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[quote="VeryApe"]Deine Gleichung verstehe ich nicht. [Latex] a(r)*t [/Latex] kann doch nicht stimmen. Das würde doch nur passen wenn a(r) konstant über t wirkt, was ja nicht der Fall ist. Allgemeint gilt für ein offenes System Rakete, mit der Definition das Masseströme keine Kräfte sind. positiv in Richtung gegen Gravitationskraft. [Latex]F_{aufSystem}=\sum dm*a=\frac {dp_{System}-\sum dm_{\dot m} * v}{dt} [/Latex] Die Kraft auf das System Rakete ist die Gravitationskraft. [Latex]Fg=\frac {G*M_{E}*m_{Rakete}}{r²}[/Latex] Da sie gegen die positive Richtung wirkt ist sie mit minus einzusetzen. Die Impulsänderung eines Systems kann beschrieben werden als [Latex]dp_{System}=dm_{Rakete}*v_{Rakete}+m_{Rakete}*dv_{Rakete} [/Latex] Der entweichende Impuls aufgrund Massestrom ist [Latex]\sum dm_{\dot m} * v=- dm_{Umgebung}*(v_{Rakete}+v_{Gas})[/Latex] Das minus folgt daher das der Massestrom entweicht. alles eingesetzt ergibt [Latex]-\frac {G*M_{E}*m_{Rakete}}{r²}*dt=dm_{Rakete}*v_{Rakete}+m_{Rakete}*dv_{Rakete}+ dm_{Umgebung}*(v_{Rakete}+v_{Gas})[/Latex] [Latex]dm_{Rakete}=-dm_{umgebung}[/Latex] Die Rakete verliert Masse die Umgebung gewinnt Masse [Latex]-\frac {G*M_{E}*m_{Rakete}}{r²}*dt=dm_{Rakete}*v_{Rakete}+m_{Rakete}*dv_{Rakete}- dm_{Rakete}*(v_{Rakete}+v_{Gas}[/Latex] [Latex]-\frac {G*M_{E}*m_{Rakete}}{r²}*dt=m_{Rakete}*dv_{Rakete}- dm_{Rakete}*v_{Gas}[/Latex] einfacher angeschrieben [Latex]-\frac {G*M_{E}}{r²}*dt=dv- \frac {dm}{m}*v_{G} [/Latex] oder so [Latex]-\frac {G*M_{E}}{r²}*dr=v*dv- \frac {dm}{m}*v_{G}*v [/Latex] ist also nicht so einfach.[/quote]
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Nachricht
TomS
Verfasst am: 23. Jan 2016 08:54
Titel: Re: Raketengleichung bei nicht konstanter Gravitation
Mandi123 hat Folgendes geschrieben:
Meine Idee wäre jetzt gewesen, dass man die Erdbeschleunigung in Abhängigkeit von r angibt ... und dies dann in die Raketengleichungen einsetzt ...?
Das funktioniert nicht.
Die von dir zunächst angegebene Gleichung ist die
Lösung
einer Differentialgleichung. Du musst die Erdbeschleunigung g(r) in die
Differentialgleichung
einsetzen und diese für a(r) lösen.
Das von dir angegeben v(r) löst die modifizierte DGL mit g(r) nicht.
VeryApe
Verfasst am: 23. Jan 2016 03:34
Titel:
Deine Gleichung verstehe ich nicht.
kann doch nicht stimmen. Das würde doch nur passen wenn a(r) konstant über t wirkt, was ja nicht der Fall ist.
Allgemeint gilt für ein offenes System Rakete, mit der Definition das Masseströme keine Kräfte sind.
positiv in Richtung gegen Gravitationskraft.
Die Kraft auf das System Rakete ist die Gravitationskraft.
Da sie gegen die positive Richtung wirkt ist sie mit minus einzusetzen.
Die Impulsänderung eines Systems kann beschrieben werden als
Der entweichende Impuls aufgrund Massestrom ist
Das minus folgt daher das der Massestrom entweicht.
alles eingesetzt ergibt
Die Rakete verliert Masse die Umgebung gewinnt Masse
einfacher angeschrieben
oder so
ist also nicht so einfach.
Mandi123
Verfasst am: 21. Jan 2016 18:02
Titel: Raketengleichung bei nicht konstanter Gravitation
Meine Frage:
Hallo,
meine Frage ist, wie die Raketengleichungen bei nicht konstanter Gravitation lauten. Die Grundgleichungen(auch unter Gravitation) kenne ich. Aber ich habe auch im Internet dazu nichts gefunden.
Meine Ideen:
Meine Idee wäre jetzt gewesen, dass man die Erdbeschleunigung in Abhängigkeit von r angibt:
G ist die Gravitationskonstante und
die Erdmasse
und dies dann in die Raketengleichungen einsetzt:
vg ist die Geschwindigkeit des Gases, m0 die Masse der Rakete incl. Treibstoff, Mü der Gasausstoß.
Ist das richtig und gibt es da andere Gleichungen dafür?