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[quote="Mathefix"][quote="Myon"][quote="EngineeringStudent99"]und zwar ist mir nicht ganz klar, warum beide Ansätze =0 sind und nicht m * a. Würde das nicht heißen, dass der Kolben in Ruhe verharrt?[/quote] Dass die horizontalen Komponenten sich zu null addieren, ist klar, da in dieser Richtung keine Beschleunigung auftritt. Im vertikalen Fall ist dies aber tatsächlich nicht der Fall. Falls die Kräfte am Kolben angreifen, wurde damit implizit die Masse des Kolbens vernachlässigt - was wahrscheinlich angesichts der grossen Massen und Trägheitsmomente, die an der Kurbelwelle hängen, auch vernünftig ist.[/quote] Durch oszillierenden Massen z. Bsp. Pleuel treten auch horizomtale Massenkräfte auf.[/quote]
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EngineeringStudent99
Verfasst am: 03. Jun 2019 11:29
Titel:
Danke für die informativen Antworten!
Mathefix
Verfasst am: 03. Jun 2019 08:39
Titel: Re: Kräftegleichgewicht im Hubkolbenmotor
EngineeringStudent99 hat Folgendes geschrieben:
Danke für eure Antworten! Heißt das dann, dass das = 0 durch die Kräftezerlegung, oder durch die Vernachlässigung der Kolbenmasse zustandekommt? Ersteres scheint mir im Moment logischer, da wenn man den Kolben in einem abgeschlossenen System als starren Körper betrachtet, müsste er sich bei einer resultierenden Kraft = m*a doch biegen, oder? Fp*cos(beta) ist ja keine konstante Widerstandskraft (z.B. wie die Reibkraft bei einem fahrenden Auto), sondern immer genau gleichgroß wie die Kolbenkraft Fk. Es kommt also in jedem Fall zum Ausgleich. =0
oder anders: Fp wird in beide Richtungen eingezeichnet, dadurch wird das System nicht beeinflusst.
LG
Die Kolbenkraft ist nicht konstant. Sie hängt ab vom Druckverlauf im Zylinder (Kreisprozess, p/V-Diagramm)) gemessen über Zylindervolumen/Hub bzw. Drehwinkel der Kurbelwelle.
Die Massenkraft des Kolbens hängt ceteris paribus vom Drehwinkel der Kurbelwelle ab.
Näherungsformel
r = Radius Kurbelwelle
l= Länge Pleuel
Ich nehme an, dass in der Aufgabe die resultierende Kolbenkraft zu einem bestimmten Zeitpunkt (Drehwinkel) gemeint ist und in eine horizontale und vertikale Komponente zerlegt werden soll.
EngineeringStudent99
Verfasst am: 02. Jun 2019 13:49
Titel: Re: Kräftegleichgewicht im Hubkolbenmotor
Mathefix hat Folgendes geschrieben:
Myon hat Folgendes geschrieben:
EngineeringStudent99 hat Folgendes geschrieben:
und zwar ist mir nicht ganz klar, warum beide Ansätze =0 sind und nicht m * a. Würde das nicht heißen, dass der Kolben in Ruhe verharrt?
Dass die horizontalen Komponenten sich zu null addieren, ist klar, da in dieser Richtung keine Beschleunigung auftritt. Im vertikalen Fall ist dies aber tatsächlich nicht der Fall. Falls die Kräfte am Kolben angreifen, wurde damit implizit die Masse des Kolbens vernachlässigt - was wahrscheinlich angesichts der grossen Massen und Trägheitsmomente, die an der Kurbelwelle hängen, auch vernünftig ist.
Durch oszillierenden Massen z. Bsp. Pleuel treten auch horizomtale Massenkräfte auf.
Danke für eure Antworten! Heißt das dann, dass das = 0 durch die Kräftezerlegung, oder durch die Vernachlässigung der Kolbenmasse zustandekommt? Ersteres scheint mir im Moment logischer, da wenn man den Kolben in einem abgeschlossenen System als starren Körper betrachtet, müsste er sich bei einer resultierenden Kraft = m*a doch biegen, oder? Fp*cos(beta) ist ja keine konstante Widerstandskraft (z.B. wie die Reibkraft bei einem fahrenden Auto), sondern immer genau gleichgroß wie die Kolbenkraft Fk. Es kommt also in jedem Fall zum Ausgleich. =0
oder anders: Fp wird in beide Richtungen eingezeichnet, dadurch wird das System nicht beeinflusst.
