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[quote="franz"]Es gibt verschiedene Stoß-Abläufe, meinetwegen das Aufeinanderstoßen und Abprallen zweier Sahlkugeln (elastischer Stoß) oder den Schuß in einen Sandsack (völlig unelastischer Soß, anschließend gleiche Geschwindigkeit). Das muß vonFall zu Fall geklärt werden. Immer gilt der Impulserhaltungssatz.[/quote]
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franz
Verfasst am: 10. Aug 2012 20:33
Titel:
Es gibt verschiedene Stoß-Abläufe, meinetwegen das Aufeinanderstoßen und Abprallen zweier Sahlkugeln (elastischer Stoß) oder den Schuß in einen Sandsack (völlig unelastischer Soß, anschließend gleiche Geschwindigkeit). Das muß vonFall zu Fall geklärt werden. Immer gilt der Impulserhaltungssatz.
jh8979
Verfasst am: 10. Aug 2012 20:28
Titel:
Beides ist moeglich, es kommt drauf an ob man den Stoss als elastisch (kinetische Energie bleibt erhalten - das hat Du berechnet) oder als inelatisch (kinetische Energie bleibt nicht erhalten - das ist die Loesung im Text) betrachtet.
Nimm z.B. an die wuerden sich festhalten nach dem Stoss, das waere inelastisch und sie wuerden dann gemeinsam mit masse m1+m2 weiterrutschen... wenn der erste den zweiten aber nur hart bodycheckt, dann kann man das sicherlich als elastisch betrachten (auch wenn hier energie verlorengeht durch Absroption in der schuetzenden Ausruestung z.B.).
MatzeP.70
Verfasst am: 10. Aug 2012 20:19
Titel: Impulserhaltungssatz falsch angewendet?
Meine Frage:
Hallo werte Physiker,
ich studiere Informatik und habe als Anwendungsfach Physik gewählt. Nun habe ich demnächst eine mündliche Prüfung in Experimentalphysik (also eher Kindergarten für euch) und habe mir dazu einige Bücher besorgt, unteranderem auch "Physik für Dummies" von Steven Holzner (einfach um mein Allgemeinwissen im Bereich Physik aufzufrischen und eventuell gute Beispiele für die Prüfung zu finden).
Nun bin ich also im Kapitel über Impuls und Kraftstoß auf folgendes Beispiel gestoßen, welches ich kurz umrande und um welches sich auch meine Frage dreht:
"Zwei Eishockey-Spieler befinden sich auf einen zugefrorenen See. Spieler 1 rast mit 11m/s auf Spieler 2, welcher steht, also 0m/s zu. Beide wiegen 100kg.
Unter Vernachlässigung der Reibung und anderen äußeren Einwirkungen gilt:
p = p' (also Gesamtimpuls vor dem Stoß = Gesamtimpuls nach dem Stoß)
Da der 2. Spieler anfangs steht gilt weiter:
p = p1 = m1*v1 = p'
<<jetzt kommt das komische, wortwörtliches Zitat!!!>>
Am Ende ist der Impuls durch die Geschwindigkeit beider Spieler und der Summe ihrer Massen gegeben, also:
p' = m1*v1 = (m1+m2)*v'
Das können sie nach der Endgeschwindigkeit auflösen und erhalten so:
v' = (m1*v1)/(m1+m2) = (100kg*11m/s)/(100kg+100kg) = 5,5m/s"
Also bewegen sich beide zusammen mit dieser Geschwindigkeit?
Meiner Meinung nach stimmt das nicht!
Meine Ideen:
Wenn ich mit dem Impulserhaltungssatz herumspiele und nicht eine gemeinsame Endgeschwindigkeit v' annehme, sondern mit v1' und v2' weiterrechne und wie oben angenommen m1 = m2 gilt, komme ich auf:
v1 = v2' und v2 = v1'
Mit anderen Worten: Der Spieler 1, der auf den andern Spieler zurast (und das komische ist: egal mit welcher Geschwindigkeit) bleibt nach dem Stoß stehen und der Spieler 2 rutscht mit v1 weiter.
Ist das richtig?
Und wenn ja: Wieso halbiert sich denn die Geschwindigkeit dort oben und wieso rutschen die beiden in dem Fall zusammen und in meiner Lösung bleibt einer von beiden stehen?
Könnt ihr mir helfen?