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[quote="Steffen Bühler"][quote="Quellbrunn"]Meine Vermutung war das der Innenwiderstand des Voltmeters dafür verantworlich ist,[/quote] Völlig richtig. :) Du hast den parallel, dadurch geht der Gesamtwiderstand runter und so auch die Spannung. Auch bei der ersten Messung, aber man "spürt" es erst bei den Megohms. [quote="Quellbrunn"]jedoch weiß ich nich, wo die 0,7V hingegangen sind?[/quote] Die sind am anderen Widerstand. Würdest Du jetzt mit einem "idealen Voltmeter" (unendlicher Innenwiderstand) messen, könntest Du die 5,7 Volt ablesen. Viele Grüße Steffen[/quote]
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Quellbrunn
Verfasst am: 17. Feb 2012 11:02
Titel:
Ich danke euch beiden für die guten und besonders schnellen Antworten.
GvC
Verfasst am: 16. Feb 2012 17:27
Titel:
Wenn Du die Spannungsteilerregel anwendest und auch noch richtig ausrechnest, erhältst Du als Spannung am zweiten Widerstand (dem mit dem parallelen Voltmeter)
Dabei ist
R=Widerstand des aus zwei gleichen Widerständen R bestehenden Spannungsteilers
Ri=Innenwiderstand des Voltmeters
Und jatzt schau mal, welche Spannung herauskommt, wenn R<<Ri.
In Deinem Beispiel kannst du übrigens ebenfalls unter Anwendung der Spannungsteilerregel aus den gegebenen Werten (2x3,3MOhm und U2=4,7V, Uges=10V) leicht den Innenwiderstand des Voltmeters zu ungefähr 10MOhm errechnen.
Steffen Bühler
Verfasst am: 16. Feb 2012 17:24
Titel:
Quellbrunn hat Folgendes geschrieben:
Was ich leider noch nicht versteh wieso es erst bei einem besonders großem Widerstand passiert?
Es passiert wie gesagt bei jedem Widerstand, aber erst bei großen merkt man's. Stell Dir vor, Dein Voltmeter hat 1 Megaohm Innenwiderstand. Den parallel zu 10 Ohm ergibt 9,999900001 Ohm. Dein Spannungsteiler ist dann also nicht mehr 10 zu 10, sondern eben 10 zu 9,999900001 und die 10 Volt teilen sich in 5,000025 und 4,999975 Volt auf. Rechne es nach, wenn Du's nicht glaubst.
Nun nimm zwei Megaohm-Widerstände. Da geht die Parallelschaltung mit dem Voltmeter gleich auf 500 Kiloohm runter und die 10 Volt teilen sich im Verhältnis 2:1 auf, also 6,666 und 3,333 Volt.
Jetzt klarer?
Viele Grüße
Steffen
Quellbrunn
Verfasst am: 16. Feb 2012 17:09
Titel:
Also die 5,7V sind am ersten Widerstand, wobei am zweiten und Innenwiderstand jeweils 4,3V. Was ich leider noch nicht versteh wieso es erst bei einem besonders großem Widerstand passiert?
Steffen Bühler
Verfasst am: 16. Feb 2012 14:20
Titel: Re: Spannungsteiler
Quellbrunn hat Folgendes geschrieben:
Meine Vermutung war das der Innenwiderstand des Voltmeters dafür verantworlich ist,
Völlig richtig.
Du hast den parallel, dadurch geht der Gesamtwiderstand runter und so auch die Spannung. Auch bei der ersten Messung, aber man "spürt" es erst bei den Megohms.
Quellbrunn hat Folgendes geschrieben:
jedoch weiß ich nich, wo die 0,7V hingegangen sind?
Die sind am anderen Widerstand. Würdest Du jetzt mit einem "idealen Voltmeter" (unendlicher Innenwiderstand) messen, könntest Du die 5,7 Volt ablesen.
Viele Grüße
Steffen
Quellbrunn
Verfasst am: 16. Feb 2012 13:36
Titel: Spannungsteiler
Hallo,
ich hoffe ihr könnt mir helfen, da ich mittlerweile am Ende meines Wissens bin.
Meine Aufgabe war es mit einer Gleichspannungsversorgung von 10V, 5V zu bekommen.
Okay, 2 Widerstände(10Ohm) in Reihe geschaltet und an den hinteren Widerstand ein Voltmeter parallel geschaltet. Voltmeter hat 5V anzeigt alles gut.
Dann sollten die Widerstände mit sehr großen Widerständen ausgewechselt werden(3,3 Millionen Ohm), woraufhin das Voltmeter nur noch eine Spannung von ~4,3V angezeigt hat.
Meine Vermutung war das der Innenwiderstand des Voltmeters dafür verantworlich ist, jedoch weiß ich nich, wo die 0,7V hingegangen sind?
Verzeiht mir mein Unwissen :<