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[quote="GvC"]Muss leider weg. Werde mich später drum kümmern, kann aber jetzt schon sagen, dass die Vorzeichen falsch sind und im ersten Term die relative Permittivtät fehlt. Was Deine andere Aufgabe angeht, so musst Du offenbar die Energie eines geladenen Kugelkondensators berechnen. Die ist nicht Null.[/quote]
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Auslandsstudent
Verfasst am: 10. Sep 2011 18:38
Titel:
Alles klar das mach ich...
GvC
Verfasst am: 10. Sep 2011 12:56
Titel:
Auslandsstudent hat Folgendes geschrieben:
übrigens hatte ich mich falsch ausgedrückt. Die äußere Kugelschale wird geerdet, nicht die innere Kugel.
Das hattest Du, glaube ich, auch richtig gesagt. Jedenfalls hatte ich es so vesrtanden.
Ich habe allerdings einen Fehler in meinem letzten Beitrag gemacht. Wenn man die in der inneren Kugel gespeicherte Energie bestimmen will, muss man natürlich das Volumenintegral in der inneren Kugel bilden, also von r=0 bis r=R, und nicht, wie ich fälschlicherweise geschrieben habe, von r=R bis r=a. Ich habe es deshalb jetzt dort verbesssert.
Auslandsstudent hat Folgendes geschrieben:
die Formel für dein w mit 0.5*D*E ist mir völlig neu...
Ich wüsste gar nicht, wie man den Energieinhalt anders bestimmen könnte. Wäre nett, wenn Du eine Rückmeldung geben könntest, sobald diese Aufgabe besprochen wurde.
Auslandsstudent
Verfasst am: 10. Sep 2011 04:40
Titel:
Danke!
Aber zu spät, hab die Aufgaben schon wieder abgegeben... Naja was solls... aber die Formel für dein w mit 0.5*D*E ist mir völlig neu...
übrigens hatte ich mich falsch ausgedrückt. Die äußere Kugelschale wird geerdet, nicht die innere Kugel.
viele Grüße aus Amerika
GvC
Verfasst am: 09. Sep 2011 10:13
Titel:
Ich habe gestern Deine beiden letzten Beiträge nur überflogen und deshalb fälschlicherweise behauptet,
die
Vorzeichen seien falsch. Dabei ist nur
ein
Vorzeichen falsch, nämlich das des ersten Terms. Und zwar in beiden Fällen, also bei Nullpotential im Unendlichen und Nullpotential bei r=R.
Das kannst Du insbesondere leicht im zweiten Fall überprüfen. Dort bekommst Du, positive Raumladung vorausgesetzt (also k>0), im Inneren der Kugel ein negatives Potential heraus, hast also ein Potentialgefälle von außen nach innen. Das Potentialgefälle ist aber die Feldstäke, und die weist bei positiver Raumladung von innen nach außen. Also überprüf' das nochmal.
Außerdem hatte ich beim Energieinhalt spontan gesagt, dass es sich um den Energieinhalt eines geladenen Kugelkondensators handele. Das ist nur zum Teil richtig. Denn das ist nur ein Teil des Energieinhalts, nämlich der im Feld zwischen R und a gespeicherte. Hinzu kommt die im Inneren der Kugel gespeicherte Energie. Die berechnet sich aus der Energiedichte, ich nenne sie mal "w", zu
mit
und
Die Feldstärke E im Inneren der Kugel (Bereich 1) hast Du bereits im ersten Teil der Aufgabe bestimmt.
GvC
Verfasst am: 08. Sep 2011 16:52
Titel:
Muss leider weg. Werde mich später drum kümmern, kann aber jetzt schon sagen, dass die Vorzeichen falsch sind und im ersten Term die relative Permittivtät fehlt.
Was Deine andere Aufgabe angeht, so musst Du offenbar die Energie eines geladenen Kugelkondensators berechnen. Die ist nicht Null.
Auslandsstudent
Verfasst am: 08. Sep 2011 16:44
Titel:
Ups ich war noch nicht fertig.
das wäre dann (noch zusammengefasst) das Potential bei r=0?
Wenn ich dann also die Kugel erde und das Bezugspotential ein anderes wird, hab ich nur noch den ersten Teil.
ist das richtig?
---
In einer anderen Teilaufgabe ist die äußere Kugelschale auch geladen und zwar so, dass sie das Feld der inneren nach außen kompensiert. Hier wird nach der Energie der Konstellation gefragt.
Ist die dann einfach Null, weil das E-Feld ja abgeschirmt wird?
Auslandsstudent
Verfasst am: 08. Sep 2011 16:34
Titel:
Danke für deine Geduld.
Also das Potential kann nicht einfach über die Gradientenformel berechnet werden, weil wir unstetige Stellen haben.
