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[quote="lampe16"]Ein (nur für die Diskussion) widerstandsloser Kreis mit Spannungsquelle und Kondensator ist kein brauchbares Modell für den Einschaltvorgang. Der Einschaltvorgang wird nicht nur durch die Strom-Spannungs-Differentialgleichung [latex] i=C\dot{u}[/latex] des Kondensators, wie von GvC geschrieben, bestimmt. Hinzu kommen die Kirchhoff'sche Spannungsgleichung [latex]u=u_q(t)[/latex] und der Anfangswert der Kondensatorspannung [latex]u(0)[/latex]. Das Modellproblem liegt bei der Spannungsgleichung. Sie verlangt beim Einschalten [latex]u(0)=u_q(0)[/latex] Ein z. B. spannungsfreier Kondensator kann nicht in der Zeit null auf die von null verschiedene Anfangsspannung der Quelle aufgeladen werden. Für den Einschaltvorgang braucht man ein erweitertes Modell, das nicht nur den Kondensator enthält, wie zuvor angedeutet.[/quote]
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lampe16
Verfasst am: 11. Mai 2013 23:15
Titel:
Ich sehe jetzt, dass es hier nur um einen einfachen R-C-Kreis geht, nicht um einen Schwingkreis. Für letzteren ist die DGl.-Ordnung 2. Beim R-C-Kreis gilt die DGl. 1. Ordnung
und
sind die Quellen- bzw. die Kondensatorspannung.
Zur vollständigen Beschreibung des Modells gehört noch der Anfangswert
der Kondensatorspannung.
macman2010
Verfasst am: 11. Mai 2013 22:23
Titel:
wie heißt diese DGL 2. Ordnung
kannste die mal posten..
lampe16
Verfasst am: 11. Mai 2013 22:21
Titel:
macman2010 hat Folgendes geschrieben:
Was begrenzt den Strom eigentlich im eingeschwungenen Zustand ?
Der Scheinwiderstand
macman2010 hat Folgendes geschrieben:
Warum ist er nicht in jeder Periode am Anfang wider infinitesimal kurz sehr hoch? Es heißt doch immer, wenn er entladen ist verhält er sich wie ein Kurzschluss.
Weil der Strom den Einschwingvorgang schon hinter sich hat und zur Quellenspannung passt. Näheres sagt die dahinterstehende gewöhnliche Differentialgleichung 2. Ordnung.
macman2010
Verfasst am: 11. Mai 2013 20:40
Titel:
Was begrenzt den Strom eigentlich im eingeschwungenen Zustand ????
Warum ist er nicht in jeder Periode am Anfang wider infinitesimal kurz sehr hoch.. Es heißt doch immer, wenn er entladen ist verhält er sich wie ein Kurzschluss.
GvC
Verfasst am: 09. Apr 2013 16:53
Titel:
lampe16 hat Folgendes geschrieben:
Ein (nur für die Diskussion) widerstandsloser Kreis mit Spannungsquelle und Kondensator ist kein brauchbares Modell für den Einschaltvorgang.
Vollkommen richtig. Ich habe mich allerdings an die Vorgabe des Fragestellers gehalten
macman2010 hat Folgendes geschrieben:
Wenn ich nur einen Kondensator ohne einen Ohnmachten widerstand in einen wechselstromkreis hänge, ...
Natürlich wäre bei einem Einschaltaugenblick
außerhalb
des Nulldurchgangs zunächst ein unendlich hoher infinitesimal kurzer Stromstoß notwendig, der zwar praktisch nicht möglich, unter der idealisierenden Vorgabe des Fragestellers aber theoretisch denkbar ist. Hinzuzufügen wäre noch, dass auch eine ideale Spannungsquelle vorausgesetzt werden müsste.
lampe16
Verfasst am: 09. Apr 2013 16:31
Titel:
Ein (nur für die Diskussion) widerstandsloser Kreis mit Spannungsquelle und Kondensator ist kein brauchbares Modell für den Einschaltvorgang.
Der Einschaltvorgang wird nicht nur durch die Strom-Spannungs-Differentialgleichung
des Kondensators, wie von GvC geschrieben, bestimmt. Hinzu kommen die Kirchhoff'sche Spannungsgleichung
und
der Anfangswert der Kondensatorspannung
.
Das Modellproblem liegt bei der Spannungsgleichung. Sie verlangt beim Einschalten
Ein z. B. spannungsfreier Kondensator kann nicht in der Zeit null auf die von null verschiedene Anfangsspannung der Quelle aufgeladen werden.
Für den Einschaltvorgang braucht man ein erweitertes Modell, das nicht nur den Kondensator enthält, wie zuvor angedeutet.
GvC
Verfasst am: 09. Apr 2013 16:04
Titel:
macman2010 hat Folgendes geschrieben:
ja aber an Gleichstrom, wirkt er im einschaltmoment ja auch wie ein kurzschluss, das müsste beim wechselstrom im einschaltmoment doch auch so sein. was begrenzt den strom denn sonst??
Der Strom im Einschaltaugenblick hängt vom Einschaltaugenblick ab. Denn bei einer Kapazität gilt für den Momentanwert des Stromes zu jedem Zeitpunkt
Wird die Spannung also im Spannungsmaximum oder -minimum eingeschaltet, ist der Strom Null. Beim Einschalten im Spannungsnulldurchgang ist dagegen der Strom maximal, nämlich
lampe16
Verfasst am: 09. Apr 2013 15:33
Titel:
Es gibt immer parasitäre Widerstände und Induktivitäten im Stromkreis. Die bestimmen zusammen mit C den Übergangsvorgang, bis der angegebene Strom stimmt.
macman2010
Verfasst am: 09. Apr 2013 15:24
Titel:
ja aber an Gleichstrom, wirkt er im einschaltmoment ja auch wie ein kurzschluss, das müsste beim wechselstrom im einschaltmoment doch auch so sein. was begrenzt den strom denn sonst??
lampe16
Verfasst am: 09. Apr 2013 15:09
Titel:
Ohne Widerstand fließt der Strom
Setz da mal Werte ein, um ein Gefühl zu kriegen.
macman2010
Verfasst am: 07. Apr 2013 11:58
Titel: Kondensator an Wechselspannung
Hallo,
Wenn ich nur einen Kondensator ohne einen Ohnmachten widerstand in einen wechselstromkreis hänge, fungiert er ja als blindwiderstand.
Da dies ja auch durch kontinuierliches Laden und entladen zustande kommt habe ich nun eine kurze frage. Fließen hier nicht auch sehr große Ströme, wenn kein ohmscher widerstand im Kreis ist.
Denn der anfangs leere Kondensator zieht dochauch erstmal ordentlich oder?