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GvC
Verfasst am: 09. Okt 2011 14:32
Titel:
BalistiX hat Folgendes geschrieben:
wo der Unterschied liegt, wenn der Kondensator an der Stromquelle bleibt oder davon getrennt wird.
Du solltest zunächst mal nicht von einer Stromquelle am Kondensator sprechen, denn da sind die Verhältnisse ganz andere als mit einer Spannungsquelle. Hier ist immer nur von einer Spannungsquelle die Rede.
Der Unterschied zwischen angeschlossener und abgetrennter Spannungsquelle liegt darin, dass bei angeschlossener Spannunsgquelle die Spannung konstant bleibt und bei abgetrennter Spannunsgquelle die Ladung (wo soll sie auch hin?). Der Zusammenhang zwischen Spannung, Ladung und Kapazität
Q=C*U
gibt Dir dann Antwort auf alle weiteren Fragen.
No_body
Verfasst am: 09. Okt 2011 13:45
Titel:
Du hast z. B. die beiden Zusammenhänge:
und
Wenn du jetzt deinen Plattenabstand d änderst ändern sich natürlich die Kapazität C und die elektrische Feldstärke E zwischen den Platten.
BalistiX
Verfasst am: 09. Okt 2011 13:34
Titel:
Okay, danke euch beiden!
Und jetzt habe ich noch was, wo ich mir unsicher bin:
"Jetzt wird die Stromquelle abgetrennt und anschließend der Plattenabstand auf 15mm vergrößert. Welche Größe ändert sich dadurch, und wie?"
und
"Der Kondensator bleibt an der Stromquelle, der Plattenabstand wird aber auf die Häflte verkürzt. Was geschieht, welche Größen ändern sich und wie ändern sie sich?"
Hier will mir leider partout keine zündende Idee kommen, wo der Unterschied liegt, wenn der Kondensator an der Stromquelle bleibt oder davon getrennt wird.
Könntet ihr mir bitte nochmals weiterhelfen?
No_body
Verfasst am: 09. Okt 2011 13:26
Titel:
Es ist korrekt, dass das Dielektrikum als Isolator wirkt. Dadurch können sich dann Ladungen an den Kondensatorplatten sammeln und im Dielektrikum findet eine Polarisation statt. Durch den Isolator wandert aber keine Ladung auf eine andere Seite. Je mehr Ladung die Kondesatorplatten sammeln desto höher wird das elektrische Feld zwischen den Platten, was dann letztendlich zu einem Spannungsdurchbruch führt und somit zur Zerstörung des Kondensators, wie GvC ja schon aufgeführt hat.
GvC
Verfasst am: 09. Okt 2011 13:16
Titel:
Mach's mal nicht so kompliziert. Die einzige begrenzende Größe bei der Kondensatoraufladung ist die Durchschlagfestigkeit des Dielektrikums. Wenn die Feldstärke im Kondensator die Festigkeitsgrenze erreicht hat, gibt es einen elektrischen Durchschlag, der den Kondensator zerstört. Es gibt kein dielektrisches Material, das vor Erreichen seiner Durchschlagfestigkeit bereits vollständig polarisiert wäre.
BalistiX
Verfasst am: 09. Okt 2011 12:23
Titel:
Hi No_body!
Erstmal danke für deine Antwort. Leider haben wir im Unterricht Polarisation und Spannungsdurchbruch noch nciht behandelt, also denke ich, muss es noch eine "einfachere" Erklärung geben.
Ich habe deinen Post jetzt vereinfacht mal so verstanden:
Bei einem Plattenkondensator wird das Dielektrikum als Isolator zwischen den beiden Platten verwendet, damit die Anziehungskräfte zwischen den Platten das Laden des Kondensators zu vereinfachen.
Allerdings gibt es immer eine sehr kleine Menge an Ladung, die durch den Isolator auf die andere Platte wandert. Vergrößert man die Spannung, so vergrößert man auch die Menga an Ladung, die durch das Dielektrikum auf die andere Platte wandert, so dass der Plattenkondensator nihct mit einer beliebig großen Ladungsmenge geladen werden kann, selbst wenn die Spannung beliebig groß ist.
Kann ich das so schreiben oder ist das inhaltlich falsch?
No_body
Verfasst am: 09. Okt 2011 11:46
Titel:
Wenn du beispielsweise einen Plattenkondesator hast, kannst du die Kapazität mit
berechnen. Die Kapazität ergibt sich also aus der Geometrie und dem verwendeten Dielektrikum.
Beim Aufladen des Kondesators kommt es zu einer Ansammlung von Ladung an den Kondensatorplatten und zu einer Polarisation im Dielektrikum. Irgendwann ist das Material vollständig polarisiert oder es kommt zu einem Spannungsdurchbruch zwischen den Kondensatorplatten. Denke der Spannungsdurchbruch ist hier das größere Problem, welcher dann zu einer mechanischen Zerstörung des Kondesators führt.
BalistiX
Verfasst am: 09. Okt 2011 11:23
Titel: Unbegrenzt viel Ladung auf einem Kondensator?!
Hi Leute!
Ich habe folgende Aufgabe vor mir:
"Warum kann man nicht unbeschränkt viel Ladung auf einen Kondensator transportieren, selbst wenn beliebig große Hochspannungsquellen zur Verfügung stehen?"
Wenn ich mich hier nach der Formel:
wobei die Kapazität (C) konstant ist, dann müsste doch auch die speicherbare Ladung "unendlich groß" sein, wenn ich den Kondensator mit unendlich großer Spannung lade.
Aber das das nicht stimmen kann, habe ich mir selbst auch schon gedacht, zumal es ja sogar in der Aufgabe steht! Also, wo ist mein Denkfehler?
Liebe Grüße,
BalistiX