Also wenn ich das Potential am Punkt r=0 haben möchte, muss ich von 0 bis Unendlich integrieren, über das E-Feld.?
beim Punkt x also dann von r=x bis r=unendlich?
So wäre das Potenzial im Zentrum dann also zusammengesetzt aus 4 Teilen (weil 4 Bereiche) und wir hätten 4 Integrale. der dritte Bereich im inneren der Kugelschale gibt in der Integration 0, weil da kein E-Feld vorliegt.
der erste bereich wird dann von 0 bis R integriert, der zweite von R bis a usw. und ich komme auf
GvC
Verfasst am: 08. Sep 2011 15:54
Titel:
Auslandsstudent hat Folgendes geschrieben:
Also kommt bei der Berechnung von Q bei der inneren Kugelschalenfläche ein Q und bei der äußeren ein -Q dazu? Sodass es in der Summe 0 wird und es so wäre, als wenn keine Kugelschale da wäre?
Vielleicht meinst Du das Richtige, aber auch hier hast du Dich missverständlich ausgedrückt. Wenn Q die Gesamtladung der inneren Kugel ist, dann sitzt auf der inneren Oberfläche der Kugelschale die Ladung -Q und
nicht
, wie aus deinem Text hervorzugehen scheint, die Ladung Q (Influenz: ungleichnamige Ladungen ziehen sich an) und demzufolge auf der äußeren Kugelschale die Ladung +Q. Deshalb schließt Du bei der Bildung des Hüllflächenintegrals im Bereich a<r<b die Gesamtladung Null ein (deshalb ist auch die Feldstärke im Bereich a<r<b Null), während eine Hüllfläche mit r>b wieder die Gesamtladung Q einschließt, da sich die Ladungen auf der Innen- und Außenseite der Kugelschale wegen ihres gleichen Betrages aber unterschiedlichen Vorzeichens kompensieren. Aus diesem Grunde ist im Bereich r>b die Feldstärke genauso groß wie sie es ohne Kugelschale wäre.
Auslandsstudent hat Folgendes geschrieben:
Es gilt doch
, oder?
Wenn Du mit U das Potential meinst, dann stimmt das. In Deutschland wird mit U die Spannung bezeichnet, das Potential dagegen mit
. Für die Spannung würde das Minuszeichen aber wegfallen. Denn die Spannung wächst mit wachsendem Weg
in
Feldrichtung, während das Potential mit wachsendem Weg
gegen
die Feldrichtung größer wird.
Auslandsstudent hat Folgendes geschrieben:
Berechne ich damit nicht einfach das Integral an einem Punkt, indem ich das E-Feld an diesem Punkt nehme und integriere?
Vorsicht: Da der gesamte Feldbereich im vorliegenden Fall drei Unstetigkeitsstellen besitzt, also in vier Bereiche eingeteilt ist, für die z.T. unterschiedliche Feldformeln gelten, kannst du nicht einfach die Feldgleichung an einem Punkt (Du meinst sicherlich statt "an einem Punkt" eher "für den entsprechenden Bereich"), nehmen und drauflos integrieren. Das funktiomniert nämlich nicht über Unstetigkeitsstellen hinweg. Da musst Du schon genau hinschauen, wo Dein Bezugspotential liegt und ob Dein Integrationsweg solche Unstetigkeitsstellen enthält. Ich hatte Dir deshalb die Berechnung des bestimmten Integrals in den entsprechenden Grenzen beschrieben, anstatt das unbestimmte Integral zu berechnen und die Inegrationskonstante per Randbedingung zu bestimmen. In letzterem Fall könnte es nämlich passieren, dass Du die Randbedingung in eine Gleichung einsetzt, die für den Ort des Bezugspotentials gar nicht gilt. Z.B. ist die Feldgleichung im Inneren der Kugel eine andere als im Unendlichen, denn erstens ist die eingeschlossene Ladung an beiden Orten eine andere und zweitens ist die Permittivität unterschiedlich. Wenn das Bezugspotential aber im Unendlichen liegt, hast Du ein Problem. Da kommt dann was Falsches raus.
Also Vorsicht bei der Anwendung von irgendwelchen Formeln, deren Bedeutung man gar nicht überblickt, wie das bei Dir mit der Gradientenformel der Fall zu sein scheint.
Auslandsstudent
Verfasst am: 08. Sep 2011 14:48
Titel:
Ja, das hatte ich auch gemeint, hab mich nur dumm ausgedrückt.
Also kommt bei der Berechnung von Q bei der inneren Kugelschalenfläche ein Q und bei der äußeren ein -Q dazu? Sodass es in der Summe 0 wird und es so wäre, als wenn keine Kugelschale da wäre?
Und das mit dem Potential scheine ich auch nicht ganz zu verstehen.
