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isi1
Verfasst am: 01. Dez 2011 23:08
Titel:
schnudl hat Folgendes geschrieben:
@isi: ich komme auf das gleiche Ergebnis wie du
Eine Anerkennung von Dir,
Schnudel
, freut mich ganz besonders. Diesen Sachverhalt, dass die (ungleiche) Ladungsverteilung auf einer leitenden Oberfläche nur durch ein externes Feld bewirkt werden kann, habe ich von Dir gelernt. Deshalb machen Deine Erläuterungen den physikalischen Sachverhalt auch viel klarer. Für mich ist schon aus der Ladungsdichte Null am Äquator gefühlsmäßig klar, dass innen keine Ladung mehr sein kann, was zugegeben als Begründung denn doch etwas zu dünn ist.
schnudl
Verfasst am: 01. Dez 2011 22:06
Titel:
@isi: ich komme auf das gleiche Ergebnis wie du:
Ich habe mal versuchsweise nachgeschaut, wie der Feldverlauf einer leitenden Kugel im ansonsten homogenen Feld ist, und dabei gefunden (http://www.iopb.res.in/~phatak/em/node11.html):
Wenn man hier r=R einsetzt (Feld direkt an der Kugeloberfläche) so bekommt man
Wie zu erwarten war, gibt es hier nur eine radiale Komponente.
Da die Flächenladungsdichte aber durch
gegeben ist, muss
sein, was genau der Situation des Beispiels entspricht.
Wir haben also die allgemeine Lösung für den Außenraum. Fertig.
Nun muss die innere Kugel wegen Satz von Gauss ungeladen sein, da ja im obigen Ergebnis die Flächenladungsdichte verschwindet, wenn E0=0. Andererseits wird das Potenzial für r1 vorgegeben, und da das innere feldfrei sein muss, muss das Potenzial auf r2 gleich sein...
isi1
Verfasst am: 29. Nov 2011 16:03
Titel:
Auf der leitenden Oberfläche mit R2 kann das Potential nur konstant sein, es ergibt sich nur dann die angegebene Ladungsverteilung, wenn außerhalb von R2 geeignete Gegenladungen vorhanden sind, die durch Influenz die angegebene Ladungsverteilung bewirken.
Aus der (gegebenen) Ladungsdichte 0 am Äquator können wir zwingend schließen, dass dort auch das Potential Φo herrscht, somit ist klar, dass von R1 bis R2 die Feldstärke 0 sein muss und die Ladung der inneren Kugel auch, da die Feldverteilung im Inneren der R2-Kugel kugelsymmetrisch sein muss.
Aus dem Standardbeispiel 'Leitende Kugel im ebenen Feld der Feldstärke Eo' wissen wir, dass das Potential (r > R2) dabei
ist, also ist die Feldstärke am Nordpol der Kugel R2
Stimmt das so?
arrh
Verfasst am: 28. Nov 2011 22:59
Titel: Randwertproblem - Potential innerhalb einer Kugelschale
Folgende aufgabe:
http://imageshack.us/photo/my-images/717/theoiii62.jpg
So nun weiß ich nicht so richtig wie, wie ich da anfangen soll. Also für die das Potential auf der Kugelschale gilt doch:
Aber mir ist nicht klar, was ich nun genau machen muss und auch nicht, wie ich nun mit der Oberflächenladung der äußeren Kugel weiter machen muss. Wäre echt für jede Antwort dankbar, da ich mit Theo III echt Probleme habe.
Gruß M.W.