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[quote="klauss"]Danke, habe dann ja einen Anhaltspunkt, was Sache ist. Das mit dem Memory-Effekt scheint sich langsam zu einer Art Aberglauben zu entwickeln. Man weiß nicht mehr, wann und ob er überhaupt eine Rolle spielt.[/quote]
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klauss
Verfasst am: 28. Feb 2012 09:53
Titel:
Danke, habe dann ja einen Anhaltspunkt, was Sache ist. Das mit dem Memory-Effekt scheint sich langsam zu einer Art Aberglauben zu entwickeln. Man weiß nicht mehr, wann und ob er überhaupt eine Rolle spielt.
D2
Verfasst am: 27. Feb 2012 19:39
Titel:
1. Warum machen Sie das?
Um dem Memory Effect zu entkommen?
http://de.wikipedia.org/wiki/Memory-Effekt_(Akkumulator)
Sie können das Gegenteil erreichen. Viele Akkuhersteller empfehlen tiefe Entladungen zu vermeiden. Wird sogar eingegeben z.B. der Akku nicht unter 30% der Speicherkapazität zu bringen.
http://www.elektronikinfo.de/strom/akkus.htm
Angeblich Li+-Akkus wiesen keinen dieser Effekte auf, aber ich kann dies nach mehrjährigen Gebrauch nicht bestätigen, obwohl erste 2 Jahre der Akku
perfekt seine Ladung behielt.
Effect was Sie beobachten trifft sogar bei Kondensatoren mit großer Kapazität auf. Angblich vollig entladene Kondensatoren(meistens eine rasche Entladung) zeigen nach einer Zeitspanne Restspannung auf ihren Platten auf. Langsame Prozesse die im Dielektrikum selbst ablaufen . Ich denke man kann von einer Hysterese sprechen.
http://www.instron.de/wa/glossary/Hysteresis-Loop.aspx
Um den Motor zu betrieben braucht man relativ hohen Strom, irgendwann zieht der Akku nicht mehr, wenn aber der Akku sich erhollen kann(keine Last), dann können sich genug Ladungen ansammeln um den Motor für kurzen Moment in Bewegung zu setzen. Für Akku ist so ein Betrieb oft sehr schädlich, da eine Erhöhung des Innenwiderstands führ dazu, dass am Akku selbst viel Energie verloren geht(Erwärmung) - solche Akkus kennt man, nach dem Ladungsvorgang haben diese angeblich hohe Spannung aber sehr schwache Leistung und sind schnell entladen. Deswegen Akkuprüfung nur unter Last durchführen und nicht die Spannung messen sondern den erzeugten Strom.
klauss
Verfasst am: 27. Feb 2012 13:15
Titel: Frage zu Akku-Rasierer
Hallo, ich habe bei mehreren elektrischen Rasierapparaten folgendes Phänomen festgestellt: Wenn die Akkuleistung langsam zum Rasieren zu schwach wird, lasse ich den Akku leerlaufen, bevor ich neu auflade. Ggf. nehme ich (je nach Modell) vorher den Klingenblock raus, damit dieser rotierende Bolzen sich ohne Widerstand frei bewegen kann, schalte den Apparat ein und lasse ihn liegen, bis er von selbst ausgeht. Aber wenn ich dann den Hauptschalter ausschalte und nach einiger Zeit wieder einschalte, scheint sich der Akku von selbst "regeneriert" zu haben, denn der Bolzen rotiert dann wieder einige Sekunden, bis er langsam wieder stoppt. Das Ganze kann man etliche Male wiederholen, bis irgendwann wirklich gar nichts mehr geht.
Handelt es sich dabei tatsächlich um eine elektrotechnische Erscheinung oder nur um eine rein mechanische?