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TomS
Verfasst am: 01. Dez 2011 22:46
Titel:
Eine Theorie bzw. ein Modell ist eine (in sich konsistente) Sammlung von mathematischen Methoden sowie Anwendungsfällen; Bsp. Elektrodynamik: Maxwellsche Gleichungen angewandt auf Phänomene wie Ladung, Strom, damit zusammenhänge elektrische und magnetische Kräfte und Felder.
Eine "gute" Theorie geht von möglichst wenig Annahmen aus, die wiederum auf ein möglichst breites Spektrum von Phänomenen anwendbar sind.
Eine Theorie muss sowohl bekannte Phänomene innerhalb ihres Anwendungsbereiches zufriedenstellend erklären, also auch falsifizierbare Vorhersagen zu noch nicht bekannten Phänomenen machen. D.h. es muss möglich sein, die Theorie experimentell zu erproben und diese durch eine kummulative Ansammlung von Fakten zu stärken (bzw. zu widerlegen), indem Übereinstimmung (bzw. Widersprüche) zwischen theoretischen Vorhersagen und experimentellen Fakten festgestellt werden; Bsp.: Elektrodynamik: die Theorie sagte für bestimmte experimentelle Anordnungen die Entstehung von el.-mag. Wellen voraus, die experimentell nachgewiesen werden konnten.
Solange keine Widersprüche entdeckt werden, kann die Theorire als "wahr" bzw. zumindest als "nicht falsch" gelten; eine Theorie kann durch eine umfassendere ersetzt werden (die Newtonsche Mechanik ist ein Spezialfall der Relativitätstheorie).
Feedon
Verfasst am: 01. Dez 2011 20:41
Titel: theorien und Annahmen
hi
also eine ganz grundlegende Frage zu Theorien.
ist es grundsätzlich so, dass Theorien zunächst einmal eine Annahme zu etwas unbekannten machen mit der gearbeitet wird, was dann anschließend zu einer Aussage führt, wahr oder falsch, diese jenige Aussage sorgt dann dafür ob die Theorie wiederlegt wird oder ob sie als wahr gilt?
mfg