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[quote="Theodor"]Hallo, ich habe zwei Fragen zum Hertzschen Dipol. Zunächst ein paar Grundvereinbarungen: Der Dipol liegt in der z Achse (ein Endpunkt liegt im Ursprung) und hat die Länge l. Über einen Schwingkreis mit Rückkopplung wird der Dipol mit Energie gespeist. Der Strom- und Spannungsverlauf sieht wie folgt aus: [latex]I(z,t) = I_0 sin(\pi \frac{z}{l})sin(wt)[/latex], [latex]U(z,t) = U_0 cos(\pi \frac{z}{l})cos(wt)[/latex]. Die Ladungsdichteverteilung lässt sich leicht durch [latex] div j = - \frac{d\rho}{dt}[/latex] bestimmen : [latex]\rho(z,t) = A cos(\pi \frac{z}{l})cos(wt) + \rho_0[/latex] So meine erste Frage: Trennt man die Elektronen von den starren Protonen, so lässt sich der Hertzsche Dipol als ein elektrischer Dipol mit zeitlich oszilierendem Dipolmoment beschreiben. Die maximale Länge d_0 des Dipols wird oft wie in dem folgenden Skript beschrieben, berechnet: physik.uni-wuerzburg.de/einfuehrung/SS06/29%20Elektromagnetische%20Wellen%202.pdf#7 (untere Hälfte der Seite) Woher kommt diese Geschwindigkeit v und was soll sie darstellen. Die Elektronengeschwindigeit kann es ja schlecht sein, diese ist schließlich Zeit und ortsabhängig. Außerdem bewegen sich die Elektronen eben nicht als "Block" (wie bei konstantem Strom) sondern verdichten sich an den Enden des Stabes. Kann mir jemand bitte diese Herleitung erklären?[/quote]
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Nachricht
Theodor
Verfasst am: 21. Sep 2015 18:40
Titel: Hertzscher Dipol
Hallo,
ich habe zwei Fragen zum Hertzschen Dipol. Zunächst ein paar Grundvereinbarungen: Der Dipol liegt in der z Achse (ein Endpunkt liegt im Ursprung) und hat die Länge l. Über einen Schwingkreis mit Rückkopplung wird der Dipol mit Energie gespeist. Der Strom- und Spannungsverlauf sieht wie folgt aus:
,
. Die Ladungsdichteverteilung lässt sich leicht durch
bestimmen :
So meine erste Frage: Trennt man die Elektronen von den starren Protonen, so lässt sich der Hertzsche Dipol als ein elektrischer Dipol mit zeitlich oszilierendem Dipolmoment beschreiben. Die maximale Länge d_0 des Dipols wird oft wie in dem folgenden Skript beschrieben, berechnet:
physik.uni-wuerzburg.de/einfuehrung/SS06/29%20Elektromagnetische%20Wellen%202.pdf#7 (untere Hälfte der Seite) Woher kommt diese Geschwindigkeit v und was soll sie darstellen. Die Elektronengeschwindigeit kann es ja schlecht sein, diese ist schließlich Zeit und ortsabhängig. Außerdem bewegen sich die Elektronen eben nicht als "Block" (wie bei konstantem Strom) sondern verdichten sich an den Enden des Stabes. Kann mir jemand bitte diese Herleitung erklären?