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luilui2
Verfasst am: 10. Feb 2013 12:55
Titel:
Danke für die Antwort.
Ich würde das gern nachrechnen, weiß aber den Ansatz nicht und auch nicht, wo ich nachlesen sollte.
Einen
richtigen
Ansatz oder eine Quelle zum Nachlesen würde ich toll finden.
jh8979
Verfasst am: 09. Feb 2013 17:43
Titel:
luilui2 hat Folgendes geschrieben:
Genau darauf zielte meine Frage ab.
Wenn ich die konsante Probeladung in ein Feld zwischen geladenen, parallelen Platten bringe, warum soll dann die Kraft vom Betrag her an allen Stellen gleich sein?
Ich nehme nicht von vornherein ein homgenes Feld zwischen den Platten an, sondern lade die Platten und will nachsehen, welche Art von Feld sich dazwischen ergibt.
In meiner Überlegung steckt in Q die Summe aller Wirkungen aus der gesamten Plattenfläche.
Jeder Punkt der Platte übt eine Kraft auf die Probeladung aus. Diese lässt sich in Komponenten in und senkrecht zur Feldlinienrichtung zerlegen. Bei einer gleichmäßigen Ladungsverteilung dürften sich die senkrechten Komponenten gegenseitig aufheben. Die Komponenten in Feldlinienrichtung habe ich dann einfach addiert und als Q bezeichnet.
Wenn Du die Integration über die Beiträge aller Ladungen auf einer Platte
richtig
ausführst wirst du sehen, dass das Feld konstant ist und nicht vom Abstand von der Platte abhängt.
Anschaulich kannst Du Dir das so vorstellen, dass das Feld ja aus Symmetriegründen nur senkrecht auf der Platte stehen kann, d.h. die Feldliniendichte ist überall gleich, egal wie weit entfernt von der Platte.
luilui2
Verfasst am: 09. Feb 2013 13:18
Titel:
Wenn ich die Feldstärke dem Betrag nach als konstant betrachte (die Richtung glaube ich verstanden zu haben), dann ergibt sich natürlich eine konstante Kraft auf eine Probeladung unabhängig vom Ort. Das homogene Feld ist schließlich so definiert.
Genau darauf zielte meine Frage ab.
Wenn ich die konsante Probeladung in ein Feld zwischen geladenen, parallelen Platten bringe, warum soll dann die Kraft vom Betrag her an allen Stellen gleich sein?
Ich nehme nicht von vornherein ein homgenes Feld zwischen den Platten an, sondern lade die Platten und will nachsehen, welche Art von Feld sich dazwischen ergibt.
In meiner Überlegung steckt in Q die Summe aller Wirkungen aus der gesamten Plattenfläche.
Jeder Punkt der Platte übt eine Kraft auf die Probeladung aus. Diese lässt sich in Komponenten in und senkrecht zur Feldlinienrichtung zerlegen. Bei einer gleichmäßigen Ladungsverteilung dürften sich die senkrechten Komponenten gegenseitig aufheben. Die Komponenten in Feldlinienrichtung habe ich dann einfach addiert und als Q bezeichnet.
GvC
Verfasst am: 09. Feb 2013 12:23
Titel:
Wenn Du so rechnest, nimmst Du Q als punktförmig an. Q ist aber auf de Fläche A gleichmäßig verteilt.
Dabei ist E die Feldstärke zwischen den Platten. Da die überall dieselbe ist, ist die Kraft im gesamten Feldraum ebenfalls konstant.
luilui
Verfasst am: 09. Feb 2013 11:13
Titel: Homogenes Feld im Plattenkondensator, warum?
Meine Frage:
Warum entsteht zwischen den Platten eines Plattenkondensators ein homogenes, elektrisches Feld?
Meine Ideen:
Die Parallelität der Feldlinien kann ich mir vorstellen.
Viele Ladungen der ersten Platten üben gemeinsam eine abstoßende Kraft senkrecht zur Platte auf die Probeladung aus, wobei sich "Querkräfte" aus allen Richtungen gegenseitig aufheben (schließlich sind die Platten im Idealfall unendlich groß). Analog dazu zieht die gegenüberliegende Platte die Probeladung senkrecht auf ihre Fläche. Da die Platten parallel liegen, ist die Feldlinie nicht gekrümmt.
Ich kann mir auch vorstellen, dass mit zunehmenden Abstand von der ersten Platte die abstoßenden Kräfte auf die Probeladung abnehmen und die anziehenden Kräfte der gegenüberliegenden Platte zunehmen.
Warum soll aber die resultierende aller Kräfte an allen Stellen konstant sein?
Wenn ich das mit mit dem COLOUMBschen Gesetz nachrechne, erhalte ich eine Kraft, die in Plattennähe am stärksten und in der Mitte zwischen den Platten am schwächsten ist. Die abstoßenden bzw. anziehenden Kräfte der Platten habe ich als resultierende Kraft aller Ladungen einer Platte betrachtet.
In meinen Testrechnungen ergab sich ein Verhältnis der stärksten zur schwächsten Kraft von etwa 50:1.
Ich habe wie folgt gerechnet:
Dabei ist Qp die Probeladung, Q ist die Ladung der Platten und r1p bzw. r2p sind die Abstände der Probeladung zu den Platten.
Getestet habe ich die Rechnung in Excel und dabei extrem stark mit Plattenabstand (r1p + r2p) und der Ladung Q der Platten gespielt.