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[quote="Solidfreeman"][b]Meine Frage:[/b] Hallo, zusammen. Ich habe eine Frage zur Hystereseschleife. In meinen Unterlagen steht, dass der Punkt in dem Diagramm an dem die Remanenzflussdichte gegeben ist, auf der x-Achse die Koordinate Null besitzt, somit also die Feldstärke an diesem Punkt gleich null ist. Das Material des Spulenkerns ist dabei Eisen. Aber wo ein Fluss ist, ist doch auch zumindest eine gewisse Feldstärke, weil auch ein Feld da sein muss. Also wie kann sie denn Null betragen, obwohl ich durch den Dauermagneten, zu dem der Eisenkern im inneren schon geworden ist, eindeutig einen Fluss habe und damit doch auch ein Feld? Keine Ahnung was hier wieder für ein "Wunder" am Werk ist. Vielleicht ist ja einer von euch damit vertraut. Würde mich über Antworten freuen. [b]Meine Ideen:[/b] Nein, keine Ideen.[/quote]
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Solidfreeman
Verfasst am: 09. Okt 2012 15:04
Titel:
Danke für die schnelle Antwort. Jetzt ist mir klargeworden um welches "Wunder" es sich handelt. Es ist die so oft auftretende Erscheinung eines idiotisch formulierten Skriptums. Ich studiere Maschinenbau und kenne einfach nur den Zusammenhang B= "mü" * H. Aber trotzdem wird die Hysterese durchgenommen, obwohl man gar nicht die Voraussetzungen hat um es zu verstehen. Die Antwort hat mir sehr weitergeholfen, da ich jetzt weiß wo ich "graben" muss um vielleicht etwas zu finden, das sich auch mit meinen Mitteln verstehen lässt. Denn die Begriffe "makroskopische und mikroskopische Magnetisierung" höre ich zum ersten Mal. Auch die Gleichungen habe ich in dieser Form noch nie gesehen.
Uriezzo
Verfasst am: 09. Okt 2012 14:12
Titel:
Die makroskopische magnetische Feldstärke berücksichtigt eben nicht die Magnetisierung. Es gilt:
Daher kann die Feldstärke auch 0 betragen, wenn die Flussdichte nicht 0 ist (und eigentlich ein Magnetfeld vorhanden ist).
Zur Feldstärke tragen nur freie Ströme bei und der Verschiebungsstrom:
Durch die Einführung der Feldstärke neben der Flussdichte lässt sich einfacher zwischen makroskopischen und mikroskopischen Effekten unterscheiden, die auf Magnetfelder führen. D.h. ich muss beispielsweise in der oben zitierten Maxwellgleichung keine mikroskopischen Ströme berücksichtigen, die sehr schwer zu berechnen wären.
Solidfreeman
Verfasst am: 09. Okt 2012 13:19
Titel: Hystereseschleife. Feldstärke des Dauermagneten.
Meine Frage:
Hallo, zusammen. Ich habe eine Frage zur Hystereseschleife. In meinen Unterlagen steht, dass der Punkt in dem Diagramm an dem die Remanenzflussdichte gegeben ist, auf der x-Achse die Koordinate Null besitzt, somit also die Feldstärke an diesem Punkt gleich null ist. Das Material des Spulenkerns ist dabei Eisen. Aber wo ein Fluss ist, ist doch auch zumindest eine gewisse Feldstärke, weil auch ein Feld da sein muss. Also wie kann sie denn Null betragen, obwohl ich durch den Dauermagneten, zu dem der Eisenkern im inneren schon geworden ist, eindeutig einen Fluss habe und damit doch auch ein Feld? Keine Ahnung was hier wieder für ein "Wunder" am Werk ist. Vielleicht ist ja einer von euch damit vertraut. Würde mich über Antworten freuen.
Meine Ideen:
Nein, keine Ideen.