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[quote="patofeld12"]Ein Rad(m=1kg, Massenträgheitsmoment: J=0.6kgm^2, Radius: r=0.2m) rollt mit einer Anfangsgeschwindigkeit von 36 km/h eine Schiefe Ebene mit dem Neigungswinkel von 12° hinauf und erreicht bis zum Stillstand eine Höhendifferenz von 60m. Zu berechnen ist der Rollreibungskoeffizient. Mein Ansatz ist Ekin(rot)+Ekin(tran)-Epot=WR 1/2m*v^2+1/2*m*J*(v/r)^2-m*g*h*sin(a)= WR WR~ 688 J (Falls falsch bitte berichtigen) Nun weiß ich nicht wie von hier aus zum Reibungskoeffizienten u gelangen soll. Bitte um Aufklärung[/quote]
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planck1858
Verfasst am: 06. März 2015 17:32
Titel:
Moin,
diese Aufgabe lässt sich am besten mit dem Energieerhaltungssatz lösen.
Dazu stelle man die Energiebilanz auf, was ja auch schon versucht wurde.
Energiebilanz:
So, jetzt kannst du ja mal weiter machen.
Patofeld12
Verfasst am: 06. März 2015 13:32
Titel:
GvC hat Folgendes geschrieben:
patofeld12 hat Folgendes geschrieben:
1/2m*v^2+1/2*m*J*(v/r)^2-m*g*h*sin(a)= WR
Abgesehen davon, dass diese Gleichung in mehrererlei Hinsicht falsch ist, ist zu fragen, warum Du die Reibarbeit zahlenmäßig ausrechnen willst. Danach ist doch gar nicht gefragt. Gefragt ist nach dem Rollreibungskoeffizienten.
Zu Deiner Gleichung:
Der erste Summand besschreibt den translatorischen Anteil der kinetischen Anfangsenergie richtig.
Der zweite Summand soll offenbar den rotatorischen Anteil der kinetischen Anfangsenergie beschreiben, ist aber falsch. Der Faktor m hat da nichts drin zu suchen.
Der dritte Summand soll wohl die potentielle Energiedifferenz beschreiben. Was hat da der Sinus des Steigungswinkels drin zu suchen? Die Höhendifferenz ist doch h, oder nicht?
Die Reibarbeit auf der rechten Seite der Gleichung ist noch mit allgemeinen Größen aufzuschreiben, damit nach dem Reibungskoeffizienten µ aufgelöst weden kann. Dazu hat Howi bereits die entscheidenden Hinweise geliefert. Ergänzend ist noch nachzutragen, dass der zurückgelegte Weg s sich ausdrücken lässt als s=h/sin(alpha).
Ist es für Epot irrelevant dass es eine schiefe Ebene ist ? Und die Masse im zweiten Summand war ein Tippfehler.
Mit freundlichen Grüßen
GvC
Verfasst am: 06. März 2015 10:42
Titel:
patofeld12 hat Folgendes geschrieben:
1/2m*v^2+1/2*m*J*(v/r)^2-m*g*h*sin(a)= WR
Abgesehen davon, dass diese Gleichung in mehrererlei Hinsicht falsch ist, ist zu fragen, warum Du die Reibarbeit zahlenmäßig ausrechnen willst. Danach ist doch gar nicht gefragt. Gefragt ist nach dem Rollreibungskoeffizienten.
Zu Deiner Gleichung:
Der erste Summand besschreibt den translatorischen Anteil der kinetischen Anfangsenergie richtig.
Der zweite Summand soll offenbar den rotatorischen Anteil der kinetischen Anfangsenergie beschreiben, ist aber falsch. Der Faktor m hat da nichts drin zu suchen.
Der dritte Summand soll wohl die potentielle Energiedifferenz beschreiben. Was hat da der Sinus des Steigungswinkels drin zu suchen? Die Höhendifferenz ist doch h, oder nicht?
Die Reibarbeit auf der rechten Seite der Gleichung ist noch mit allgemeinen Größen aufzuschreiben, damit nach dem Reibungskoeffizienten µ aufgelöst weden kann. Dazu hat Howi bereits die entscheidenden Hinweise geliefert. Ergänzend ist noch nachzutragen, dass der zurückgelegte Weg s sich ausdrücken lässt als s=h/sin(alpha).
Howi
Verfasst am: 05. März 2015 18:04
Titel:
Fg= m*g
Fn= m*g*cos(a)
Fr = u * Fn = m*g*cos(a)*u
W = F * s
Wr= Fr * s = m*g*cos(a)*u*s
Reibarbeit = m*g*cos(a)*u*s
s= Weg
m = Masse
g= Erdbeschleunigung
u = Rollreibungskoeffizient
a = Winkel
patofeld12
Verfasst am: 05. März 2015 15:46
Titel: Rollreibungskoeffizient
Ein Rad(m=1kg, Massenträgheitsmoment: J=0.6kgm^2, Radius: r=0.2m) rollt mit einer Anfangsgeschwindigkeit von 36 km/h eine Schiefe Ebene mit dem Neigungswinkel von 12° hinauf und erreicht bis zum Stillstand eine Höhendifferenz von 60m. Zu berechnen ist der Rollreibungskoeffizient.
Mein Ansatz ist
Ekin(rot)+Ekin(tran)-Epot=WR
1/2m*v^2+1/2*m*J*(v/r)^2-m*g*h*sin(a)= WR
WR~ 688 J (Falls falsch bitte berichtigen)
Nun weiß ich nicht wie von hier aus zum Reibungskoeffizienten u gelangen soll.
Bitte um Aufklärung