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Namenloser324
Verfasst am: 07. Mai 2013 22:35
Titel:
Praktisch wohl am ehesten mittels finite elemente methode.
Das Problem ist meistens ja, dass feste Körper wie der Erdboden oder etwa Podeste zunächst nicht näher hinsichtlich ihrer Verformbarkeit beschreibbar sind(wie z.B. eine Feder) und man daher erstmal keine Aussage über die den Zeit- und Raumverlauf der wirkenden Kraft/Kräfte treffen kann.
Meines Wissens nach wird etwa (zumindest bei einfacheren Bewegungen) "Boden" durch Federn mit Federkonstanten ~1000000 N/m modelliert.
In Hollywood wird das aber niemand nachrechnen, einen Unterschied zur Realität werden die meisten sowieso nicht erkennen ob mangelndem Vergleich(oder wie häufig siehst du Leute eine Klippe runterfallen?)
Linker
Verfasst am: 07. Mai 2013 20:36
Titel: Physik der Hollywood-Stunts
Meine Frage:
In actiongeladenen Hollywoodfilmen sieht man nicht nur, dass es knallt und stinkt, sondern man sieht auch immer wieder mal hochkomplexe Stunts. Was ich unter hochkomplexe Stunts verstehe (Beispiel):
Irgendjemand fällt von einer Klippe, prallt auf ein Klippenpodest, verändert dabei Dreh- und Fallrichtung, prallt nochmal auf ein anders geformtes Klippenpodest, etc.
Wie kann man so etwas berechnen? Wird überhaupt bei der Produktion von Hollywoodfilmen genau berechnet, wie der Stunt aussehen wird?
Meine Ideen:
In der klassischen Physik geht man von bestimmten Annahmen aus und kann basierend auf diesen Annahmen Differentialgleichungen, die einen Prozess beschreiben, lösen. Aber da so komplexe Fallbewegungen äußerst schwer zu beschreiben sind, müsste man statistische Methoden benutzen.
Ganz theoretisch könnte man Fallbewegungen mit Feynman-Propagatoren beschreiben. Da aber Feynmanpropagatoren jede Wechselwirkung mit einen Elementarteilchen beschreiben und bei makroskopischen Prozessen viele Trilliarden Wechselwirkungen stattfinden, wären Feynmandiagramme viel zu aufwändig.