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[quote="die.fly"]Jo, da hat Planck recht :P Was mich wundert ist, dass doch der Kondensator einen Höchstwert für Ladungen haben muss. Um doppelt so viele Elektronen draufstörmen zu lassen braucht man doch eine mehr als doppelt so hohe Spannung, damit so noch draufstörmen. Entsteht so nicht erst so etwas wie eine Kapazitätsgrenze? Bei C=Q/U neutralisiert sich doch wieder alles.[/quote]
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Nachricht
Leonardo vom Winde
Verfasst am: 05. März 2012 22:32
Titel:
Hi,
Zitat:
(Falls das System schon an seine limits gekommen ist)
Kondensatoren haben, theoretisch betrachtet, keine Limits.
In der Realität begrenzt die Spannungsfestigkeit des Dielektrikums die Ladung.
Zitat:
Ich hätte noch eine Frage bezüglich innen und außenwiderstand.
Kein Plan was du genau damit meinst. Ein realer Kondensator hat ein niederohmigen Reihenwiderstand und einen hochohmigen Parallelwiderstand. Im Fachchinesisch der E-Techniker heißt das Schmutzefekte.
Zitat:
Was passiert bei einem Plattenkondensator, wenn man den abstand zwischen den platten verändert. Inwiefern ist C abhängig von dem Abstand r der platten?
Einfache Regel: großer Abstand kleine Kapazität.
Hier wird dir genauer geholfen
.
Grüße Leo
badatphysics2
Verfasst am: 05. März 2012 21:33
Titel: re
Hi!
Ok verstehe! Bei einer bestimmten spannung kann man bei einer konstanten kondensatorkapazität die ladung nur erhöhen, wenn man auch die spannung erhöht. (Falls das System schon an seine limits gekommen ist)
Ich hätte noch eine Frage bezüglich innen und außenwiderstand. Was ist was und wo ist der unterschied? Noch eine frage die mir gerade einfällt: Was passiert bei einem Plattenkondensator, wenn man den abstand zwischen den platten verändert. Inwiefern ist C abhängig von dem Abstand r der platten?
LG
GvC
Verfasst am: 05. März 2012 16:28
Titel:
planck1858 hat Folgendes geschrieben:
Hi,
für den Kondensator gilt
Obwohl der im Anschluss an dieses Zitat folgenden Argumentation von Planck zunächst nichts wirklich entgegenzusetzen ist, ist doch zu fragen, was er hier mit "Kondensator" meint. Ist das ein ganz bestimmtes festes Gebilde bestehend aus zwei Elektroden und einem bestimmten Material? Und ist die erwähnte Kapazität der Kennwert dieses festen Gebildes? Falls Planck das bejaht, ist natürlich seine Argumentation falsch. Denn eine bestimmte Kapazität C ist eine
Konstante
, die das Verhalten eines ganz bestimmten Bauteils beschreibt. An dem kann man zwar die Ladung möglichweise verdoppeln, nicht aber die Spannung gleichzeitg konstant halten. Stattdessen wird die Verdoppelung der Ladung auf einem Kondensator nur durch eine Verdoppelung der Spannung erreicht. Denn die Kapazität (=Ladungsspeicherungsvermögen) ist ein
konstanter
Kennwert des Kondensators, der sich beispielsweise vollkommen unabhängig von Ladung und Spannung durch
berechnen lässt.
Sollte Planck allerdings gemeint haben, dass er bei Verdoppelung der Ladung gleichzeitig die Elektrodenfläche des Kondensators auf welche Art auch immer verdoppelt (oder den Elektrodenabstand halbiert oder das Dielektrikum durch eines mit doppelter Permittivität ersetzt), dann - und nur dann - hat er Recht, wenn er sagt, dass die Spannung konstant bleibt und die Kapazität verdoppelt wird. Dann handelt es sich aber um einen ganz anderen Kondensator.
die.fly
Verfasst am: 05. März 2012 15:51
Titel:
Jo, da hat Planck recht
Was mich wundert ist, dass doch der Kondensator einen Höchstwert für Ladungen haben muss. Um doppelt so viele Elektronen draufstörmen zu lassen braucht man doch eine mehr als doppelt so hohe Spannung, damit so noch draufstörmen.
Entsteht so nicht erst so etwas wie eine Kapazitätsgrenze?
Bei C=Q/U neutralisiert sich doch wieder alles.
planck1858
Verfasst am: 05. März 2012 15:49
Titel:
Hi,
für den Kondensator gilt
Wenn du also bei gleicher Spannung U die Ladung Q verdoppelst, dann verdoppelt sich folglich auch die Kapazität.
Wenn bei konstanter Ladung Q die Spannung U verdreifacht wird, dann beträgt die Kapazität nur noch
.
badatphysics
Verfasst am: 05. März 2012 15:21
Titel: Kondensator
Meine Frage:
Hi!
Warum bleibt die Kapazität immer gleich, wenn man beispielsweise die ladung verdoppelt oder die potentialdifferenz verdreifacht? Gilt nicht, q = C*V?
Was genau ist der außen bzw. innenwiderstand?
LG
Meine Ideen:
.