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[quote="Ea215"][quote="sd"][quote]Dies sollte meiner Meinung nach ein Beweis dafür sein, dass Interesse besteht und mein Verständnis auch top ist.[/quote] Wenn dir neue Aufgabentypen zu bekannten Themen schwer fallen, hast du die Thematik wahrscheinlich nicht so gut verstanden, wie du denkst.[/quote] Es ist ja nicht so dass ich bei neuen Aufgabestellungen komplett versage. Darunter gibt es wiederumg auch welche, die ich lösen kann, auch wenn dies nicht immer zutreffend ist. Wann kann man denn davon ausgehen, ein Thema ganz verstanden zu haben? Hätten Sie da villeicht Tipps für mich? Danke im Voraus[/quote]
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Ea215
Verfasst am: 16. Apr 2015 21:07
Titel: Re: ea215
Jayk hat Folgendes geschrieben:
Ea215 hat Folgendes geschrieben:
Wann kann man denn davon ausgehen, ein Thema ganz verstanden zu haben?
Gar nicht. Man glaubt manchmal, etwas verstanden zu haben, und merkt erst viel später, dass man es falsch verstanden hat. Und sowieso kann man immer noch tiefer und noch tiefer fragen. Die Beurteilung, ob man etwas verstanden hat, ist also sowieso sehr persönlich. Ob man etwas falsch verstanden hat, findet man am ehesten heraus, indem man mit anderen darüber diskutiert.
Dein Problem klingt allerdings nicht danach, dass du etwas falsch verstanden hättest, sondern eher danach, dass dir ein bisschen Überblick fehlt. Dafür gibt es Übungsaufgaben. Es ist wichtig, immer neue Aufgabentypen kennenzulernen. Mach dir nichts daraus, wenn du sie nicht immer gleich sofort lösen kannst. Nimm dir die Zeit, die du brauchst, um alles gründling zu durchdenken. Später bemerkt man oft, was man zu kompliziert gemacht hat, bzw. wie man etwas schneller sehen gekonnt hätte. Dann darfst du dir selbst mit dem Hammer auf den Kopf schlagen.
Nochmal zu obiger Frage. Ein Kriterium, das Walter Thirring formuliert hat und das ich ausgesprochen richtig finde, lautet: Man sollte einen Zusammenhang erst dann als verstanden betrachten, wenn man alle Schritte, die zu ihm geführt haben, aus dem Kopf reproduzieren kann. Beispiel Atwoodsche Fallmaschine: Herleitung der Gleichung aus den Axiomen.
Aus diesem Grunde gibt es Leute, die sich neue Themen erarbeiten, indem sie Bücher darüber schreiben (der oben genannte Physiker gehört auch dazu).
Danke für deine ausführliche Hilfe!
Ich will auch noch sagen, dass ich im gegensatz zur früheren Zeiten( bin letztes Jahr in der Vorklasse unserer Fos gewesen, weil ich davor aufm M-Zweig war und meine Defizite in der Physik zu groß waren, um direkt in die 11 einzusteigen) mich deutlich gesteigert habe. Ich bin ziemlich ehrgeizig und auch ein willenstarker Mensch. Es ist auch nicht so, dass ich faul bin und deswegen nicht gut in der Physik bin. Ich lerne und bereite mich immer auf Arbeiten vor, jedoch rechne ich Aufgaben und beschäftige mich fast gar nicht mit der Theorie, weil ich das als verstanden annehme. Dies könnte unteranderem auch ein großer Fehler sein, den ich mache.
Ich freue mich über weiter Hilfestellungen zu meinem Problem und bedanke mich an dieser Stelle noch einmal herzlich bei all den Leuten die mir geantwortet haben.
Jayk
Verfasst am: 16. Apr 2015 20:23
Titel: Re: ea215
Ea215 hat Folgendes geschrieben:
Wann kann man denn davon ausgehen, ein Thema ganz verstanden zu haben?
Gar nicht. Man glaubt manchmal, etwas verstanden zu haben, und merkt erst viel später, dass man es falsch verstanden hat. Und sowieso kann man immer noch tiefer und noch tiefer fragen. Die Beurteilung, ob man etwas verstanden hat, ist also sowieso sehr persönlich. Ob man etwas falsch verstanden hat, findet man am ehesten heraus, indem man mit anderen darüber diskutiert.
Dein Problem klingt allerdings nicht danach, dass du etwas falsch verstanden hättest, sondern eher danach, dass dir ein bisschen Überblick fehlt. Dafür gibt es Übungsaufgaben. Es ist wichtig, immer neue Aufgabentypen kennenzulernen. Mach dir nichts daraus, wenn du sie nicht immer gleich sofort lösen kannst. Nimm dir die Zeit, die du brauchst, um alles gründling zu durchdenken. Später bemerkt man oft, was man zu kompliziert gemacht hat, bzw. wie man etwas schneller sehen gekonnt hätte. Dann darfst du dir selbst mit dem Hammer auf den Kopf schlagen.
