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[quote="Brillant"][quote="MF§§"]Von Kummersdorf bis zum Mond[/quote][quote="gast0011"]pgh kann weggelassen werden da die Wasserrakete horizontal verläuft 1[/quote]Lustig. Horizontal zum Mond.[/quote]
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VeryApe
Verfasst am: 04. Nov 2016 21:42
Titel:
@mathefix der thread ist von 2010, steel wird wahrscheinlich nicht mehr antworten
nebenbei ist nicht nur h und der Druck nicht konstant sondern das Ruhsystem der Rakete ist auch noch ein beschleunigtes System wodurch da drinnen -g - [a res inertial] als beobachtete Schwerkraft wirkt
Mathefix
Verfasst am: 04. Nov 2016 20:03
Titel:
Steel93 hat Folgendes geschrieben:
Also du könntest mithilfe der Bernoulli-Gleichung auf die Ausströmgeschwindigkeit kommen. Sagt dir diese Formel was?
Das kann man jetzt nach der Ausströmgeschwindigkeit umformen:
So, das sieht jetzt vllt etwas kompliziert aus, aber naja ...
Das blöde an der Sache ist halt, dass das nur die momentane Auströmgeschwindigkeit ist, also nur für eine bestimmte Höhe.
Hast du alles verstanden?
Wenn ja, dann kannst du dir auch überlegen, wie du die Veränderung der Höhe mit einbeziehst!
Mfg, Steel93 ...
Genau das ist das Problem: Höhe der Wassersäule h und der Druck p_1 sind nicht konstant.
Mathefix
Verfasst am: 04. Nov 2016 17:49
Titel:
Die Lösung ist nicht trivial.
Es gilt für m(t) in der Grundgleichung:
mit
= Massenverlust pro Zeiteinheit, der bei einer mit Treibstoff angetriebenen Rakete als konstant angenommen wird.
Im Fall der Wasserrrakete ist der Massenverlust durch das ausgestossene Wasser nicht konstant, sondern hängt vom Wasserdruck, der abnimmt, ab.
Sinngemäß das gleiche gilt für die Ausströmgeschwindigkeit.
Mathefix
Verfasst am: 02. Nov 2016 14:42
Titel:
Wenn m(t) gegeben ist und Durchmesser der Düse bekannt ist, kann daraus die gesuchte Geschwindigkeit berechnet werden.
VeryApe
Verfasst am: 02. Nov 2016 08:00
Titel:
Das Ruhsystem der Rakete ist ein beschleunigtes Bezugssystem!
Brillant
Verfasst am: 01. Nov 2016 22:37
Titel: Re: Ausströmunggeschindigkeit von einer Wasserrakete berechn
MF§§ hat Folgendes geschrieben:
Von Kummersdorf bis zum Mond
gast0011 hat Folgendes geschrieben:
pgh kann weggelassen werden da die Wasserrakete horizontal verläuft 1
Lustig. Horizontal zum Mond.
gast0011
Verfasst am: 01. Nov 2016 14:13
Titel: Fehler
Verläuft die Strömung horizontal, dann spielt der Schweredruck keine Rolle und es ergibt sich:
pgh kann weggelassen werden da die Wasserrakete horizontal verläuft 1
Steel93
Verfasst am: 30. Mai 2010 16:59
Titel:
Also du könntest mithilfe der Bernoulli-Gleichung auf die Ausströmgeschwindigkeit kommen. Sagt dir diese Formel was?
Die Bernoulli-Gleichung
besagt, dass die Summe aus normalem Druck, statischem Druck und dynamischen Druck auf einer Stromlinie des Flusses konstant bleibt.
In unserem Fall betrachtest du zwei Stellen:
1.) Ganz oben an der Wassersäule, die in der Rakete ist. Man nimmt aber hierbei an, dass die Sinkgeschwindigkeit dieser Flüssigkweitsoberfläche sehr klein ist (hängt eigentlich hauptsächlich davon ab, wie groß die Querschnittfläche deiner Rakete und die der Öffnung ist, ich werde sie in der Formel jetzt trotzdem mal berücksichtigen! ---> wie groß ???).
2.) Austrittspunkt
Es folgt mit der Bernulli-Gleichung dann also:
Jetzt überlegt man sich, was überhauot was bedeutet:
: Druck in Rakete ( gibt es da etwas??? )
: (momentane) Höhe der Flüssigkeitssäule in der Rakete
: (momentane) Sinkgeschwindigkeit des Wasserspiegels
: Normdruck (
)
: in dieser Betrachtung gleich null
: (momentane) Ausströmgeschwindigkeit
: Wasserdichte (bleibt hier konstant)
Die Formel wird also kürzer zu:
Jetzt gibt es einen Zusammenhang zwischen
und
über die Kontinuitätsgleichung:
, also:
Man erhält daraus also:
Das kann man jetzt nach der Ausströmgeschwindigkeit umformen:
So, das sieht jetzt vllt etwas kompliziert aus, aber naja ...
Das blöde an der Sache ist halt, dass das nur die momentane Auströmgeschwindigkeit ist, also nur für eine bestimmte Höhe.
Hast du alles verstanden?
Wenn ja, dann kannst du dir auch überlegen, wie du die Veränderung der Höhe mit einbeziehst!
Mfg, Steel93 ...
MF§§
Verfasst am: 30. Mai 2010 15:57
Titel: Ausströmgeschwindigkeit Wasserrakete
Hallo
Bei unserer Fächerübergreifendenkompetenzprüfung haben wir(3Schüler) das Thema:
Wernher von Braun: Von Kummersdorf bis zum Mond
Für die Demonstration des raketenantriebs habe ich eine Wasserrakete gebaut. Nun möchte ich mit der Raketengrundgleichung :
v(t)= v
g
*ln(m0/m(t))
Die "Geschwindigkeit" der Rakete berechnen.
Dafür benötige ich aber noch die Ausströmungsgeschindigkeit(v
g
)
Könnte ich diesen Wert berechnen, mit Druck, größe der Düsenöffnung ?
Über eure Hilfe wäre ich dankbar.