Es gilt doch
, oder?
Berechne ich damit nicht einfach das Integral an einem Punkt, indem ich das E-Feld an diesem Punkt nehme und integriere?
GvC
Verfasst am: 08. Sep 2011 12:16
Titel:
Auslandsstudent hat Folgendes geschrieben:
Das Feld ganz außerhalb berechne ich über das Flächenintegral über das E-Feld, was ja einfach E-Feld mal Kugelfläche ist, stimmts? Das ist gleich über das ganze Volumen integriert, oder?
Versteh' ich nicht. Das Feld ist das Flächenintegral des Feldes??
Nein, klassischerweise berechnest Du die Feldstärke mit Hilfe des Gaußschen Flusssatzes: Das Hüllflächenintegral der Flussdichte (hier Verschiebungsflussdichte) ist gleich dem Gesamtfluss, der gleich der eingeschlossenen Quelle (hier Ladung Q) ist.
Aus Symmetriegründen und weil
und
an jeder Stelle einer konzentrischen Kugelfläche parallel sind, wird daraus
D ist der Betrag der Verrschiebungsdichte, die radiale Richtung kennen wir ja bereits aus der Anschaulichkeit, die uns auch geholfen hat, das Skalarprodukt zu vereinfachen.
Auflösen nach D und Anwenden der Materialgleichung
führt zu
Dabei wissen wir, dass
dieselbe Richtung hat wie
, also ebenfalls in radiale Richtung weist.
Q ausrechnen und einsetzen.
usw.
Auslandsstudent hat Folgendes geschrieben:
Das sich der Feldverlauf bei d) nicht ändert, verstehe ich auch. Aber bleibt auch der Betrag des E-Feldes gleich?
Wieso nicht? Die physikalische Konstellation (Geometrie, Ladungsverteilung) ist doch überhaupt nicht durch die Festlegung eines anderen Bezugpotentials verändert. Dir scheinen die Kausalzusammenhänge noch nicht ganz klar zu sein. Ursache des elektrostatischen Feldes ist die (ruhende) elektrische Ladung. Das Feld (die Feldstärkeverteilung) ist die Ursache für einen ganz bestimmten Potentialverlauf, der sich aus dem Linienintegral der Feldstärke ergibt und wegen beliebiger Integrationskonstante beliebig nach oben oder unten verschoben werden kann, was durch die mehr oder weniger willkürliche Festlegung des Bezugspotentials geschieht.
Aualandsstudent hat Folgendes geschrieben:
Brauch ich denn das E-Feld innerhalb und außerhalb der Kugelschale, um das Potential im inneren der inneren Kugel zu berechnen?
Natürlich! Wie gerade gesagt, ist das Potential gleich dem Linienintegral der Feldstärke. Wenn Du das Bezugspotential im Unendlichen hast, musst Du also von unendlich bis zum Mittelpunkt über die verschiedenen Feldstärkebereiche integrieren, benötigst also den Feldstärkeverlauf von r=0 bis r=
.
Wenn Du dagegen das Bezugspotential bei r=R festlegst, benötigst Du konsequenterweise nur den Feldverlauf innerhalb der Kugel.
Übrigens: Beachte, dass die Feldstärke bei r=R (von innen nach außen) auf einen höheren Wert springt, sie bei r=R also eine Unstetigkeitsstelle hat. Der Grund ist der, dass das Material der inneren Kugel ein nichtleitendes ist, anderenfalls könnte dort keine Raumladung ortsfest verteilt sein. Nichtleitende Materialien haben aber immer eine relative Permittivität > 1, im Allgemeinen sogar >2.
Auslandsstudent
Verfasst am: 08. Sep 2011 10:51
Titel:
Hey, vielen Dank für eure Hinweise.
also das mit der Ladung hab ich verstanden, auch dass das Feld im Inneren der Kugelschale null ist.
Das Feld ganz außerhalb berechne ich über das Flächenintegral über das E-Feld, was ja einfach E-Feld mal Kugelfläche ist, stimmts? Das ist gleich
über das ganze Volumen integriert, oder?
Wie würde die Rechnung konkret aussehen? Könnt ihr mir da bitte helfen.
Das sich der Feldverlauf bei d) nicht ändert, verstehe ich auch. Aber bleibt auch der Betrag des E-Feldes gleich?
Das Potential wird um den Anteil bei r=R abgesenkt. Soweit kann ich folgen. Aber zu deiner ersten Antwort. Brauch ich denn das E-Feld innerhalb und außerhalb der Kugelschale, um das Potential im inneren der inneren Kugel zu berechnen?
GvC
Verfasst am: 08. Sep 2011 10:32
Titel:
Auslandsstudent hat Folgendes geschrieben:
Hey, aber das heißt doch, dass sich die gesamte Ladung der inneren Kugel auf der Kugelschale verteilt? das passt doch nicht, oder?
