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[quote="Wolowizard"]ne ich meine es ganz allgemein. wenn man doch die gewichtskraft eines körpers ausdrücken will dann multipliziert man das gewicht mit der erdbeschleunigung. der körper ist aber doch im ruhezustand. natürlich wirkt von der erde auch die gleiche kraft auf den körper. aber wieso ist dann die gewichtskraft des körpers f=m*9,81m/s². wo ist da die beschleunigung zu erkennen?[/quote]
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as_string
Verfasst am: 27. Dez 2014 20:41
Titel:
Hallo!
Vielleicht nochmal ganz allgemein. das Prinzip geht so:
Man muss alle Kräfte, die auf eine Masse wirken, vektoriell addieren. Die Summe ist die sogenannte "resultierende Kraft". Diese Kraft führt zu der Beschleunigung a=F/m.
Wenn sich die Kräfte gegenseitig aufheben, die resultierende Kraft also der Nullvektor ist, dann gibt es auch keine Beschleunigung. Mehr order weniger sind die Kräfte dann "nur" Rechengrößen, die sich nicht an einer Beschleunigung zeigen.
Gruß
Marco
E=mc²
Verfasst am: 27. Dez 2014 18:03
Titel:
Ein Körper im freien Fall wird auch mit a=9,81 m/s² beschleunigt.
Wenn zB ein Körper ruhig auf einem Tisch liegt, wirkt auf ihn nicht nur die Gewichtskraft m*g, sondern auch eine gleich große entgegengesetzte Kraft, die vom Tisch ausgeht. Somit ist die resultierende Kraft 0 und somit gibt es auch keine Beschleunigung.
Wolowizard
Verfasst am: 27. Dez 2014 17:37
Titel:
ne ich meine es ganz allgemein.
wenn man doch die gewichtskraft eines körpers ausdrücken will dann multipliziert man das gewicht mit der erdbeschleunigung. der körper ist aber doch im ruhezustand. natürlich wirkt von der erde auch die gleiche kraft auf den körper. aber wieso ist dann die gewichtskraft des körpers f=m*9,81m/s². wo ist da die beschleunigung zu erkennen?
GvC
Verfasst am: 27. Dez 2014 17:16
Titel:
Ich verstehe nicht. Du scheinst ein konkretes Problembeispiel im Kopf zu haben. Kannst Du das mal benennen?
Wolowizard
Verfasst am: 27. Dez 2014 17:12
Titel:
und wie kriege ich dann raus mit welcher kraft ich gegen den gegenstand drücke wenn ich keine entfernung mesesn kann, die der körper zurückgelegt hat und die zeit, die er dafür gebraucht hat?
a=2s / t²
GvC
Verfasst am: 27. Dez 2014 16:55
Titel:
Es geht immer um
alle
äußeren Kräfte, die auf einen Körper wirken. Solange die von Dir ausgeübte Kraft und die Reibkraft entgegengesetzt gleich groß sind, ist die Summe der von außen auf den Körper wirkenden Kräfte (Gesamtkraft) Null. Also ist auch die Beschleunigung des Körpers Null.
Wolowizard
Verfasst am: 27. Dez 2014 16:51
Titel:
ja gut nehemen wir an ich überschreite die haftreibungskraft nicht.
dann ist doch die von mir ausgeübte kraft vorhanden und genauso die reibungskraft (die dann gleich groß ist). ich verstehe, dass sich die beiden Kräfte aufheben.
Trotzdem übe ich ja nunmal eine Kraft aus. Und wenn F ungleich 0 ist dann muss ja nach der Formel auch a ungleich 0 sein.
GvC
Verfasst am: 27. Dez 2014 16:40
Titel:
Wolowizard hat Folgendes geschrieben:
Jetzt habe ich z.B. einen Gegenstand der sehr viel wiegt (z.b. 100kg). Ich drücke leicht mit meinem Finger gegen den Körper.
Wenn der Körper reibungsfrei gelagert ist, wird er durch eine auch noch so kleine Kraft in horizontaler Richtung auch beschleunigt, wobei die Beschleunigung natürlich a=F/m ist. Wenn dagegen Reibung wirkt und mit der von dir ausgeübten Kraft die maximale Haftreibungskraft nicht überschritten wird, dann ist die Reibungskraft entgegengesetzt gleich groß der von außen ausgeübten Kraft. Die Gesamtkraft ist also Null und damit die Beschleunigung Null.
Wolowizard
Verfasst am: 27. Dez 2014 16:30
Titel: Kraft auf stillstehenden Körper , a=0 --> F=0 ????
Tach Leute,
es gibt da eine Sache, die ich einfach nicht verstehe.
Newtons 2. Gesetz besagt ja, dass wenn eine Kraft auf einen Körper ausgeübt wird, sich dieser auch beschleunigt (F=m*a).
Jetzt habe ich z.B. einen Gegenstand der sehr viel wiegt (z.b. 100kg). Ich drücke leicht mit meinem Finger gegen den Körper. Ich übe also eine Kraft auf den Körper aus und nach actio=reactio übt dieser die gleiche Kraft auf meinen Finger aus. Aber wo ist da bitteschön die Beschleunigung? Da ich ja genau sehe, dass ich den Körper nicht beschleunige ist doch a=0. Und nach F=m*a müsste F=0 sein. Dem ist aber nicht so, da ich ja eine Kraft ausübe.
Ein anderes Beispiel ist: Ich stehe auf der Erde. Ich übe eine Gewichtskraft auf die Erde aus. Aber ich bewege mich doch überhaupt nicht?
Im Fall das ich einen Körper durch eine Kraft beschleunige (einen Ball durch einen Tritt) verstehe ich ja F=m*a , aber nicht wenn der Körper stehen bleibt.
Freue mich schon auf die Antworten.