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[quote="Systemdynamiker"]Im ersten Beispiel wirken Faust und Wand aufeinander. Zudem treten Actio und Reactio gleichzeitig auf. Die beiden Kräfte beschreiben die Stärke des gleichen Impulsstromes an der gleichen Stelle aber von zwei verschiedenen Systemen (Körper) aus.[/quote]
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GvC
Verfasst am: 09. Dez 2011 11:53
Titel:
DerDepp hat Folgendes geschrieben:
Auf deine Hand wirkt daher die doppelte Kraft deines Schlages.
Diese Aussage solltest Du nochmal überprüfen.
DerDepp
Verfasst am: 09. Dez 2011 11:46
Titel:
Hossa
Das Axiom von "actio=reactio" ist nichts anderes als die Forderung nach der Impulserhaltung: Die Summe der Impulse ist zeitlich konstant!
Sei
die Kraft, die Körper 1 auf Körper 2 ausübt und sei
die Kraft, die Körper 2 auf Körper 1 ausübt, dann gilt nach dem Axiom von "actio=reactio", dass beide Kräfte entgegengesetzt gleich groß sein müssen:
Nach dem zweiten Newton'schen Axiom gilt jedoch:
Dies in die Gleichung von zuvor eingestzt ergibt:
Integration beider Seiten nach der Zeit liefert die Impulserhaltung:
In Worten: Die Summe der Impulse bei einer Wechselwirkung ist konstant.
Wenn du mit der Faust gegen die Wand haust, übst du mit einer Masse m und der Geschwindigkeit v des Schalgs einen Impuls p=mv aus. Die Wand muss den entgegengesetzt gleich großen Impus aufbringen, damit die Summe Null bleibt. Also wirkt die Wand mit dem Impus p=-mv in entgegengesetzter Richtung, da die Wand im Allgemeinen nicht nachgibt. Auf deine Hand wirkt daher die doppelte Kraft deines Schlages... Das tut Aua!!!
Systemdynamiker
Verfasst am: 09. Dez 2011 05:42
Titel: Zwei Körper
Im ersten Beispiel wirken Faust und Wand aufeinander. Zudem treten Actio und Reactio gleichzeitig auf. Die beiden Kräfte beschreiben die Stärke des gleichen Impulsstromes an der gleichen Stelle aber von zwei verschiedenen Systemen (Körper) aus.
ProKeylg
Verfasst am: 08. Dez 2011 20:22
Titel: Wechselwirkungsgesetz
Hallo,
hab eine kurze Frage zum Wechselwirkungsgesetz:
Wenn man auf einen Körper Druck ausübt, also zum Beispiel mit der Faust gegen eine Wand drückt, so wirkt ja zunächst einmal die actio in Richtung des Drückens mit einem bestimmten Betrag ansetzend an der Wand, so entsteht ja auch eine reactio.
Setzt nun in diesem Fall die reactio wieder an der Wand an, wirkt entgegengesetzt, also in Richtung des Drückers, und mit demselben Betrag wie gedrückt wird?
Wenn man ja zum Beispiel an einem Seil zieht, an welchem ein Körper befestigt ist, so wirken actio und reactio an unterschiedlichen Körpern, was bei der Ausübung von Druck nicht der Fall ist, oder?