeweiligem Motor auf:
Das könnte ich nach
umstellen und hätte die Vorspannkraft, die ich durch den Federeinbau erreichen muss.
Schwierig nun einerseits genaue Werte für c & s abschätzen.
Aber andererseits an
zu kommen.
Zu Letzterem: Ich habe im Datenblatt der beiden Motoren eine n/M Kennlinie. Dort ist auch ein Anhaltemoment von 176mNM angegeben. Wäre das umgerechnet durchs Getriebe dann mein Anfahrmoment oder sollte ich dieses besser durch den Radradius und FR (aus abgeschätztem Reibungskoeffizienten und der Normalkraft auf FAR aus der Situation des Stillstands (Vordere Rolle auf dem Boden, hintere unbelastet) errechnen?
Wie schätze ich am besten
für n --> 0 ab?
Trägheitsmoment der Reifen wäre dann
für n--->0 und würde die nötige Vorspannung ebenfalls erhöhen?
Oder hinke ich irgendwo und das ist alles Quatsch?
Vielen Dank nochmals!
VeryApe
Verfasst am: 30. Jul 2011 16:05
Titel:
Das Motormoment ist ein Drehmoment das durch ein Kräftepaar entsteht, es wirkt auf das Antriebsrad, als reactio wirkt das Kräftepaar genauentgegengesetzt auf das Fahrwerk samt Kasten, weil der Motor ja am Kasten bzw Fahrwerk befestigt wird.
Wenn du das Trägheitsmoment der Reifen vernachlässigst kommst du
im Antriebsradfreischnitt auf.
Antriebskraft wird in der Achse übertragen und ist die Reibkraft.
Den Kastenfreischnitt überlass ich dir.
FT ist die dalembertsche Trägheitskraft gegen die Beschleunigungsrichtung m*a
Auf welche Gleichungen kommst du?
VeryApe
Verfasst am: 30. Jul 2011 09:35
Titel:
Einwand.
Nicht nur das Motormoment kippt das Teil nach hinten sondern auch die Reibkraft die im Endeffekt im Achsmittelpunkt nach vorne beschleunigt
zusammen mit der dalembertschen Trägheitskraft im Schwerpunkt
Im Endeffekt brauchst du nur deine Beschleunigung abschätzen,
die anderen Sachen kannsd daraus ermitteln
erkü
Verfasst am: 29. Jul 2011 22:11
Titel:
l-El hat Folgendes geschrieben:
...
Aber wie lege ich nun meine Feder aus?
1. Bei bekanntem Anfahrmoment:
1.1 Restmoment bestimmen, das das Kippen verursacht.
1.2 Zulässige bzw. akzeptable Einfederung ('Kippweg') festlegen.
1.3 Daraus folgt mit dem bekannten Hebelarm die erforderliche Federkonstante zur Kompensation des Kippmomentes.
2. Bei unbekanntem Anfahrmoment:
By trial and error
härtere Federn einbauen, bis ein befriedendes Ergebnis erzielt ist.
Servus
l-El
Verfasst am: 29. Jul 2011 21:20
Titel:
ok danke, also das drehmoment fällt mit steigender drehzahl...
daher wippt es dann wieder zurück...
Aber wie lege ich nun meine Feder aus?
erkü
Verfasst am: 29. Jul 2011 19:57
Titel:
l-El hat Folgendes geschrieben:
...
hmm, im grunde will ich nur nicht, dass das fahrzeug nicht kippelt bei der anfahrt... das ist nur beim anfahren so, dass die vordere rolle abhebt... dann kippt das fahrzeug bei der fahrt wieder vor... warum ist das so?
Hey, schon mal was davon gehört, dass ein Moment drehzahlabhängig sein kann ?
l-El
Verfasst am: 29. Jul 2011 19:06
Titel:
Hallo! Vielen Dank erstmal!
Zitat:
1. Welches (Anfahr-)Moment entwickelt der Antrieb ?
= Ma
, würde ich dann mal schauen...
Zitat:
Da hast du was wichtiges vergessen, das ist nicht richtig
was denn? das bringt mir ja so nichts...
hmm, im grunde will ich nur nicht, dass das fahrzeug nicht kippelt bei der anfahrt... das ist nur beim anfahren so, dass die vordere rolle abhebt... dann kippt das fahrzeug bei der fahrt wieder vor... warum ist das so?
VeryApe
Verfasst am: 29. Jul 2011 16:11
Titel:
erkü hat Folgendes geschrieben:
2. Forderung nach Momentengleichgewicht zwischen Motormoment und Moment durch Gewichtskraft sowie Moment durch PFR.
Da hast du was wichtiges vergessen, das ist nicht richtig
erkü
Verfasst am: 29. Jul 2011 13:00
Titel: Fahrwerkproblem
1. Welches (Anfahr-)Moment entwickelt der Antrieb ?
2. Forderung nach Momentengleichgewicht zwischen Motormoment und Moment durch Gewichtskraft sowie Moment durch PFR.
Servus
l-El
Verfasst am: 29. Jul 2011 10:49
Titel: Fahrwerkproblem
Hallo, ich habe folgendes praktisches Problem, bei welchem ich mich über eine kleine Starthilfe und Tipps freuen würde...
Auf den Bildern: Fahrzeug (m=140kg, schwerpunkt S leicht vorne) mit dargestelltem Fahrwerk. Mittig zwei Antriebsräder. Vorne Passive Lenkrolle (Differentialantrieb). Problem: Beim Anfahren in Richtung x kippelt das Fahrzeug nach hinten. Abhilfe: gefederte Lenkrolle, welche das Kippeln verhindern soll. Die Feder ist allerdings viel zu weich. Wie gehe ich am besten vor, wenn ich eine neue Feder auslegen möchte???
http://dl.dropbox.com/u/2186164/fahrwerk.png
http://dl.dropbox.com/u/2186164/Fahrwerk2.png
S: Schwerpunkt
Kleinbuchstaben: Abstände
Fg = 1,4 kN
PFR: Passives Federrad
AR: Antriebsräder
PR: Passives Rad
Vielen Dank für jegliche Hilfestellung!
Gruß
L-El