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[quote="PhyMaLehrer"][quote="Carou"]Bitte bitte helft mir! Vllt bin ich dumm aber ich möchte das wirklich verstehen.[/quote] Das erste glaube ich nicht und das zweite ist sehr anerkennenswert! :thumb: 1) Für gewöhnlich legt man den Koordinatenursprung in den Abwurfpunkt. Der fallende Körper bewegt sich dann in der negativen y-Achsen-Richtung, bis er auf dem Boden auftrifft. In deinem Beispiel fällt er also 1,015 m tief. Der waagrechte Wurf ist eine Überlagerung zweier voneinander unabhängiger Bewegungen, nämlich einer geradlinig gleichförmigen mit der Anfangsgeschwindigkeit vx in x-Richtung und einer gleichmäßig beschleunigten Bewegung (freier Fall) in y-Richtung. vy ist im ersten Moment Null und wird dann immer größer (die Kugel fällt immer schneller). vx ist natürlich nicht Null; es ist die Geschwindigkeit, die die Kugel beim Abwurf erhalten hat. Wäre vx Null, würde die Kugel ja nur senkrecht nach unten vom Tisch fallen. Die Überlagerung der Bewegungen siehst man sehr schön in [url=http://ge-waldbroel.nw.lo-net2.de/will/waagerechter-wurf.jpg]diesem Bild[/url]. In waagerechter Richtung werden in gleichen Zeitabschnitten immer gleiche Wegstrecken zurückgelegt. In senkrechter Richtung hingegen werden immer größere Weg zurückgelegt (beschleunigte Bewegung), wodurch die Bahnkurve (Wurfparabel) zustande kommt. 2) vx kannst du sehr einfach bestimmen. Die Kugel ist durch die Wirkung der Fallbeschleunigung 1,015 m tief gefallen. Hier gilt das Weg-Zeit-Gesetz der beschleunigten Bewegung. Nur noch nach t umstellen, einsetzen (bitte MIT EINHEITEN!) und schon hast du t! Da in [u]derselben Zeit[/u], in der die Kugel bis zum Boden fällt, sie sich um 2,18 m in waagerechter Richtung [u]gleichförmig[/u] fortbewegt hat, kannst du mit der Gleichung für die geradlinig gleichförmige Bewegung und dem eben ermittelten t die Geschwindigkeitskomponente vx berechnen. 3 und 4) Wenn du die halbe Zeit in das Weg-Zeit-Gesetz der beschleunigten Bewegung (wie im ersten Teil von 2) einsetzt, bekommst du die Strecke, die die Kugel in der halben Zeit [u]gefallen[/u] ist. Wie du daraus die Höhe über dem Boden berechnest, überlasse ich dir! :D[/quote]
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Nachricht
PhyMaLehrer
Verfasst am: 05. Dez 2011 08:50
Titel: Re: Waagerechter Wurf - Benötige Hilfe!
Carou hat Folgendes geschrieben:
Bitte bitte helft mir! Vllt bin ich dumm aber ich möchte das wirklich verstehen.
Das erste glaube ich nicht und das zweite ist sehr anerkennenswert!
1) Für gewöhnlich legt man den Koordinatenursprung in den Abwurfpunkt. Der fallende Körper bewegt sich dann in der negativen y-Achsen-Richtung, bis er auf dem Boden auftrifft. In deinem Beispiel fällt er also 1,015 m tief.
Der waagrechte Wurf ist eine Überlagerung zweier voneinander unabhängiger Bewegungen, nämlich einer geradlinig gleichförmigen mit der Anfangsgeschwindigkeit vx in x-Richtung und einer gleichmäßig beschleunigten Bewegung (freier Fall) in y-Richtung.
vy ist im ersten Moment Null und wird dann immer größer (die Kugel fällt immer schneller). vx ist natürlich nicht Null; es ist die Geschwindigkeit, die die Kugel beim Abwurf erhalten hat. Wäre vx Null, würde die Kugel ja nur senkrecht nach unten vom Tisch fallen.
Die Überlagerung der Bewegungen siehst man sehr schön in
diesem Bild
. In waagerechter Richtung werden in gleichen Zeitabschnitten immer gleiche Wegstrecken zurückgelegt. In senkrechter Richtung hingegen werden immer größere Weg zurückgelegt (beschleunigte Bewegung), wodurch die Bahnkurve (Wurfparabel) zustande kommt.
2) vx kannst du sehr einfach bestimmen. Die Kugel ist durch die Wirkung der Fallbeschleunigung 1,015 m tief gefallen. Hier gilt das Weg-Zeit-Gesetz der beschleunigten Bewegung. Nur noch nach t umstellen, einsetzen (bitte MIT EINHEITEN!) und schon hast du t!
Da in
derselben Zeit
, in der die Kugel bis zum Boden fällt, sie sich um 2,18 m in waagerechter Richtung
gleichförmig
fortbewegt hat, kannst du mit der Gleichung für die geradlinig gleichförmige Bewegung und dem eben ermittelten t die Geschwindigkeitskomponente vx berechnen.
3 und 4) Wenn du die halbe Zeit in das Weg-Zeit-Gesetz der beschleunigten Bewegung (wie im ersten Teil von 2) einsetzt, bekommst du die Strecke, die die Kugel in der halben Zeit
gefallen
ist. Wie du daraus die Höhe über dem Boden berechnest, überlasse ich dir!
Carou
Verfasst am: 04. Dez 2011 21:47
Titel: Waagerechter Wurf - Benötige Hilfe!
Meine Frage:
Hi liebe Community!
Also ich habe ein paar wichtige, zentrale Fragen zum waagerechten Wurf.
Erstmal ein paar Grundfragen:
1. Wenn man nun y an die Achse zeichnet, was bezeichnet dann dieser Buchstabe? Die durchfallene Strecke? Oder etwa die Abwurfhöhe? Ich glaube, die Abwurfhöhe ist h, oder?
2. Haben die x-Achse und die y-Achse immer eigene Werte? Gibt es beispielsweise neben vy noch vx? Oder kann man die Zeit auch unterteilen in tx und ty?
Unser Physiklehrer hat mit uns folgendes Experiment durchgeführt:
Wir haben eine Kugel mit so einem Kugelschussdings (Keine Ahnung ^^') vom Tisch aus waagerecht abgeschossen.
So, der Tisch war ca. 1,015m hoch und die Kugel ist 2,18m geflogen und dann auf dem Boden angekommen.
Jetzt meine Fragen zu der Aufgabe:
1. Bei diesem Versuch gibt es keine Anfangsgeschwindigkeit, oder? vx ist also 0?
2. Wie bestimme ich vx? Immerhin kenne ich ja nur ty, wenn ich die ausrechne.. oder muss ich die dann etwa benutzen?
3. WICHTIGSTE FRAGE: Wie bestimme ich die Höhe der Kugel auf HALBER Strecke?
und 4. Wenn h = 1,015m, wie errechne ich dann y? h ist ja nicht gleich y...
Bitte bitte helft mir! Vllt bin ich dumm aber ich möchte das wirklich verstehen. :o
Meine Ideen:
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