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[quote="purswader"][b]Meine Frage:[/b] hey... wir haben gerade den versuch Fadenpendel. und soll nun den relativen fehler berechnen mit der formel Ug/g = Ul/l + 2*(Ut/t). die frage dazu wäre jetzt wieso der fehler der Zeitmessung doppelt in die Gleichung eingeht? [b]Meine Ideen:[/b] ist es weil ich zweimal auf die Stoppuhr drücke oder ist das zu simpel?[/quote]
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Jayk
Verfasst am: 09. Apr 2014 14:19
Titel:
Nein, so einfach ist das nicht. Das ist etwas subtiler. Man verwendet normalerweise folgende Formel für die Unsicherheit einer abhängigen Größe y:
Spezialfall:
. Dann sind die partiellen Ableitungen
. Es ergibt sich für die Unsicherheit
oder
.
Für den Fall
wäre das dann
.
Das wäre die richtige Formel, da es sich um Messunsicherheiten handelt. Das ist auch, was die DIN dazu sagt:
http://de.wikipedia.org/wiki/Fehlerfortpflanzung#Voneinander_unabh.C3.A4ngige_fehlerbehaftete_Gr.C3.B6.C3.9Fen
Die Formel, die ihr verwendet, ist meiner Erachtens nach nicht richtig. Man erhält sie, wenn man eben nicht mit den quadrierten Termen arbeitet.
Zu der Frage, wo die 2 herkommt: In der Formel kommt T in zweiter Potenz vor.
purswader
Verfasst am: 09. Apr 2014 08:27
Titel: fadenpendel
Meine Frage:
hey...
wir haben gerade den versuch Fadenpendel. und soll nun den relativen fehler berechnen mit der formel Ug/g = Ul/l + 2*(Ut/t).
die frage dazu wäre jetzt wieso der fehler der Zeitmessung doppelt in die Gleichung eingeht?
Meine Ideen:
ist es weil ich zweimal auf die Stoppuhr drücke oder ist das zu simpel?