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[quote="gcgg"]Vielen Dank für eure Antworten! Ah ok, ich verstehe grob was du meinst., ganz klar ist es mir aber noch nicht. Für die kinetische Energie ergibt sich also [latex] E_{kin} = \frac{1}{2} M \dot\psi^2 R^2 + + \frac{1}{2} m \dot\psi^2 l^2 + \frac{1}{2} (\Theta + m l^2 + M R^2)\dot\psi^2 [/latex] Ich habe also einen Anteil Translationsenergie der Scheibe und einen der kleinen Masse Hinzu kommt dann noch die Rotationsenergie der Scheibe plus der kleinen masse zusammen gefasst. Oder habe ich da was falsch verstanden? Ich habe das Gefühl dass da noch etwas faul ist..[/quote]
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gcgg
Verfasst am: 25. Jul 2016 19:32
Titel:
Vielen Dank für die ausführliche Antwort ! Ich glaube jetzt habe ichs kapiert
franz
Verfasst am: 22. Jul 2016 23:38
Titel:
Landau / Lifschitz I §32 Aufgabe 5 behandelt die Bewegungsenergie eines rollenden (quasi exzentrischen) Zylinders, was ziemlich genau dieser Frage entspricht. Idee: Gesamte Bewegungsenergie = Rotationsenergie um den jeweiligen Berührungspunkt (
VeryApe
's Fixpunkt?) und die Aufstellung der Bewegungsgleichung ist damit "gegessen".
Interessant (aber nicht gefragt) wäre auch das Pendelverhalten bei kleinen Auslenkungen.
VeryApe
Verfasst am: 22. Jul 2016 23:24
Titel:
vielleicht folgendes.
angenommen ein Körper rotiert um einen Fixpunkt mit omega, dann bewegt sich der Schwerpunkt auf einer Kreisbahn um den Fixpunkt mit der Geschwindigkeit vs=omega*rs.
Jetzt stell dir mal vor der Körper bewegt sich mit dieser Geschwindigkeit auf dieser Bahn ohne die Ausrichtung im Raum zu verändern. Er translaiert sozusagen auf dieser Kreisbahn ohne sich selbst zu verdrehen.
Er hätte translatorische Energie.
Der einzige Unterschied zu der Rotation um den Fixpunkt ist jetzt, daß er sich nicht selbst um den Schwerpunkt dreht.
läßt du ihn jetzt noch um seinen eigenen Schwerpunkt mit omega kreisen so ist es völlig identisch wie wenn er mit omega um den Fixpunkt kreist.
Ich kann also die einheitliche Rotation des Körpers um den Fixpunkt zerlegen in eine translation des Schwerpunktes des Körpers plus in Rotation um den eigenen Schwerpunkt.
ich kann sagen der Körper hat translatorische Energie und er hat rotatorische Energie um den Schwerpunkt
oder ich sage er hat nur rotatorische Energie um den Fixpunkt
betrachte ich das ganze als einheitliche Rotation so errechne ich das Trägheitsmoment auf den Fixpunkt.
und das wäre
die Rotationsenergie um den Fixpunkt wäre dann
und das wäre die gesamte kinetische Energie, mehr gibts nicht denn so hast du es als einheitliche Rotation aufgefasst
und jetzt pass auf
Die Schwerpunktsgeschwindigkeit des Körpers wäre ja bekanntlich
Die gesamte Rotationsenergie um den Fixpunkt spaltet sich auf in den ersten Term der steht für die Translation des Schwerpunktes als translations energie plus der 2 Teil rotatorische Energie um den Schwerpunkt.
wie oben erklärt einheitliche rotation um Fixpunkt kann man zerlegen in Translation des Schwerpunktes und rotation um den schwerpunkt.
schauen wir uns nochmal das Trägheitsmoment um den Fixpunkt an
m*rs² steht also für den translatorischen Anteil und Is für den rotatorischen Anteil um den Schwerpunkt.
Is ist das trägheitsmoment um den Schwerpunkt und m*rs² ergibt sich aus den Steinerverschiebesatz der nichts anderes ist als der translatorische Anteil.
beides zusammen für die einheitliche Rotation um den Fixpunkt.
was du jetzt gemacht hast bei deiner Energieformel.
du berücksichtigst es doppelt.
also entweder du betrachtest alles als einheitliche Rotation um den Abrollpunkt dann hast du ein zusammengesetztes Trägheitsmoment mal omega und eine kinetische Energie nämlich rotationsenergie von
oder du teilst es auf in translations Energie und Rotationsenergie um den Schwerpunkt.
entweder oder. beides ist zuviel.
kommst du damit nun klar?
franz
Verfasst am: 22. Jul 2016 19:51
Titel:
hat sich erledigt
gcgg
Verfasst am: 22. Jul 2016 18:35
Titel:
Vielen Dank für eure Antworten!
Ah ok, ich verstehe grob was du meinst., ganz klar ist es mir aber noch nicht.
