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[quote="MaxderMathematiker"]Öhm, Das mit den Halbebenen verstehe ich. Aber wo muss denn dann die dritte Spiegelladung hin? Als Punktspiegelung am Treffpunkt der beiden Platten?[/quote]
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Nachricht
ML
Verfasst am: 09. Mai 2013 16:00
Titel:
MaxderMathematiker hat Folgendes geschrieben:
Öhm, Das mit den Halbebenen verstehe ich. Aber wo muss denn dann die dritte Spiegelladung hin? Als Punktspiegelung am Treffpunkt der beiden Platten?
Die Spiegelladungen sollen letztlich die durch die Platten vorgegebenen Randbedingungen modellieren. Dazu muß es Dir gelingen, daß die Tangentialkomponente des E-Feldes auf den Metallplatten zu Null wird. Die Feldlinien treffen ja senkrecht auf diese auf (Äquipotentialflächen).
Die dritte Ladung gehört m. E. dahin, wo Du es angegeben hast (sozusagen gegenüber der Ecke).
Ich versuche es mal mit einer Zeichnung (die Punkte nicht beachten, sie dienen nur als Abstandshalter).
.........|
(-).....|......(+)
.........|_________
(+)........... (-)
Wenn wir die Ladungen
1 2
3 4
nennen, so stellt 1 sicher, daß das Feld von 2 nur senkrecht auf die vertikale Platte auftrifft. 3 stellt sicher, daß das Feld von 4 nur senkrecht auf die vertikale Platte auftrifft. Die Ladungen sind m. E. jeweils betragsmäßig gleich groß, wenn ich nichts Wichtiges übersehen habe.
Viele Grüße
Michael
MaxderMathematiker
Verfasst am: 09. Mai 2013 15:34
Titel:
Öhm, Das mit den Halbebenen verstehe ich. Aber wo muss denn dann die dritte Spiegelladung hin? Als Punktspiegelung am Treffpunkt der beiden Platten?
GvC
Verfasst am: 09. Mai 2013 15:27
Titel:
Nein Du brauchst 3 Spiegelladungen. Denn die beiden senkrecht zueinander stehenden Metallwände bilden nur unendlich große
Halb
ebenen. Das Prinzip der Spigelladung funktioniert aber nur bei unendlich großen
Ganz
ebenen.
MaxderMathematiker
Verfasst am: 09. Mai 2013 14:42
Titel: Punktladung vor einem Leiter
Meine Frage:
Hi,
die Frage lautet wie folgt:
Eine Punktladung +q befindet sich im Abstand d vor zwei metallischen Wänden, die im rechten Winkel zueinander stehen und ansonsten unendlich ausgedehnt sind. Überlege, wie viele Spiegelladungen nötig sind, um das Problem zu erfassen, und berechne die auf die Ladung q+ wirkende Kraft.
Meine Ideen:
Tja, ich hätte jetzt gesagt, dass man zwei Spiegelladungen braucht.
Eine eben links und eine unten. Dann wäre die Berechnung ja auch easy.