Nochmal zu obiger Frage. Ein Kriterium, das Walter Thirring formuliert hat und das ich ausgesprochen richtig finde, lautet: Man sollte einen Zusammenhang erst dann als verstanden betrachten, wenn man alle Schritte, die zu ihm geführt haben, aus dem Kopf reproduzieren kann. Beispiel Atwoodsche Fallmaschine: Herleitung der Gleichung aus den Axiomen.
Aus diesem Grunde gibt es Leute, die sich neue Themen erarbeiten, indem sie Bücher darüber schreiben (der oben genannte Physiker gehört auch dazu).
Ea215
Verfasst am: 16. Apr 2015 19:57
Titel: Re: probleme physik
isi1 hat Folgendes geschrieben:
Ea215 hat Folgendes geschrieben:
An einer Atwoodsche Fallmaschine hängen zwei Gewichtsstücke von jeweils m1= 200g. Wir groß muss das Gewicht des Zusatzgewichtes m , das an m2 hängt sein, wenn beide Körper eine Gescheindigkeit
(hier sollte eigentlich das Wort Beschleunigung stehen)
von a= 0.212m/s² erfahren.
Wo hier 'Stegreif' ist, verstehe ich nicht, ist es nicht die einzige Aufgabe dieser Fallmaschine?
Formel
Ja es sollte dir Beschleunigung heißen habe mich vertan
Ea215
Verfasst am: 16. Apr 2015 19:56
Titel: ea215
sd hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Dies sollte meiner Meinung nach ein Beweis dafür sein, dass Interesse besteht und mein Verständnis auch top ist.
Wenn dir neue Aufgabentypen zu bekannten Themen schwer fallen, hast du die Thematik wahrscheinlich nicht so gut verstanden, wie du denkst.
Es ist ja nicht so dass ich bei neuen Aufgabestellungen komplett versage. Darunter gibt es wiederumg auch welche, die ich lösen kann, auch wenn dies nicht immer zutreffend ist.
Wann kann man denn davon ausgehen, ein Thema ganz verstanden zu haben?
Hätten Sie da villeicht Tipps für mich?
Danke im Voraus
sd
Verfasst am: 16. Apr 2015 19:42
Titel:
Zitat:
Dies sollte meiner Meinung nach ein Beweis dafür sein, dass Interesse besteht und mein Verständnis auch top ist.
Wenn dir neue Aufgabentypen zu bekannten Themen schwer fallen, hast du die Thematik wahrscheinlich nicht so gut verstanden, wie du denkst.
isi1
Verfasst am: 16. Apr 2015 19:13
Titel: Re: probleme physik
Ea215 hat Folgendes geschrieben:
An einer Atwoodsche Fallmaschine hängen zwei Gewichtsstücke von jeweils m1= 200g. Wir groß muss das Gewicht des Zusatzgewichtes m , das an m2 hängt sein, wenn beide Körper eine Gescheindigkeit
(hier sollte eigentlich das Wort Beschleunigung stehen)
von a= 0.212m/s² erfahren.
Wo hier 'Stegreif' ist, verstehe ich nicht, ist es nicht die einzige Aufgabe dieser Fallmaschine?
Formel
Ea215
Verfasst am: 16. Apr 2015 18:08
Titel: probleme physik
Meine Frage:
Hallo liebe Gemeinde,
ich bin 19 Jahre Alt, besuche zur Zeit die 11.Klasse einer Fos in Bayern( technischer Zweig). Ich habe eigentlich keine direkten Probleme mit der Physik, mir macht sie sogar spaß. Man könnte sagen es ist mein lieblingsfach und ich habe jedesmal spaß dran etwas neues im Unterricht zu lernen. Verstehen tue ich soweit alles in Physik und stehe auf 11 Notenpunkten im Mündlichen. Dies sollte meiner Meinung nach ein Beweis dafür sein, dass Interesse besteht und mein Verständnis auch top ist. Hausaufgaben kann ich ohne große Problemen lösen und komme auch oft zum richtigen Ergebnis. Jedoch verzweifele ich vor allem in Stegreifaufgaben, wenn es eine Aufgabestellung gibt die mir völlig neu ist.
Beispiel:
Zur Zeit machen wir dir Atwoodsche Fallmaschine. Daheim konnte ich alle Aufgaben bewältigen. Heute kam aber in der Stegreifaufgabe dir folgende Aufgabe dran:
An einer Atwoodsche Fallmaschine hängen zwei Gewichtsstücke von jeweils 200g. Wir groß muss das Gewicht des Zusatzgewichtes, das an m2 hängt sein, wenn beide Körper eine Gescheindigkeit von a= 0.212m/s² erfahren.
Das mit dem Zusatzgesicht ist mir zum Beispiel neu gewesen und prompt habe ich Probleme damit gehabt.
Ich hoffe ihr könntet mir Tipps bezüglich meines Problems geben und mir helfen
Danke im Voraus
Meine Ideen:
Ich wüsste echt nicht, was ich reinschreiben soll:)