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[quote="Tecmec"][b]Meine Frage:[/b] Wenn sich ein fliegender Schmetterling (e.g. v=10km/h) in einem fahrenden Bus (e.g. v= 100km/h)(oder genauso ein fliegender Hubschrauber in einem gleitenden Raumschiff) bewegt, dann scheinen sich die beiden Geschwindigkeiten von außen betrachtet zu addieren, so daß der Schmetterling eine Geschwindigkeit von 110km/h besitzt (diese kann er natürlich nur auf dem kurzen Weg vom hinteren bis zum vorderen Busteil erreichen). Würde der Bus nun aber keine Fenster besitzen würde obiges wohl nicht gelten. Vielleicht damit verbunden: Wenn ein Hubschrauber senkrecht nach oben fliegt, dort dann eine Stunde verweilt und wieder herunterkommt, sollte er aufgrund der Erdrotation eigentlich an einem anderen Ort landen. Dies ist wohl daher nicht der Fall, weil die Atmosphäre sich im Einklang mit der Erdrotation bewegt. Aber ist Luft eine so träge Masse, daß es über längere Zeit solch massive Körper mitführen kann!? Wie würde das auf dem Mond aussehen? Was sagen die Physiker dazu? Ich würde mich über eine Antwort freuen. [b]Meine Ideen:[/b] s.o.[/quote]
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VeryApe
Verfasst am: 20. Dez 2011 23:23
Titel:
also damit der Bus überhaupt 100km/h fahren kann muß er beschleunigen, dabei wird alles Inventar inklusive der Luft mitbeschleunigt. Inventar das nicht fest verschraubt ist wird an die Bus Hinter Seite fallen bis es dort ansteht außer die Reibung reicht aus um es mitzubeschleunigung, wie zum Beispiel ein Glas auf dem Tisch.
Durch die Beschleunigung baut sich in der Luft ein Schweredruck auf in beschleunigunsrichtung, durch diesen Schweredruck erhält der Schmetterling Auftrieb in beschleunigungsrichtung, oder er hat eben keinen Auftrieb dann kracht er samt den Glas an die Bushinterwand.
Der Bus beschleunigt den Schmetterling entweder mit der Bushinterwand oder über die mitgeschleifte Luft.
Der Schmetterling erreicht nur deswegen eine Geschwindigkeit von 110km/h weil ihn der Bus beschleunigt genauso wie dich wenn du drinsetzt, nur macht das bei dir der Sitz der mit dem Bus verschraubt ist.
Der Parallel zum Bus fliegende Schmetterling hat aber keine Bus der ihn beschleunigt.
Deine Anspielung mit den Fenstern versteh ich jetzt. Betrachte für das obige die Fenster als geschlossen.
Wenn die Fenster wie bei einem Bus seitlich offen sind hat das keine großen Auswirkungen auf das obige, ein bisschen Luft geht von innen aus dem Bus wird weiterhin beschleunigt.
Bei einem Cabrio hat der Schmetterling pech.
und die Realtivitästheorie vergiss ganz schnell wieder, denn er mir erscheint stoff etwas zu schwierig für dich im Moment.
TecMec
Verfasst am: 20. Dez 2011 12:36
Titel:
Ok, ich hatte es vielleicht nicht gut ausgedrückt.
Aber jetzt habe ich eben wieder mein „altes“ Verständnisproblem.
Wenn es so ist, daß der im Bus fliegende Schmetterling eine Geschwindigkeit von 110km/h erreichen kann (von außen betrachtet) , wo liegt der Unterschied zu einem parallel zum Bus aber AUSSERHALB des Busses fliegenden zweiten Schmetterlings. Der kommt ja dann nur auf 10km/h. Da die Fenster nicht maßgeblich sind, wird es noch eigenartiger. Ab wo gilt ein Schmetterling als „im Bus“, da wo die Fensterstreben verlaufen? Was ist bei einem Cabrio?
Ich würde verstehen, wenn es bei geschlossenen Busfenstern gilt. Die Luft würde dann mit dem Bus transportiert und damit hätte der Schmetterling diese „Sonderkondition“ 100+10km/h.
Dann wäre es ähnlich wie bei der Erdrotation und der sich synchron mitbewegenden Atmosphäre.
Zusätzlich: Du hattest die Relativitätstheorie erwähnt. Hast du da eine Formel, die für solche Bewegungen gilt?
VeryApe
Verfasst am: 20. Dez 2011 09:46
Titel:
aha okay ein Fehler meinerseits.
Du meinst also der Schmetterling bewegt sich im Bus mit 10km/h gesehen auf den Bus und der Bus selbst bewegt sich mit 100km/h
Dann bewegt sich der Schmetterling von aussen betrechtet mit 110km/h. dann passt das.
Meine Angaben bezogen sich aber auf den Schmetterling der sich von aussen betrachtet mit 10 km/h bewegt und den Bus der in der anderen Richtung mit 100km/h daherkommt.
Aber trotzdem ist egal ob im Bus Fenster sind oder nicht, was sollen leicht die Fenster bewirken, die bremsen den Schmetterling ja nicht.
