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[quote="kingodongameyang"]Oder mit einer Geschwindigkeit nahe c unter Berücksichtigung der Zeitdilatation. Die gilt ja für den Astronauten. D.h. für Beobachter auf der Erde braucht er dann minimal mehr als sechs Jahre, er selbst braucht dann aber vllt nur zwei (habs nicht nachgerechnet). Es fällt ihm aber nicht auf, dass er sechs Jahre braucht. Die Lebensmittel könnten also haltbar ankommen. Zusammenfassung: 1. Raumschiff hat v sehr nahe c 2. Für Beobachter auf der Erde braucht es ca. sechs Jahre. 3. Zeitdilatation und Längenkontraktion sorgen dafür, dass der Astro nur zwei Jahre fliegt. 4. Im selbst fällt die veränderte Zeit nicht auf. 5. Aus Sicht der Erdlinge kommt er nach zwölf Jahren wieder. 6. Er selbst ist aber nur vier Jahre gealtert. 7. Vorher gleichaltrige sind bei seiner Rückkehr acht Jahre älter als er! Wenn du weitere Fragen hast meld dich[/quote]
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Nachricht
bassiks
Verfasst am: 09. Dez 2014 15:17
Titel:
Warum verwendet ihr nicht einfach klar definierte Begriffe um solche Verwirrungen zu vermeiden?
Es gibt ein FAQ von TomS:
http://www.physikerboard.de/topic,37752,-faq---zeitdilatation-und-zwillingsparadoxon.html
Was du benötigst ist die Eigenzeit.
kingodongameyang
Verfasst am: 09. Dez 2014 14:52
Titel: Re: Pizzaservice 2100
[quote="planck1858"]
planck1858 hat Folgendes geschrieben:
Also wenn für den Beobachter auf der Erde die Strecke 6ly beträgt und die Haltbarkeit der Lebensmittel nur 2 Jahre beträgt, dann müsste der Astronaut von der Erde aus beobachtet mit der 3-fachen Lichtgeschwindigkeit fliegen um rechtzeitig anzukommen.
Dass er nicht mit dreifacher c fliegen kann weißt du sicher. Aber es ist auch nicht möglich das von der Erde aus zu beobachten. Lichtgeschwindigkeit ist absolut, egal aus welchem Bezugssystem.
Die Erdlinge sehen, dass das RS sechs Jahre braucht. Der Astro im Schiff braucht aber trotzdem nur zwei. Wegen Dilatation und Kontraktion.
kingodongameyang
Verfasst am: 09. Dez 2014 13:49
Titel:
Oder mit einer Geschwindigkeit nahe c unter Berücksichtigung der Zeitdilatation. Die gilt ja für den Astronauten.
D.h. für Beobachter auf der Erde braucht er dann minimal mehr als sechs Jahre, er selbst braucht dann aber vllt nur zwei (habs nicht nachgerechnet).
Es fällt ihm aber nicht auf, dass er sechs Jahre braucht.
Die Lebensmittel könnten also haltbar ankommen.
Zusammenfassung:
1. Raumschiff hat v sehr nahe c
2. Für Beobachter auf der Erde braucht es ca. sechs Jahre.
3. Zeitdilatation und Längenkontraktion sorgen dafür, dass der Astro nur zwei Jahre fliegt.
4. Im selbst fällt die veränderte Zeit nicht auf.
5. Aus Sicht der Erdlinge kommt er nach zwölf Jahren wieder.
6. Er selbst ist aber nur vier Jahre gealtert.
7. Vorher gleichaltrige sind bei seiner Rückkehr acht Jahre älter als er!
Wenn du weitere Fragen hast meld dich
planck1858
Verfasst am: 09. Dez 2014 10:56
Titel: Re: Pizzaservice 2100
planck1858 hat Folgendes geschrieben:
Für den ruhenden Beobachter erscheint die Strecke zwischen Erde und Planet verkürzt. Für den Astronauten verlängert.
Das ist natürlich nicht richtig, wie du schon angemerkt hast. Die Längenkontraktion bezogen auf die Strecke ergibt sich natürlich nur für den bewegten Beobachter (Astronauten), für diesen scheint die Strecke um den Lorentzfaktor verkürzt.
Ich setze mich gleich nochmal an diese Aufgabe.
So, jetzt kann es weiter gehen.
Also wenn für den Beobachter auf der Erde die Strecke 6ly beträgt und die Haltbarkeit der Lebensmittel nur 2 Jahre beträgt, dann müsste der Astronaut von der Erde aus beobachtet mit der 3-fachen Lichtgeschwindigkeit fliegen um rechtzeitig anzukommen.
kingodongameyang
Verfasst am: 09. Dez 2014 10:42
Titel:
Hallo,
Erstmal: Das mit "Zeit vergeht für den und den langsamer als für diesen und jenen" ist etwas problematisch. Für den sich mit relativistischer Geschwindigkeit bewegenden Astronauten vergeht die Zeit genauso wie auf der Erde. Würde er seinen Puls anhand einer an Bord befindlichen Uhr mit dem auf der Erde vergleichen, er würde keinen Unterschied feststellen. Erst wenn er zurück kommt, und das Alter vergleicht, merkt er, dass die Leute auf der Erde viel schneller gealtert sind als er.
Also: Nein, für den ruhenden Beobachter verkürzt sich die Strecke nicht, warum auch? Das was sich verkürzt aus seiner Sicht ist das Raumschiff. Für den Astronauten verkürzt sich hingegen schon die Strecke.
Für irdische Uhren kommt der Astronaut nach folgender Zeit wieder zurück: Wenn du dessen v hast und den Weg kannst du t simpel berechnen. Bei t kommt er wieder auf der Erde an. Für die Erdlinge gibt es ja keine Zeitdilatation wie für den Astro.
planck1858
Verfasst am: 01. Dez 2014 18:43
Titel: Pizzaservice 2100
Nabend,
ein Astronaut fliegt in einem Raumschiff von der Erde zu einem Stern um Lebensmittel auszuliefern. Danach fliegt er sofort mit der gleichen Geschwindigkeit wieder zurück. Die Entfernung, die das Raumschiff zurücklegen muss, erscheint für einen ruhenden Beobachter auf der Erde als 6ly. Die Haltbarkeit der Lebensmittel beträgt 2 Jahre.
a) Wie schnell muss das Raumschiff fliegen, damit es die Strecke in 2 Jahren überwindet und somit das Essen bei der Ankunft noch haltbar ist?
b) Wieviele Jahre sind für den Beobachter auf der Erde vergangen, bis der Astronaut wieder auf der Erde eintrifft und wie hat sich der Altersunterschied zwischen Beobachter und Astronaut geändert?
Meine Ideen:
Es gilt sowohl die Längenkontraktion, als auch die Zeitdilatation.
Für den ruhenden Beobachter erscheint die Strecke zwischen Erde und Planet verkürzt. Für den Astronauten verlängert.
Für den Astronauten wiederum vergeht die Zeit langsamer, als für den ruhenden Beobachter auf der Erde.