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[quote="Brillant"]Der Vergleich mit dem Loch in der Backsteinwand ist gar nicht so verkehrt. Die Backsteine über dir musst du nicht selbst tragen, sie werden von den verbliebenen Backsteinen gestützt. So muss auch ein Körper im Wasser das Wasser über sich nicht selbst tragen, sondern wird vom Wasser unter sich gestützt. Wenn die Stütze von unten wegfällt, etwa in einer Wasserwalze hinter einem Wehr, kommst du tatsächich in Lebensgefahr, weil dich das Wasser herunterdrückt.[/quote]
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VeryApe
Verfasst am: 27. Dez 2015 01:48
Titel:
Man wird auch gequetscht im Sinne von komprimiert, man wird aber nicht zerquetscht.
Angenommen ich zerquetsche eine Torte indem ich von oben hin draufdrücke.
Dann hat die Torte Platz auf die Seite auszuweichen denn von unten und oben kommt die Druckkraft.
Die torte ist nun zerquetscht. Flach wie ein Blattpapier. Das verstehe ich unter zerquetschen. genauso wäre das der Fall bei einem Backstein der auf dir lastet.
Jetzt stell dir vor der Druck kommt aber von allen Seiten. Die Materie in der Torte hat praktisch keinen Platz in irgendeine druckgeringere Richtung auszuweichen. sie wird von allen Richtungen nach innen komprimiert.
Das wäre schon mal ein unterschiedliches Ergebnis zu vorher.
Genauso ist es in Wasser.
Was jetzt aber gefährlich wird, sind vorhandene Hohlräume im Inneren weil die werden schließlich zusammengepresst wie zum Beispiel die Luft in der Lunge.
Druck von allen Richtungen ist eigentlich die optimalste Belastung für Materie.
Da hält sie am meisten aus.
Du erhälst doch schon alleine durch den vorhandenen Luftdruck in der Umgebung eine enorme Kraft auf die genannte Fläche, auch dieser wirkt von allen Seiten und im inneren und komprimiert die Materie aber von allen Seiten und nichts passiert dir.
Brillant
Verfasst am: 26. Dez 2015 17:13
Titel: Re: Gewicht des Wassers
Der Vergleich mit dem Loch in der Backsteinwand ist gar nicht so verkehrt. Die Backsteine über dir musst du nicht selbst tragen, sie werden von den verbliebenen Backsteinen gestützt.
So muss auch ein Körper im Wasser das Wasser über sich nicht selbst tragen, sondern wird vom Wasser unter sich gestützt. Wenn die Stütze von unten wegfällt, etwa in einer Wasserwalze hinter einem Wehr, kommst du tatsächich in Lebensgefahr, weil dich das Wasser herunterdrückt.
isi1
Verfasst am: 26. Dez 2015 16:41
Titel:
Der Vergleich hinkt,
Tilaak
, da der Backstein eine mehr als 1000 mal so große Dichte hat wie die Luft, während Dein Körper etwa die Dichte 1 hat - wie das Wasser. Außerdem ist die Luft komprimierbar, was bei Dir und dem Wasser kaum der Fall ist.
Tilaak
Verfasst am: 26. Dez 2015 14:38
Titel: Gewicht des Wassers
Meine Frage:
Ich tauche etwa einen Meter unter Wasser. Angenommen ich bin 2 Meter groß und einen halben Meter breit, ergibt das grob geschätzt 1m². Bekanntlich wiegen ein Kubikmeter Wasser eine Tonne. Dann liegen bei meinem Tauchgang ungefähr eine Tonne Wasser über mir. Bei höheren Tiefen steigt schon der Wasserdruck, aber nicht in dem Maße wie er scheinbar sein sollte. Warum werde ich nicht zerquetscht, normal dürfte ich schon diese Tiefe garnicht erst erreichen?
Meine Ideen:
Als Vergleich könnte ich mir eine dicke Bachsteinwand vorstellen, in der ich genügend Ziegeln entfernt habe um durch zukommen, die restliche Wand bleibt gestützt und ich überlebe den Durchgang.