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[quote="Paul572"][b]Meine Frage:[/b] Ich habe eine Problem bei der Läsung der folgenden Aufgabe. Ein Sandsack mit 20kg ruht auf einer Feder, die um 30cm eingedrückt wird. Von oben wird ein Geschoss von 10g in den Sandsack geschossen, sodass sich der Sack nochmals um maximal 6,8 cm auslenkt. Nun soll ich die Geschwindigkeit der Kugel errechnen, dabei kann die Masse dieser vernachlässigt werden. Mein Ansatz sieht wie folgt aus: [b]Meine Ideen:[/b] Vk = Ms * V Vk ist die Geschwindigkeit der Kugel, Ms Masse des Sandsacks, V die Geschwindigkeit des Systems nach Eintreffen der Kugel. Hergeleitet aus dem Impulserhaltungssatz mit Annahme, dass die Masse der Kugel vernachlässigt wird. Von hier an fehlen mir aber Ideen. Ich hoffe, ihr könnt mir helfen.[/quote]
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as_string
Verfasst am: 10. Nov 2015 10:54
Titel:
Fangen wir doch mal Schritt für Schritt an: Wie ist denn die Geschwindigkeit von Sack plus Kugel nach dem unelastischen Stoß und wie ist die Auslenkung des Federpendels zu diesem Zeitpunkt?
Gruß
Marco
as_string
Verfasst am: 10. Nov 2015 10:52
Titel:
Hallo!
OK, einerseits finde ich erkü's Ton auch oft nicht angebracht, andererseits sehe ich auch nicht wirklich einen Grund, eingeschnappt zu sein. Letztlich geht hier einfach auch einiges durcheinander:
Der Ansatz von Mathefix über den EES ist natürlich falsch, wie Paul572 ja eigentlich auch selbst gleich erkannt hat. Von der kinetischen Energie der Kugel am Anfang kommt kommt natürlich nicht alles am Ende in der Feder an, weil dazwischen noch ein unelastischer Stoß ist.
Warum Paul572 dann aber trotzdem fleißig nach diesem falschen Ansatz rechnet, ist mir auch ein Rätsel und natürlich kann man das dann auch als eine "Milchmädchenrechnung" bezeichnen, wenn ich solches auch nicht für wirklich weiterführend halte. Sich deshalb aber dann gleich persönlich angegriffen zu fühlen... Naja, muss jeder selbst wissen.
Die Frage nach dem Lösungsweg ist übrigens auch unsinnig: erkü hat da schon einige Hinweise gegeben, die eigentlich weiter helfen sollten, aud den kompletten Lösungsweg selbst zu kommen. Das sollte aber dann schon Paul572 leisten. Das was erkü gepostet hat sich aber sicherlich keine unsachliche Kritik!
Gruß
Marco
Mathefix
Verfasst am: 10. Nov 2015 09:18
Titel:
Paul572 hat Folgendes geschrieben:
Wenn man hier gleich persönlich angegriffen wird, dann kann ich das ganze auch gleich sein lassen.
Stimme Dir zu!
Ich hatte erkü um seinen Lösungsweg gebeten. Das hilft mehr als unsachliche Kritik.
Paul572
Verfasst am: 10. Nov 2015 09:01
Titel:
Wenn man hier gleich persönlich angegriffen wird, dann kann ich das ganze auch gleich sein lassen.
erkü
Verfasst am: 09. Nov 2015 16:51
Titel:
Paul572 hat Folgendes geschrieben:
Eigentlich ja eine triviale Rechnung, ich finde meinen Fehler aber nicht. Nach umstellen der Formel erhalte ich ja :
Natürlich in die richtigen Einheiten umrechnen.
k=654Nm mk=0,01kg
(Latex-Formatierung gemacht)
So, so "eine triviale Rechnung. Und was soll dann obige "Milchmädchenrechnung" ?
Es scheint so, dass du den Hinweis auf den harmonischen Schwinger zumindest im Ansatz begriffen hast.
Die Umsetzung in die mathematische Formulierung lässt allerdings stark zu wünschen übrig.
Also:
• Welche Elemente bilden hier einen mechanischen Schwinger ?
• Durch welche Größen wird eine Schwingung beschrieben ?
• Welche von diesen Größen ist bei dieser Aufgabe von Interesse ?
(Lösung nach Impulserhaltung)
Mathefix
Verfasst am: 09. Nov 2015 14:03
Titel:
erkü hat Folgendes geschrieben:
Paul572 hat Folgendes geschrieben:
...
(v soll 778m/s sein)
Gerechnet mit
erhalte ich
!
@ erkü
Poste bitte Deine Herleitung.
Paul572
Verfasst am: 09. Nov 2015 12:59
Titel:
Eigentlich ja eine triviale Rechnung, ich finde meinen Fehler aber nicht. Nach umstellen der Formel erhalte ich ja :
v_{k} = \sqrt{(k*s_{k}^2)/m_{k}}
Natürlich in die richtigen Einheiten umrechnen.
k=654Nm mk=0,01kg
erkü
Verfasst am: 08. Nov 2015 23:49
Titel:
Paul572 hat Folgendes geschrieben:
...
(v soll 778m/s sein)
Gerechnet mit
erhalte ich
!
erkü
Verfasst am: 08. Nov 2015 22:03
Titel:
Paul572 hat Folgendes geschrieben:
...
Der EES gilt doch hier nicht, da es sich um einen unelastischen Stoß handelt, oder? Es bleibt ja nicht alle Energie erhalten, ein Teil geht doch sicherlich in Wärme über.
...
Richtig erkannt
Aber nach den Angaben lassen sich die Kenngrößen einer harmonischen Schwingung bestimmen.
Paul572
Verfasst am: 08. Nov 2015 20:13
Titel:
Danke für die Antwort. Die Federkonstante hatte ich bereits zuvor errechnet, habe ich aber nicht dabei geschrieben.
Der EES gilt doch hier nicht, da es sich um einen unelastischen Stoß handelt, oder? Es bleibt ja nicht alle Energie erhalten, ein Teil geht doch sicherlich in Wärme über.
Die Formel für Ekin sind mir soweit geläufig, jedoch frage ich mich, wie denn die Formel für die Energie der Feder zustande kommt. Soll sk die Auslenkung der Feder durch die Kugel sein? Ich habe es durchgerechnet, komme allerdings nicht auf das richtige Ergebnis (v soll 778m/s sein)
Mathefix
Verfasst am: 08. Nov 2015 19:47
Titel:
Federkraft
s = Federweg
Jetzt kannst Du die Federkonstante k berechnen.
EES
Energie der Feder
Energie der Kugel
Paul572
Verfasst am: 08. Nov 2015 19:27
Titel: Unelastischer Stoß
Meine Frage:
Ich habe eine Problem bei der Läsung der folgenden Aufgabe. Ein Sandsack mit 20kg ruht auf einer Feder, die um 30cm eingedrückt wird. Von oben wird ein Geschoss von 10g in den Sandsack geschossen, sodass sich der Sack nochmals um maximal 6,8 cm auslenkt.
Nun soll ich die Geschwindigkeit der Kugel errechnen, dabei kann die Masse dieser vernachlässigt werden. Mein Ansatz sieht wie folgt aus:
Meine Ideen:
Vk = Ms * V Vk ist die Geschwindigkeit der Kugel, Ms Masse des Sandsacks, V die Geschwindigkeit des Systems nach Eintreffen der Kugel. Hergeleitet aus dem Impulserhaltungssatz mit Annahme, dass die Masse der Kugel vernachlässigt wird.
Von hier an fehlen mir aber Ideen. Ich hoffe, ihr könnt mir helfen.