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[quote="PhyMaLehrer"]Zur Veranschaulichung: Man nehme ein U-Rohr (vorzugsweise aus Glas, damit man etwas sieht) und fülle etwas Wasser ein. Durch Pusten übt man Druck auf das Wasser aus, so daß der Wasserspiegel auf einer Seite höher ist als auf der anderen. Diese Differenz entspricht der Spannung! Nimmt man den Druck weg, beginnt die Wassersäule (gedämpft) zu schwingen. Die Geschwindigkeit des Wassers (entspricht der Stromstärke!) ist dann am größten, wenn die Wasserspiegel auf beiden Seiten gleich hoch sind ("Spannung = 0").[/quote]
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PhyMaLehrer
Verfasst am: 23. Feb 2015 13:06
Titel:
Zur Veranschaulichung:
Man nehme ein U-Rohr (vorzugsweise aus Glas, damit man etwas sieht) und fülle etwas Wasser ein. Durch Pusten übt man Druck auf das Wasser aus, so daß der Wasserspiegel auf einer Seite höher ist als auf der anderen. Diese Differenz entspricht der Spannung!
Nimmt man den Druck weg, beginnt die Wassersäule (gedämpft) zu schwingen. Die Geschwindigkeit des Wassers (entspricht der Stromstärke!) ist dann am größten, wenn die Wasserspiegel auf beiden Seiten gleich hoch sind ("Spannung = 0").
Trix
Verfasst am: 23. Feb 2015 12:53
Titel:
Okay, vielen Dank!
ML
Verfasst am: 23. Feb 2015 12:37
Titel: Re: Stromstärke im elektrischen Schwingkreis
Hallo,
Die Aussage bezieht sich auf sinusförmige Schwingungen und lässt sich mit der folgenden Strom-Spannungs-Relation am Kondensator leicht begründen:
Durch die Ableitung erzeugst Du eine Phasenverschiebung von 90°. (Bei einer sinusförmigen Spannung ergibt sich so beispielsweise ein cosinusförmiger Strom.) Die Phasenverschiebung bewirkt, dass der größte Strom gerade zu dem Zeitpunkt auftritt, an dem u(t)=0 ist. Zur Veranschaulichung kannst Du Dir ja mal Sinus- und Cosinusfunktion in ein gemeinsames Koordinatensystem zeichnen (oder hier schauen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Sinus_und_Kosinus#mediaviewer/File:Sine_cosine_one_period.svg)
Viele Grüße
Michael
Trix
Verfasst am: 23. Feb 2015 12:17
Titel: Stromstärke im elektrischen Schwingkreis
Meine Frage:
Irgendwie stehe ich gerade ein bisschen auf dem Schlauch.
Was sich mir entzieht, ist, warum die Stromstärke bei abnehmender Kondensatorspannung größer wird und damit, wieso bei der Spannung U=0 die maximale Stromstärke erreicht ist.
Kann mir da vielleicht jemand helfen? Das wäre super
Liebe Grüße,
Trix
Meine Ideen:
Irgendwie schwirrt mir im Kopf U=R*I rum, wonach ja bei geringerer Spannung auch eine geringere Stromstärke vorhanden sein müsste. Geringerer Antrieb => geringerer Fluss