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[quote="blizzard"]Das Problem, dass die Aufgaben nicht eindeutig sind ist leider öfter das Problem. Daher hackt es bei mir bei solchen Aufgaben, nur dann beiße ich mich darauf fest bis ich eine Bestätigung habe :D[/quote]
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yellowfur
Verfasst am: 02. Jul 2015 15:43
Titel:
Genau das meine ich aber mit meiner Beschreibung^^
Es gibt Leute, die sagen, die Energie in den Bremsbelägen ist verloren, weil man sie nicht weiterverwenden kann. Also nenne ich das nicht Arbeit, sondern Verlustenergie. Verrichtete Arbeit ist dann etwas, was weiteren Nutzen hat, etwa ein Roboterarm, der etwas über ein Band bewegt.
Andere sagen, Arbeit ist am Bremsbelag verrichtet worden und das ist je nach Definition der Arbeit genauso richtig.
Im Übrigen stimme ich zu, genau deswegen mag ich den Energiebegriff mehr, der ist eindeutig.
as_string
Verfasst am: 02. Jul 2015 15:20
Titel:
yellowfur hat Folgendes geschrieben:
Bei einem Wirkungsgrad von 100 % (wir nehmen an, dass all diese Energie in verrichtete Arbeit geht, keine Wärmeentwicklung usw), hast du dann die verrichtete Arbeit berechnet.
Ich würde das anders sehen: Wenn ein Auto bremst bis zum Stillstand so dass die Bremsen glühen, dann hat es mE an den Bremsbelägen schon Arbeit verrichtet. "Reibungsarbeit" gibts doch schon als Begriff, oder?
Aber das sind Worte und Definitionen, wie man sie später so wie so nicht mehr so wirklich verwendet. Es gibt Energie und wenn Teilsysteme gegenseitig interagieren, können sie Energie austauschen. Ob man das jetzt Arbeit nennt oder sonst was..., ich glaube so ziemlich im ganzen Studium habe ich den Begriff "Arbeit" nicht mehr verwendet...
Gruß
Marco
as_string
Verfasst am: 02. Jul 2015 15:16
Titel:
Ich würde da eher den positiven Wert angeben. Wenn ein Objekt (das Elektron) Arbeit verrichtet, dann hat es selbst danach weniger Energie, weil es Energie an etwas anderes abgegeben hat.
Aber ansonsten ja... Wenn das Elektron vorher nur kinetische Energie hatte und nachher in Ruhe ist, dann hat es gerade die kinetische Energie verwendet, um Arbeit an anderen Objekten zu verrichten. Da war nicht die Rede von einem elektrostatischen Potential oder so was?
Gruß
Marco
blizzard
Verfasst am: 02. Jul 2015 15:15
Titel:
Das Problem, dass die Aufgaben nicht eindeutig sind ist leider öfter das Problem.
Daher hackt es bei mir bei solchen Aufgaben, nur dann beiße ich mich darauf fest bis ich eine Bestätigung habe
yellowfur
Verfasst am: 02. Jul 2015 15:11
Titel:
Die Aufgabe ist nicht eindeutig gestellt, weil es mehrere Wege gibt, auf denen das Elektron zum Stillstand kommen kann: der Grund, warum und wie das Elektron gebremst wird, ist nicht gegeben.
Nach Newton ändert ein Körper seinen Bewegungszustand nur durch Einwirkung von außen.
Das Minus zeigt bei dir an, dass das Elektron diese Energie Delta E verloren hat. Genauso würde bei Geschwindigkeitsdifferenzen Delta v = v_end-v_start für v_start > v_end ein negatives Delta v herauskommen (Bremsen).
Bei einem Wirkungsgrad von 100 % (wir nehmen an, dass all diese Energie in verrichtete Arbeit geht, keine Wärmeentwicklung usw), hast du dann die verrichtete Arbeit berechnet.
blizzard
Verfasst am: 02. Jul 2015 12:47
Titel: Arbeit - Elektron anhalten
Meine Frage:
Hallo zusammen,
ich bin leider bei einer Aufgabe für meine Klausurvorbereitung etwas stutzig geworden, ob sich diese wirklich so leicht lösen lädst...
Aufgabe:
Wieviel Arbeit verrichtet ein Elektron mit bekannter Masse und Geschwindigkeit bis zum Stillstand?
Meine Ideen:
Da Arbeit ja ebenso definiert ist als:
w= Delta(E_Kin)
würde ich für w einfach E_Kin_Ende - E_Kin_Anfang einsetzen und da die Geschwindigkeit am ende null sein soll erhielt ich:
w=-1/2*m*v^2
Wäre das so korrekt gedacht? Mit negativer Arbeit? :S