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[quote="franz"]Wenn ich richtig lese, ist der Stand: Kraft auf einen Planeten m_P im Feld der Sonne m_S [latex]F_P=\frac{4\pi^2}{C_S}\frac{m_P}{r^2}[/latex] Wie schon vorgeschlagen: Die gleich große Kraft auf die Sonne also (betragsmäßig) [latex]=F_S=\frac{4\pi^2}{C_P}\frac{m_S}{r^2}\Rightarrow[/latex] Damit ist dieses Produkt für alle Körper gleich [latex]m_SC_S=m_PC_P:=\frac{4\pi^2}{G}\Rightarrow F_P=\frac{Gm_Sm_P}{r^2}[/latex] NB Der historische Gang der Dinge (Kepler, Newton e.a.) war vermutlich verwickelter.[/quote]
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franz
Verfasst am: 08. Apr 2016 00:55
Titel:
Die besondere Leistung Newtons war es, die Schwerkraft als
universelle
Wechselwirkungskraft (astronomisch, irdisch) zu erkennen. Dazu verglich er unter anderem die Bewegung eines Körpers auf der Erde mit der des Mondes (Keplersche Gesetze, Zentripetalkraft) und kam so erstmal auf die "Vorstufe" des Gravitationsgesetzes
(Körper 2 -> Körper 1)
damals eine revolutionäre Erkenntnis (F ~ 1/r²).
Das hat jetzt nichts mehr mit Sonne oder Planetenbewegung zu tun, sondern ist eine
allgemeine
Hypothese / Theorie der Schwerkraft und mit dem 3. Newtonschen Gesetz wird daraus betragsmäßig
für beliebige Körper x. Die Bezeichnung
führt auf
PS Das hat natürlich Auswirkungen für das Sonnensystem; z.B. die Bewegung von Erde / Mond um den gemeinsamen Schwerpunkt.
PPS Der Schönheitsfehler an der Überlegung: Die Planetenbahnen sind Ellipsen und keine Kreise; man muß also strenggenommen ohne Zentripetalkraft auskommen. Mit etwas Aufwand folgt aus den Keplerschen Gesetzen jedoch gleichfalls F ~ m/r² usw.
Gemini
Verfasst am: 07. Apr 2016 22:57
Titel:
Ok, danke! Die Rechnung kann ich nachvollziehen
.
Was ich nicht verstehe ist die Kepler-Konstante:
ist doch beim System Sonne mit umkreisendem Planeten und es ist
, das gilt für jedes System Sonne (Zentrum)-Planet (Umläufer).
Aber es geht doch nicht umgekehrt oder? Also bei
würde doch beispielsweise die Sonne um die Erde kreisen
.
franz
Verfasst am: 07. Apr 2016 19:30
Titel:
Wenn ich richtig lese, ist der Stand: Kraft auf einen Planeten m_P im Feld der Sonne m_S
Wie schon vorgeschlagen: Die gleich große Kraft auf die Sonne also (betragsmäßig)
Damit ist dieses Produkt für alle Körper gleich
NB Der historische Gang der Dinge (Kepler, Newton e.a.) war vermutlich verwickelter.
Gemini
Verfasst am: 07. Apr 2016 17:14
Titel:
Ich fürchte ich brauche noch mehr Hilfe:
Das 3. Kepler'sche Gesetz lautet ja
Umgeformt:
Stimmt das so? Es gibt doch aber in dieser Indealisierung doch keinen 2. Umlaufkörper... Und wie kann C von M abhängen?
Gruß und danke!
Gemini
Verfasst am: 07. Apr 2016 16:29
Titel:
Alles klar, danke! Mache ich. Ich melde mich nachher wieder!
jh8979
Verfasst am: 07. Apr 2016 14:53
Titel: Re: Herleitung Gravitationsgesetz
Gemini hat Folgendes geschrieben:
Beachte, dass C hier noch eine Funktion von M sein kann, also C=C(M).
Jetzt schreib das ganze nochmal aus der Sicht von M, statt m auf und benutze, dass die Kraft, die m aus M ausübt, ist genauso gross wie die Kraft, die M auf m ausübt.
Gemini
Verfasst am: 07. Apr 2016 13:58
Titel: Herleitung Gravitationsgesetz
Meine Frage:
Hallo!
Ich habe ein Problem mit dem im Titel Genannten:
: Masse Zentralobjekt,
: Masse Umlaufobjekt (Kreisbahn),
: Gravitationskraft des Zentralobjekts
: Zentripedalbeschleunigung
Meine Ideen:
2.NG
Laut 3. Kepler'schen Gesetz ist
(C: Kepler-Konstante)
Im Skript steht: "Da nach dem 3. Newton'schen Gesetz sich die Massen
und
wechselseitig anziehen, muss
auch proportional zur Masse
sein.
"
Und eben das verstehe ich nicht
Freue mich über jede Hilfe!