LG
EngineeringStudent99
Verfasst am: 02. Jun 2019 13:48
Titel: Re: Kräftegleichgewicht im Hubkolbenmotor
Mathefix hat Folgendes geschrieben:
Myon hat Folgendes geschrieben:
EngineeringStudent99 hat Folgendes geschrieben:
und zwar ist mir nicht ganz klar, warum beide Ansätze =0 sind und nicht m * a. Würde das nicht heißen, dass der Kolben in Ruhe verharrt?
Dass die horizontalen Komponenten sich zu null addieren, ist klar, da in dieser Richtung keine Beschleunigung auftritt. Im vertikalen Fall ist dies aber tatsächlich nicht der Fall. Falls die Kräfte am Kolben angreifen, wurde damit implizit die Masse des Kolbens vernachlässigt - was wahrscheinlich angesichts der grossen Massen und Trägheitsmomente, die an der Kurbelwelle hängen, auch vernünftig ist.
Durch oszillierenden Massen z. Bsp. Pleuel treten auch horizomtale Massenkräfte auf.
Danke für eure Antworten! Heißt das dann, dass das = 0 durch die Kräftezerlegung, oder durch die Vernachlässigung der Kolbenmasse
LG
Mathefix
Verfasst am: 31. Mai 2019 17:04
Titel: Re: Kräftegleichgewicht im Hubkolbenmotor
Myon hat Folgendes geschrieben:
EngineeringStudent99 hat Folgendes geschrieben:
und zwar ist mir nicht ganz klar, warum beide Ansätze =0 sind und nicht m * a. Würde das nicht heißen, dass der Kolben in Ruhe verharrt?
Dass die horizontalen Komponenten sich zu null addieren, ist klar, da in dieser Richtung keine Beschleunigung auftritt. Im vertikalen Fall ist dies aber tatsächlich nicht der Fall. Falls die Kräfte am Kolben angreifen, wurde damit implizit die Masse des Kolbens vernachlässigt - was wahrscheinlich angesichts der grossen Massen und Trägheitsmomente, die an der Kurbelwelle hängen, auch vernünftig ist.
Durch oszillierenden Massen z. Bsp. Pleuel treten auch horizomtale Massenkräfte auf.
Myon
Verfasst am: 31. Mai 2019 16:08
Titel: Re: Kräftegleichgewicht im Hubkolbenmotor
EngineeringStudent99 hat Folgendes geschrieben:
und zwar ist mir nicht ganz klar, warum beide Ansätze =0 sind und nicht m * a. Würde das nicht heißen, dass der Kolben in Ruhe verharrt?
Dass die horizontalen Komponenten sich zu null addieren, ist klar, da in dieser Richtung keine Beschleunigung auftritt. Im vertikalen Fall ist dies aber tatsächlich nicht der Fall. Falls die Kräfte am Kolben angreifen, wurde damit implizit die Masse des Kolbens vernachlässigt - was wahrscheinlich angesichts der grossen Massen und Trägheitsmomente, die an der Kurbelwelle hängen, auch vernünftig ist.
Mathefix
Verfasst am: 31. Mai 2019 13:30
Titel:
F_K wird in die Komponenten F_P und F_N zerlegt.
Es gilt Summ der Kräfte = 0
y:
x:
EngineeringStudent99
Verfasst am: 31. Mai 2019 09:56
Titel: Kräftegleichgewicht im Hubkolbenmotor
Meine Frage:
Liebe Physiker-Community,
Ich arbeite gerade das Maschinenbaubuch von Skolaut durch und habe beim Kräftegleichgewicht (bei einem Motor) ein Verständnisproblem. Hier das Bild:
https://images.app.goo.gl/U691vn8nJcZXUM3H9
Folgende beiden Ansätze bereiten mir Kopfschmerzen:
Summe Fiy = 0: 0 = -Fk + Fp * cos(beta)
Summe Fix = 0: 0 = Fn - Fp * sin(beta)
und zwar ist mir nicht ganz klar, warum beide Ansätze =0 sind und nicht m * a. Würde das nicht heißen, dass der Kolben in Ruhe verharrt?
Meine Ideen:
Oder ist das einfach, weil ich das System innerhalb des Kolbens betrachte und hier keine Kräfte auftreten, sondern nur das Gesamtsystem beschleunigt (sonst würde der Motor ja nicht laufen) wird?