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[quote="yedprior"]Mal sehen: Wir haben einen elektrischen Schaltkreis mit einer Spannungsquelle von 12 Volt. In diesem Schaltkreis befinden sich zwei Lastwiderstände von jeweils 1000 Ohm in Reihe geschaltet. Widerstände, die in Reihe geschaltet sind addieren sich zum Gesamtwiderstand. Also hier 2000 Ohm. Nach dem Ohmschen Gesetz (U=RxI) fließt ein Strom von 12V/2000Ohm=0,006A. Diese 6mA fließen im gesamten Stromkreis. Jetzt rechnen wir mal die Spannung aus, die am [u]ersten[/u] Widerstand abgefallen ist. Also: 1000 Ohm x 6mA = 6Volt!!! Am [u]zweiten[/u] Widerstand fallen wieder 6 Volt ab, nämlich: 1000 Ohm x 6mA = 6Volt!!! Daraus folgt: hinter dem zweiten Widerstand haben wir keinen Potentialunterschied mehr, also NULL Volt. Mit anderen Worten: Die beiden in Reihe geschalteten Widerstände haben die Spannung geteilt und zwar an dem Verbindungspunkt der beiden Widerstände.[/quote]
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Nachricht
yedprior
Verfasst am: 04. Okt 2011 23:20
Titel:
Mal sehen:
Wir haben einen elektrischen Schaltkreis mit einer Spannungsquelle von 12 Volt. In diesem Schaltkreis befinden sich zwei Lastwiderstände von jeweils 1000 Ohm in Reihe geschaltet. Widerstände, die in Reihe geschaltet sind addieren sich zum Gesamtwiderstand. Also hier 2000 Ohm.
Nach dem Ohmschen Gesetz (U=RxI) fließt ein Strom von 12V/2000Ohm=0,006A. Diese 6mA fließen im gesamten Stromkreis. Jetzt rechnen wir mal die Spannung aus, die am
ersten
Widerstand abgefallen ist. Also:
1000 Ohm x 6mA = 6Volt!!!
Am
zweiten
Widerstand fallen wieder 6 Volt ab, nämlich:
1000 Ohm x 6mA = 6Volt!!!
Daraus folgt: hinter dem zweiten Widerstand haben wir keinen Potentialunterschied mehr, also NULL Volt.
Mit anderen Worten: Die beiden in Reihe geschalteten Widerstände haben die Spannung geteilt und zwar an dem Verbindungspunkt der beiden Widerstände.
GvC
Verfasst am: 04. Okt 2011 17:07
Titel:
planck1858 hat Folgendes geschrieben:
in einer Parallelschaltung addieren sich die Einzel-Widerstände zum Gesamtwiederstand.
Das ist nun, mal abgesehen von dem die Augen verletzenden Rechtschreibfehler, gerade falsch.
planck1858 hat Folgendes geschrieben:
In einer Parallelschaltung bildet die Summe der Kehrwerte der Einzelwiderstände den Gesamtwiderstand.
Und das ist mathematischer Blödsinn. Widerstandskehrwerte können sich nicht zu einem Widerstand aufsummieren. Das passt schon dimensionsmäßig nicht.
@tgler
Es gibt bestimmte grundlegende Gesetzmäßigkeiten in der Elektrotechnik.
Eine davon ist der Knotenpunktsatz: An einem Knoten ist die Summe aller (vorzeichenbehafteten) Ströme gleich Null. Oder anders ausgedrückt: Die Summe der zufließenden Ströme ist gleich der Summe der abfließenden Ströme. Wenn Du die Verbindungsstele zwischen den beiden in Reihe liegenden Widerständen als Knoten betrachtest, dann muss nach Knotenpunktsatz der Strom hinter dem Knoten derselbe sein wie vor dem Knoten, d.h. durch die in Reihe liegenden Widerstände fließt derselbe Strom.
Eine andere ist das ohmsche Gesetz: U=R*I. Im vorliegenden Fall:
U1=R1*I,
U2=R2*I
Eine weitere ist der Maschensatz: In einer geschlossenen Masche ist die Summe aller (vorzeichbehafteten) Spannungen gleich Null, was im vorliegenden Fall bedeutet
U1+U2-U=0
bzw.
U1+U2=U
planck1858
Verfasst am: 04. Okt 2011 16:34
Titel:
Hi,
in einer Parallelschaltung addieren sich die Einzel-Widerstände zum Gesamtwiederstand.
In einer Parallelschaltung bildet die Summe der Kehrwerte der Einzelwiderstände den Gesamtwiderstand.
tgler
Verfasst am: 04. Okt 2011 16:31
Titel: Spannungsabfall an Widerständen
Meine Frage:
Hallo
Ich verstehe nicht, warum sich die Spannung an zwei Widerständen in Reihe aufteilt
Meine Ideen:
Habe ich beispielsweise in einer Reihenschaltung einen Widerstand fällt dort die gesamte Spannung ab (Energie wird in Form von Wärme abgegeben).
Schalte ich den selben Widerstand nochmals hinter den ersten, muss doch im ersten Widerstand trotzdem die selbe Energie abgegeben werden wie mit nur einem.