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[quote="roggenfaenger"][b]Meine Frage:[/b] Hallo, es geht um zwei Aufgaben, hier sind die dazugehörigen Bilder. Die Aufgabe besteht darin, die zugehörige DGL aufzustellen. D=Federkonstante 1) http://i.imgur.com/r00tTXE.jpg 2) http://i.imgur.com/EHZ1BNj.jpg [b]Meine Ideen:[/b] zu 1) wäre dies die richtige, dazugehörige DGL? [latex]m \ddot{x}=-Dx mit\;D=D_1+D_2[/latex] zu 2) wäre dies die richtige DGL? [latex](1)\;m \ddot{x}=-Dx-mg sin\alpha[/latex] oder [latex](2)\;m \ddot{x}+Dx=mg sin\alpha[/latex] ..mir fällt es schwer, die Neigung richtig einzuordnen. Da keine Reibungskräfte wirken, müsste die Neigung doch wie eine ERZWUNGENE Schwingung auf das System wirken - deshalb müsste doch [latex](2)[/latex] richtig sein, oder? Abgesehen davon: Wie würde ich diese inhomogene DGL lösen? würde ich die Teile (homogen, inhomogen) getrennt betrachten und mit einem geeigneten Ansatz lösen? Vielen Dank! rf[/quote]
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Autor
Nachricht
roggenfaenger
Verfasst am: 03. Feb 2015 13:45
Titel:
Danke für die ausführliche Antwort.
Leider nicht.
Ich hätte wohl auch ggf. noch mehr zu der Aufgabenstellung sagen müssen - (SORRY!)
http://i.imgur.com/ZGxnUJe.jpg
das mit den konstanten Krafttermen verstehe ich jetzt.
Da in der Aufgabenstellung nach
gefragt wird, hätte ich diesen Ansatz gewählt:
Das ergibt nach einsetzen und kürzen:
(Zwischenfrage; negatives Vorzeichen...?)
als allgemeine Lösung hätte ich nun folgende aufgestellt (als Art Superposition)
nun hätte ich rücksubstituiert und
über die Anfangsbedinungen (s. Text)
bestimmt.
Ich habe so noch nie eine DGL gelöst und bin etwas verwirrt. Wahrscheinlich würde die Erklärung den Rahmen sprengen.
Außerdem suggeriert die Aufgabenstellung, dass die Bewegungsgleichungen a) und b) verschieden sind.
Jayk
Verfasst am: 03. Feb 2015 12:52
Titel:
Nein, C ist nicht Null. Ich hätte vielleicht ausführlicher sein sollen. Aber du musst wirklich nur die beiden Kräfte addieren:
Die Gleichung
für eine Feder gilt ja, wenn x der Abstand zur Ruhelage ist. In der Situation von 1 gibt es aber keine gemeinsame Ruhelage für beide Federn.
Du hast dann also die Gleichung
. Die allgemeine Lösung kennst du:
. Rücksubstitution:
, also
Hast du schon einmal die Methode der Variation der Konstanten zur Lösung von inhomogenen DGLn gesehen?
roggenfaenger_gast
Verfasst am: 03. Feb 2015 12:34
Titel:
Danke!
zu 1)
das "C" repräsentiert den konstanten Kraftterm. Für die erste Anordung würde doch gelten C=0, oder?
also:
zu 2)
nach der Substituon: Ich wähle einen Ansatz und löse
Wie und wo geschieht die Rücksubstitution? Bis jetzt habe ich in noch nie DGL auf diese Art gelöst, deshalb die Frage. Falls zu kompliziert - auch vernachlässigbar
[as_string: Ich habe Deine LaTeX-Korrektur gleich hier rein gebracht und den anderen Post gelöscht. So ok?]
Jayk
Verfasst am: 03. Feb 2015 12:19
Titel:
Erstmal zu 1.: Die DGL ist nicht richtig, denn du musst beachten, dass die Federn eine Ruhelage haben. Du hast also zwei Kräfte
Die Neigung bewirkt qualitativ dasselbe: einen zusätzlichen konstanten Kraftterm. Mathematisch sind also 1 und 2 völlig äquivalent.
Wie löst man das: Ich würde da einfach substituieren. Für
hast du nämlich gerade
,
also eine ganz harmlose harmonische Schwingung. Mit anderen Worten: Das Hinzufügen eines konstanten Kraftterms zu einer harmonischen Schwingung ändert nur die Gleichgewichtslage. Das kennst du ja auch sicher vom Federschwinger: Wenn man den vertikal schwingen lässt, wirkt immer die Gravitation zusätzlich. Die Schwingung bleibt harmonisch, nur mit einer anderen Ruhelage.
roggenfaenger
Verfasst am: 03. Feb 2015 12:03
Titel: Aufstellen einer DGL - harmonische Schwingung (2 Fragen)
Meine Frage:
Hallo,
es geht um zwei Aufgaben, hier sind die dazugehörigen Bilder.
Die Aufgabe besteht darin, die zugehörige DGL aufzustellen.
D=Federkonstante
1)
http://i.imgur.com/r00tTXE.jpg
2)
http://i.imgur.com/EHZ1BNj.jpg
Meine Ideen:
zu 1)
wäre dies die richtige, dazugehörige DGL?
zu 2)
wäre dies die richtige DGL?
oder
..mir fällt es schwer, die Neigung richtig einzuordnen. Da keine Reibungskräfte wirken, müsste die Neigung doch wie eine ERZWUNGENE Schwingung auf das System wirken - deshalb müsste doch
richtig sein, oder?
Abgesehen davon: Wie würde ich diese inhomogene DGL lösen?
würde ich die Teile (homogen, inhomogen) getrennt betrachten und mit einem geeigneten Ansatz lösen?
Vielen Dank!
rf