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msrheinrich
Verfasst am: 13. Jul 2011 11:17
Titel:
Oh, Entschuldigung,
Fehler in der Serverkonfiguration,
jetzt müsste es gehen.
Zur Sicherheit nochmal die Bilder:
Gruss msrheinrich
isi1
Verfasst am: 13. Jul 2011 10:52
Titel:
Deine Bilder sehen bei mir so aus:
msrheinrich
Verfasst am: 13. Jul 2011 09:23
Titel:
Es ist ein Problem diese Formeln in das Programm umzusetzen.
Für die bildliche Vorstellung des Problems:
http://emsr-design.de/tmp/_spulek.gif
bzw.
http://emsr-design.de/tmp/_spule1.gif
bzw.
http://emsr-design.de/tmp/_spule2.gif
Im ersten Bild ist der Spulenradius gross, die Spule besteht aus mehreren dünnen Leitern.
Im zweiten Bild ist der Radius klein, die Spule besteht aus einem dicken Leiter.
Im 3. Bild ist die Aufteilung eines dicken Drahtes in 19 dünne Drähte dargestellt.
Für das erste Bild habe ich z.B. folgende Funktion für die Lösung des Biot-Savart-Integrals (auuserhalb der Leiter):
Code:
/*********************************************************************
* getBCirc() berechnet die anteilige magnetische Flussdichte
* eines Kreis-Ringes an einem Punkt durch Integration der einzelnen
* vektoriellen Anteile
* Param: *m: Zeiger auf MAGSTRUC (Flussdichte, Vektorpotential,...)
* R: Leiterschleifen-Radius
* pr: radialer Mess-Punkt (in der xy-Ebene)
* pz: axialer Abstand des Messpunktes
* z0: axialer Abstand der Leiterschleife
* (bei einer Schleife:0)
* both: Flag, ob nur Vektorpotential oder beides (B & A)
* berechnet werden soll
* Return: -: die Ergbenisse werden in *m übergeben
*********************************************************************/
void getBCirc(MAGSTRUC *m,
double R, double pr, double pz, double z0, int both)
{ double alpha,dalpha;
double vx0, vy0, vx1, vy1, vz1;
double rx, ry, rz=z0-pz, r1, r2, r3;
double dlx, dly;
double dBx, dBy, dBz;
vx0=R; vy0=0; rx=vx0-pr; ry=0;
r2=(SQR(rx)+SQR(ry)+SQR(rz));
dalpha=PI*r2/(128*R*R); if (dalpha<0.001) dalpha=0.001;
alpha=dalpha;
// einmal im Kreis integrieren
while (alpha<(2*PI+2*FLTD_EPSILON))
{ vx1=R*cos(alpha); vy1=R*sin(alpha);
rx=(vx0+vx1)/2-pr; ry=(vy0+vy1)/2;
r2=(SQR(rx)+SQR(ry)+SQR(rz));
r1=sqrt(r2);
dlx=vx1-vx0; dly=vy1-vy0;
if (both) // Flussdichte berechnen
{ r3=pow(r2,1.5);
dBx=dly*rz/r3; dBy=-dlx*rz/r3; // B=rot(A)
dBz=(dlx*ry-dly*rx)/r3;
m->Bx-=dBx; m->By-=dBy;
m->Bz-=dBz;
}
// Vektor-Potential A, Ax & Az sind immer 0,
// nur Ay enthält Werte!=0, Ay zeigt in Stromrichtung
m->Ax+=dlx/r1; m->Ay+=dly/r1;
vx0=vx1; vy0=vy1;
dalpha=PI*r2/(128*R*R); if (dalpha<0.001) dalpha=0.001;
alpha+=dalpha;
}
}
Beim zweiten, bzw. 3. Bild sieht die Situation aber anders aus,
1. weiss ich nicht, wie ich den Kreis sinvollerweise in Segmente aufteilen soll,
2. bekomme ich ein Problem, da ich eventuell über eine Polstelle integrieren muss:
Ich habe auch schon überlegt, das Segment, bzw. den Kreis, in dem der Mess-Punkt liegt zu ignorieren, damit das Polstellen-Problem nicht auftreten kann.
Daß bei so kleinen Radien die Stromdichte nicht mehr konstant ist, sowie Skin-Effekte auftreten können, möchte ich zunächst nicht berücksichtigen.
isi1
Verfasst am: 13. Jul 2011 08:05
Titel:
Dein Problem löst sich doch sofort, wenn Du Biot-Savart auf die Stromdichte J(r) anwendest, oder?:
Vektorpotential:
Bei Gleichstrom kann man die Stromdichte im Drahtquerschnitt konstant ansetzen, bei Wechselstrom wird es aufwendiger (Stichworte Skin- und Proximity-Effekt).
Oder ist das Problem, diese Formeln in ein Programm umzusetzen?
msrheinrich
Verfasst am: 13. Jul 2011 07:15
Titel: Biot Savart, Fluss und Vektor-Potential
Hallo,
ich schreibe gerade ein Programm zur Berechnung von Luftspulen nach dem Gesetz von Biot-Savart, bzw. mit Hilfe von elliptischen Integralen. Jetzt treten aber einige Probleme auf:
1. Biot Savart gilt (bei Verwendung des Stromes) nur für "dünne" Leiter.
2. Ich habe Probleme (eventuell Verständnisprobleme) mit der Fluss- und Induktivitätsberechnung
Zu 1: Solange der Spulen-Radius>>Leiter-Radius ist und der Mess-/Berechnungspunkt nicht im Leiter-Inneren liegt, stellen die Berechnungen noch kein Problem dar, ich kann Biot-Savart aber nur bis zum Draht-Radius anwenden.
Innerhalb des Drahtes fällt die Flussdichte aber linear(zumindest für Spulen-Radius>>Leiter-Radius) ab, wohingegen ich aber bei Biot-Savart im "Draht-Zentrum" eine Polstelle bekomme.
Dieses Polstellen-Problem hätte ich vermutlich auch, wenn ich statt des Stromes über die Stromdichte und den Drahtquerschnitt integrieren würde (wobei ich noch nicht weiss, wie ich das sinnigerweise anstellen würde).
Bis jetzt berechne ich 4, bzw. 6 Werte für den Draht-Rand und interpoliere, um auf das Drahtinnere zu schliessen. Wegen der vektoriellen Zusammenhänge, jedoch auch nicht einfach, und zum Anderen vermutlich ungenau, wenn Spulen-Radius>>Leiter-Radius nicht mehr erfüllt wird.
Ich berechne unter anderem auch das Vektorpotential, habe dort aber noch grössere Problem auf das Draht-Innere zu schliessen.
Zu 2: Für die Fluss-Berechnung sind mir 3 Methoden bekannt.
1. die Integration der Flussdichte über die Fläche
2. das Kurven-Integral des magnetischen Vektorpotentials
3. das Gebiets-Integral des magnetischen Vektorpotentials über das Drahtvolumen durch den Draht-Querschnitt (in FEMM heisst das Blockintegral)
Wenn ich die Flussdichte über die Fläche integriere, welche Fläche muss ich nehmen ? Ich denke eigentlich die Fläche, an der der Fluss maximal wird, also bis zu dem Radius, wo der Fluss-Dichte-Vektor durch 0 geht und die Richtung wechselt.
Ich habe mit FEMM entsprechende Simulationen durchgeführt, bekomme aber für die 1.Variante deutlich grössere Werte, wie für die 2. oder 3. Variante.
Das erwähnte Programm ist eine Konsolen-Anwendung in C.
Vielleicht kann mir jemand auf die Sprünge helfen.
Danke und liebe Grüss.