Hatte Deine Bemerkung noch nicht gelesen, da ich gerade mit meinem vorigen Beitrag beschäftigt war.
Mach' Dir klar, dass
nichts anderes als der Betrag der Verschiebungsdichte
ist. Mit anderen Worten: Durch Influenz sammelt sich an der Innenseite der Kugelschale genau dieselbe Ladung (mit umgekehrtem Vorzeichen) wie die influenzierende Kugelladung. Die verschobene Ladung verteilt sich gleichmäßig auf der Kugelfläche mit dem Radius a. Die an die Innenseite "verschobenen" Ladungen (deshalb auch der Begriff der Verschiebungsdichte oder einfach nur Verschiebung = dielectric displacement) fehlen nun an der Außenseite. Dort ist demnach die entgegengesetzt gleich große Ladung (also mit gleichem Vorzeichen wie die Kugelladung) auf der Kugelfläche mit dem Radius b verteilt. Das ist auch der Grund dafür, dass das Feld außerhalb der Kugelschale genauso groß ist wie es ohne Kugelschale wäre. Es wird ja, ob mit oder ohne Kugelschale, beim Flächenintegral der Verschiebungsdichte immer dieselbe Nettoladung eingeschlossen (Gaußscher Flusssatz).
Voraussetzung für all diese Überlegungen ist allerdings, dass die Kugelschale konzentrisch zur inneren Kugel liegt. Das hattest Du vergessen zu erwähnen.
GvC
Verfasst am: 08. Sep 2011 10:18
Titel:
@Auslandsstudent
Es wundert mich, dass Du das Potential in der Kugel und zwischen Kugel und Kugelschale bestimmen konntest, wenn Du das Feld in und außerhalb der Kugelschale nicht berechnet hast.
Zum für Dich noch unbestimmten Feld (im Bereich r>a) zwei Anmerkungen:
1. Im Inneren der Kugelschale, also im Bereich a<r<b, ist die Feldstärke wie in jedem leitfähigen Material ohne Elektronenströmung Null.
2. Außerhalb der Kugelschale im Bereich r>b ist der Feldstärkeverlauf derselbe wie ohhne Kugelschale, wie Du leicht anhand der von Ehos gemachten Anmerkungen nachweisen kannst.
Zu d)
Am Feldverlauf ändert sich gar nichts. Nur das Bezugspotential wurde geändert. Dem Potential im Zentrum der Kugel, das sich im Fall b) ja aus zwei Termen zusammensetzt, fehlt jetzt der Anteil, der das Potential bei r=R im Fall b) beschreibt.
Auslandsstudent
Verfasst am: 08. Sep 2011 09:47
Titel:
Hey, aber das heißt doch, dass sich die gesamte Ladung der inneren Kugel auf der Kugelschale verteilt? das passt doch nicht, oder?
Ehos
Verfasst am: 08. Sep 2011 09:43
Titel:
Ich fang mal an... Die Gesamtladung der Kugel ist das Volumenintegral
Die Oberflächenladungsdichte ist allgemein
.
Da diese Dichte auf der inneren Fläche aus Symmetriegründen konstant ist, kann man einfach schreiben
.
Dabei ist
die oben berechnete Gesamtladung und
der Flächeninhalt der inneren Kugelfläche. Also haben wir auf der inneren Fläche die Oberflächenladungsdichte
Auslandsstudent
Verfasst am: 08. Sep 2011 07:11
Titel: E-Feld um eine Kugel
Meine Frage:
Hallo!
Ich mache gerade ein Auslandssemester in Amerika und habe folgende Hausaufgabe zu lösen, bei der ich einfach nicht mehr weiter komme...
Folgendes Problem:
Wir haben eine Kugel mit dem Radius R und der Ladungsdichte
Die Kugel ist umgeben von einer metallischen Kugelschale mit innerem Radius a und äußerem b. Sie berühren sich nicht, es gilt also: (R < a < b). Die Kugelschale hat keine Nettoladung.
Die Aufgaben:
a) Berechne die Oberflächenladungsdichte der inneren Fläche (bei a) und der äußeren Fläche (bei b)
b) Berechne das E-Feld im Inneren der Kugelschale und außerhalb
c) Berechne das Potential im Zentrum der geladenen Kugel (Potential im Unendlichen ist null)
d) Nun wird die Kugel an ein Kabel gehalten, das sein Potential auf null absenkt. Wie ändert sich die Antwort auf b) und c)
Meine Ideen:
Meine Ideen bisher.
Ich hab nur das E-Feld und das Potential im inneren der Kugel und zwischen Kugel und Kugelschale berechnet... Weiter weiß ich nicht... bitte helft mir!!!