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[quote="Inico"][b]Meine Frage:[/b] Die aufgabe wurde wie folgt gestellt: Nehmen wir an, ein Fahrradfahrer der Masse m kann eine durchschnittliche Kraft von 0,9 m g auf die Pedale ausüben. Das Fahrrad sei wie folgt gebaut: Die Pedale rotieren auf einem Kreis mit Radius 18 cm, die Räder haben einen Radius von 34 cm. Die Kraftübertragung erfolgt über eine Kette, wobei das vordere Zahnrad (Pedal) 42 Zähne und das hintere Zahnrad (Hinterrad) 19 Zähne für einen bestimmten festgelegten Gang besitzen soll. Bestimmen Sie die maximale Steigung (in Grad), die der Radfahrer noch mit konstanter Geschwindigkeit hinauffahren kann. Der durchtrainierte Radler hat eine Körpermasse von 60 kg und das Rad hat eine Masse von 12 kg. Vernachlässigen Sie die Reibung. (a) Nehmen Sie an, dass die durchschnittliche Kraft des Radfahrers immer nach unten zeigt. [b]Meine Ideen:[/b] Die Aufgabe scheint ähnlich wie diese gestellt zu sein http://www.physikerboard.de/topic,38270,-radfahrer-am-hang:-statisches-gleichgewicht-und-drehmoment.html leider ändert sich bei meiner Aufgabe der Winkel zwischen Dreharm und Kraft (=/= 90°) Meine Überlegung war nun den Drehmoment am Pedal mit einem Integral auszudrücken [latex]M= r\cdot m\cdot g\cdot \int_0^\pi \! F\cdot r\cdot \sin(\varphi ) \, \dd \varphi[/latex] dieser Wert schein mir jedoch nicht richtig (zu groß) muss ich den Wert irgendwie mitteln? [color=blue][as_string: ich hab mal latex-Tags außenrum gemacht, damit man das etwas besser lesen kann...][/color][/quote]
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as_string
Verfasst am: 04. Jan 2015 11:48
Titel:
Inico hat Folgendes geschrieben:
Warum hast Du über den cos und nicht über den Sinus Integriert?
Das kommt aufs selbe raus. Dafür gehe ich ja nur von -pi/2 bis +pi/2. Ich habe einfach den WinKeller anders definiert als Du. Bei mir ist 0-Grad bei der waagerechten Position.
Inico hat Folgendes geschrieben:
Kann/muss ich bei einer Mittlung über das Integral immer dirch die länge der zu Integrierenden Strecke Teilen?
Streng genommen mittelständische Du hier eher über die Zeit und ich habe eine gleichförmige Bewegung angenommen. Das ist übrigens eigentlich auch nicht ganz korrekt besonders im vorliegenden Fall bei einer langsamen Bergfahrt.
Generell, wenn Du eine Funktion über einen Bereich Mitteln willst: da teilst Du immer das Integral über diesen Bereich durch die Länge des Bereichs. Ist doch auch so, wenn Du den Mittelwert von diskreten Werten ausrechnen willst: Summe geteilt durch Anzahl.
Gruß
Marco
Inico
Verfasst am: 04. Jan 2015 10:22
Titel:
Vielen Dank für die schnelle Antwort,
du hast natürlich Recht r*m*g sollte entweder vor dem Integral auftauchen oder im Integral, ich wollte es aus dem Integral direkt rausziehen hatte aber übersehen, dass ich es beim Formeleditor noch drinne stehen hatte (Benutze den Formeleditor zum ersten mal)
Warum hast Du über den cos und nicht über den Sinus Integriert?
Kann/muss ich bei einer Mittlung über das Integral immer dirch die länge der zu Integrierenden Strecke Teilen?
as_string
Verfasst am: 02. Jan 2015 14:13
Titel: Re: Radfahrer am Hang: Statisches Gleichgewicht und Drehmome
Inico hat Folgendes geschrieben:
Meine Überlegung war nun den Drehmoment am Pedal mit einem Integral auszudrücken
dieser Wert schein mir jedoch nicht richtig (zu groß)
muss ich den Wert irgendwie mitteln?
Irgendwie verstehe ich noch nicht so ganz, warum Du rmg als Vorfaktor hast, wenn F auch noch unter dem Integral vorkommt.
Ja, im Prinzip versuchst Du ja mit dem Integral eine Mittelung. Allerdings würde ich dann über eine halbe Umdrehung mitteln. Du hast also anstatt ständig das volle Drehmoment .9*mg auf den Pedalen nur das Verhältnis zwischen der halben Sinuskurve und einem Rechteck, also:
Oder habe ich da jetzt was übersehen?
Gruß
Marco
planck1858
Verfasst am: 02. Jan 2015 12:57
Titel:
Hi,
verwende doch bitte den Formeleditor.
Inico
Verfasst am: 02. Jan 2015 09:39
Titel: Radfahrer am Hang: Statisches Gleichgewicht und Drehmoment (
Meine Frage:
Die aufgabe wurde wie folgt gestellt:
Nehmen wir an, ein Fahrradfahrer der Masse m kann eine durchschnittliche Kraft von 0,9 m g
auf die Pedale ausüben. Das Fahrrad sei wie folgt gebaut: Die Pedale rotieren auf einem Kreis
mit Radius 18 cm, die Räder haben einen Radius von 34 cm. Die Kraftübertragung erfolgt über
eine Kette, wobei das vordere Zahnrad (Pedal) 42 Zähne und das hintere Zahnrad (Hinterrad)
19 Zähne für einen bestimmten festgelegten Gang besitzen soll.
Bestimmen Sie die maximale Steigung (in Grad), die der Radfahrer noch mit konstanter
Geschwindigkeit hinauffahren kann. Der durchtrainierte Radler hat eine Körpermasse von 60 kg
und das Rad hat eine Masse von 12 kg. Vernachlässigen Sie die Reibung.
(a) Nehmen Sie an, dass die durchschnittliche Kraft des Radfahrers immer nach unten zeigt.
Meine Ideen:
Die Aufgabe scheint ähnlich wie diese gestellt zu sein
http://www.physikerboard.de/topic,38270,-radfahrer-am-hang:-statisches-gleichgewicht-und-drehmoment.html
leider ändert sich bei meiner Aufgabe der Winkel zwischen Dreharm und Kraft (=/= 90°)
Meine Überlegung war nun den Drehmoment am Pedal mit einem Integral auszudrücken
dieser Wert schein mir jedoch nicht richtig (zu groß)
muss ich den Wert irgendwie mitteln?
[as_string: ich hab mal latex-Tags außenrum gemacht, damit man das etwas besser lesen kann...]