Beim Starten des Flugzeuges ist es auch für Menschen nicht ratsam aufzustehen und herumzugehen, ansonsten fliegt man auf die Schnauze und landet am hinteren Teil des Flugzeugs
TecMec
Verfasst am: 20. Dez 2011 04:18
Titel: Flugobjekt innerhalb eines anderen Flugobjekts
Hallo,
besten Dank für deine Antworten.
Ja das zu der Erdumdrehung verstehe ich.
Mit der ersten Frage (Schmetterling im Bus) scheine ich aber gedanklich so falsch gelegen zu haben, daß ich da doch noch einmal Nachfragen will.
Es ist anscheinend NICHT so, daß der Schmetterling (v=10km/h) der im fahrenden Bus (v=100km/h) von hinten aus startet und nach dem vorderen Busteil fliegt dies auch mit dieser Geschwindigkeit erreichen kann (geschlossenes System)?
DAGEGEN ist es so:
Wenn sich der Schmetterling im hinteren Busteil befindet und nach dem vorderen Busteil fliegen will, muß er v>100km/h aufbringen (was er nicht kann, er würde mit 90km/h auf die hintere Scheibe treffen).
Umgekehrt, vom vorderen Busteil nach hinten fliegend würden die hintere Busscheibe mit 110km/h auf den Schmetterling treffen.
Wenn es so ist, dann verstehe ich es jetzt.
Das wußte ich auch nicht, daß die Relativitätstheorie da ins Spiel kommt, zumindest dann, wenn die Geschwindigkeiten höher werden.
Ich hatte mal im Flugzeug eine Fliege fliegen sehen. Das wird nur auf kurzen „Fliegen“-Flugstrecken möglich gewesen sein. Beim Starten nimmt die Fliege noch die volle Geschwindigkeit des Flugzeugs mit, die während ihres eigenen Flugs dann schnell deutlich verzögert werden würde.
Es muß für die Fliege eine eigentümliche Erfahrung sein so zu fliegen!!!
VeryApe
Verfasst am: 20. Dez 2011 01:29
Titel:
wieso von aussen betrachtet?
von aussen betrachtet bewegt sich der Schmetterling mit 10km/h und der Bus mit 100km/h.
Von innen betrachtet sieht der Schmetterling das Busende mit 110km/h herannahen, umgekehrt sieht das Busende den Schmettering mit 110km/h herannahen.
Ob dabei Fenster im Bus sind oder Knastgitter oder Vorhänge ist völlig egal.
Was zählt ist wie weit diese Geschwindigkeiten von der Lichtgeschwindigkeit entfernt sind, wenn wir das auf die Relativitätstheorie ausweiten, ansonsten ist auch das egal.
Zitat:
Wenn ein Hubschrauber senkrecht nach oben fliegt, dort dann eine Stunde verweilt und wieder herunterkommt, sollte er aufgrund der Erdrotation eigentlich an einem anderen Ort landen.
Das tut er auch, aber nicht so wie du das wahrscheinlich meinst, das sich die Erde mit ihrer Umfangsgeschwindigkeit unter den Hubschrauber wegbewegt, denn der Hubschrauber war zuvor auf der Erde und besitzt natürlich die gleiche Umfangsgeschwindigkeit beim starten genauso wie du und dein Computer im Moment.
Je höher er aber hinaufsteigt umso mehr Umfangsgeschwindigkeit würde er benötigen um den Drehwinkel der Erde zu halten, du kannsd also nur mit der Differenz rechnen. wie sehr höhere Luftschichten den Hubschrauber mitreißen oder nicht, dazu kann ich nichts sagen, hab mich damit nicht beschäftigt. fragt sich nur wie sehr die höheren Luftschichten mitgerissen werden durch die Reibung an den unteren und in welchen Umfang.
Tecmec
Verfasst am: 19. Dez 2011 14:16
Titel: Flugobjekt innerhalb eines anderen Flugobjekts (Bewegung in
Meine Frage:
Wenn sich ein fliegender Schmetterling (e.g. v=10km/h) in einem fahrenden Bus (e.g. v= 100km/h)(oder genauso ein fliegender Hubschrauber in einem gleitenden Raumschiff) bewegt, dann scheinen sich die beiden Geschwindigkeiten von außen betrachtet zu addieren, so daß der Schmetterling eine Geschwindigkeit von 110km/h besitzt (diese kann er natürlich nur auf dem kurzen Weg vom hinteren bis zum vorderen Busteil erreichen).
Würde der Bus nun aber keine Fenster besitzen würde obiges wohl nicht gelten.
Vielleicht damit verbunden:
Wenn ein Hubschrauber senkrecht nach oben fliegt, dort dann eine Stunde verweilt und wieder herunterkommt, sollte er aufgrund der Erdrotation eigentlich an einem anderen Ort landen. Dies ist wohl daher nicht der Fall, weil die Atmosphäre sich im Einklang mit der Erdrotation bewegt.
Aber ist Luft eine so träge Masse, daß es über längere Zeit solch massive Körper mitführen kann!? Wie würde das auf dem Mond aussehen?
Was sagen die Physiker dazu?
Ich würde mich über eine Antwort freuen.
Meine Ideen:
s.o.