Für die kinetische Energie ergibt sich also
Ich habe also einen Anteil Translationsenergie der Scheibe und einen der kleinen Masse Hinzu kommt dann noch die Rotationsenergie der Scheibe plus der kleinen masse zusammen gefasst. Oder habe ich da was falsch verstanden?
Ich habe das Gefühl dass da noch etwas faul ist..
VeryApe
Verfasst am: 22. Jul 2016 15:58
Titel:
Du hast doch schon die translatorische Energie der kleinen Masse hingeschrieben nur solltest du da l einsetzen nämlich radius vom Drehpunkt zur Masse gemessen.
also sei mein r jetzt dein l.
winkelgeschwindigkeit mal Abstand zum Drehpunkt r ist doch vs der kleinen Masse
Du könntest auch einfach zum Trägheitsmoment der Scheibe m*r² hinzuaddieren denn m*r² mal Winkelbeschleuniung steht für m*as*r für das benötigte Kraftmoment aufgrund Schwerpunktsbeschleunigung
m*r² mal winkelgeschwindigkeit steht für m*vs*r für den Drehimpuls aufgrund SChwerpunktsgeschwindigkeit
und m*r²* winkelgeschwindigkeit ² steht für m*vs² Energie wenn da noch ein 0.5 hinzumultipliziert wird.
sockenschuss
Verfasst am: 22. Jul 2016 15:47
Titel:
Pardon, so weit waren wir ja noch nicht. Translatorische energie der kleinen masse?
sockenschuss
Verfasst am: 22. Jul 2016 15:34
Titel:
Hat die kleine masse kein potential?
gcgg
Verfasst am: 22. Jul 2016 12:04
Titel:
Ich komme immer noch nicht so recht weiter.
Für die Scheibe ohne die kleine Masse gilt doch folgendes oder?
Für die kleine Masse an sich müsste ja dann nur
gelten, richtig?
Ich habe jetzt aber leider gar keine Ahnung wie man das zusammenführt...
franz
Verfasst am: 22. Jul 2016 09:31
Titel:
Oder man betrachtet aus dem Bezugssystem der Scheibe die Rotation bezüglich der Mittelachse mit entsprechendem Trägheitsmoment und wechselt dann, bei Interesse, in das äußere Bezugssystem.
sockenschuss
Verfasst am: 22. Jul 2016 08:34
Titel:
Punktmasse? Wenn die masse als klein beschrieben wird und keine maße angegeben werden....
Betrachte doch übungs- und erkennntnishalber die bewegung der kleinen masse, die auf einer masselosen scheibe angebracht ist.
gcgg
Verfasst am: 22. Jul 2016 08:04
Titel: Rollende Scheibe mit angebrachter Masse - Lagrange Gleichung
Meine Frage:
Hi,
ich verzweifle gerade ein wenig an folgender Aufgabe zum Euler-Lagrange-Formalismus. Sie ist als ?Schwingende Scheibe betitelt.
An eine homogene Scheibe der Masse M und Radius R ist im Abstand r vom Zentrum eine kleine Masse m angebracht.
Die Scheibe kann unter dem Einfluss der Schwerkraft frei entlang der horizontalen Achse rollen ohne zu rutschen. Das Trägheitsmoment der Scheibe bzgl. einer Achse senkrecht zur Scheibenfläche und durch das Zentrum der Scheibe ist Theta.
Hierzu soll mit Euler-Lagrange die Bewegungsgleichung aufgestellt werden.
Ich tue mich schwer damit eine Formel für die kinetische Energie herzuleiten.
Meine Ideen:
Als generalisierte Koordinate würde ich den Drehwinkel
der Scheibe nehmen.
Ein Anteil entsteht durch die Schwerpunktsbewegung. kann ich hierzu einfach die Massen m und M addieren und
schreiben?
Hinzu kommt dann auch noch die Rotationsenergie der Scheibe
Als Hinweis ist gegeben, dass die Bewegung als Drehung um den Auflagepunkt betrachtet werden soll. Also Folgt mit em Satz von Steiner dass die Rotationsenergie der Scheibe bzgl des Auflagepunktes
Wie spielt jetzt hier die angebrachte Masse eine Rolle? Sie hat ja auch eine Rotationsenergie, ich sehe aber nicht inwiefern sie sich um den Auflagepunkt dreht und weiß auch nicht was für eine Trägheitsmoment sie hat? Muss ich sie hier als Punktmasse annehmen? Oder fliesst sie irgendwie in das Trägheitsmoment der Scheibe ein?
Als Hinweis ist noch gegeben, dass der Abstand der kleinen Masse zum Auflagepunkt durch
ist. Das brauche ich erst für die potentielle Energie oder?
Ich merke dass ich hier noch ein paar grundlegende Verständnisprobleme habe. Es wäre toll wenn mir jemand etwas auf die Sprünge helfen könnte!