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Jayk
Verfasst am: 29. Aug 2013 23:43
Titel:
Das Elko ist nicht gerade hilfreich bei einer physikalischen Diskussion. Dazu ist es einfach etwas zu oberflächlich. Letztlich sind es natürlich Elektronen, die da bewegt werden, und da gelten sehr wohl die newtonschen Axiome. Vielleicht nicht mehr ganz, aber zu behaupten, das habe damit gar nichts zu tun, ist einfach Schwachsinn. Sorry. Es hat seinen Grund, weshalb die Mechanik immer am Anfang einer physikalischen Ausbildung steht, und das ist nicht der, dass man sie in allen anderen Bereichen verdrängen darf.
Zitat:
Unsinn !
Fangen wir mal mit einer Maxwell-Gleichung an:
. Wenn also kein explizit zeitabhängiges Magnetfeld im Spiel ist, ist das elektrische Feld rotationsfrei, was mathematisch bedeutet, dass es sich als Gradient eines Skalarfeldes darstellen lässt. Letzteres ist äquivalent dazu, dass die elektrische Kraft konservativ ist. Dieses Skalarfeld ist genau das Negative des elektrischen Potentials (dass es das Negative ist, ist einfach Konvention). Wichtig dabei ist, dass das elektrische Potential eine Funktion des Ortes ist. Das heißt, wenn du Drähte an den Kondensatorplatten anschließt, ist die Spannung zwischen den Klemmen genauso groß wie die zwischen den Kondensatorplatten, weil die Klemmen ja örtlich mit den Kondensatorplatten zusammenfallen. Hier ist eine Analogie zur Mechanik hilfreich: Vergleiche das elektrische Potential mit dem Gravitationspotential, stelle dir also kleine Spannungen als kleine Höhendifferenzen vor. Den Potentialunterschied zwischen den Kondensatorplatten kann man mit einem seichten, gleichmäßigen Abfall vergleichen, wenn die Elektronen über den Draht gehen. Über die Platten direkt wäre der Abfall wesentlich steiler, weil derselbe Unterschied ja über eine kleinere Strecke geht, aber das nützt den Elektronen nichts, wenn dazwischen ein Isolator, also ein riesiger Berg, den sie erst besteigen müssten, ist.
Achja, bedenke, dass es im Draht zur Influenzen kommen kann!
PS: Dieses "Bestreben" findet sich zum Beispiel im Hamiltonschen Prinzip formuliert. Die Natur möchte, dass die potentielle Energie so groß wie möglich ist, am besten gibt es überhaupt keine Wechselwirkung.
erkü
Verfasst am: 29. Aug 2013 22:04
Titel:
Postman hat Folgendes geschrieben:
Ja schon, allerdings lässt sich dieses Bestreben ja immer auf Kräfte zurückführen. Letztendlichs führt ja nichts an Newton vorbei.
Ha ?
Was hat der
'olle Isaac'
mit einem Spannungsausgleich (= Kurzschluss) zu tun ?
Zitat:
Die Kraft kommt durch das Feld im Draht. Nur wie kommt das Feld zustande? Das Feld im Kondensator entsteht durch die räumliche Nähe. Bei dem Draht ist das ja nicht mehr zwangsläufig der Fall.?
Unsinn !
"Kondensator im Gleichstromkreis"
Postman
Verfasst am: 29. Aug 2013 20:14
Titel:
Zitat:
Die Natur hat doch das Bestreben, Unterschiede auszugleichen (Temperaturunterschiede, Druckunterschiede, ...).
Ja schon, allerdings lässt sich dieses Bestreben ja immer auf Kräfte zurückführen. Letztendlichs führt ja nichts an Newton vorbei.
Die Kraft kommt durch das Feld im Draht. Nur wie kommt das Feld zustande? Das Feld im Kondensator entsteht durch die räumliche Nähe. Bei dem Draht ist das ja nicht mehr zwangsläufig der Fall.?
PhyMaLehrer
Verfasst am: 26. Aug 2013 17:15
Titel:
Die Natur hat doch das Bestreben, Unterschiede auszugleichen (Temperaturunterschiede, Druckunterschiede, ...). Durch das isolierende Dielektrikum des Kondensators kann die Ladungsdifferenz nicht abgebaut werden. Sobald aber ein elektrischer Leiter angeschlossen wird, kann ein Strom fließen und Elektronen von der negativen Platte können auf die positive gelangen.
Postman
Verfasst am: 26. Aug 2013 16:54
Titel:
Dh durch den Draht muss ein stärkeres Feld verlaufen als das innerhalb des Kondensators..? Aber wie entsteht denn das Feld innerhalb des Drahtes?
schnudl
Verfasst am: 26. Aug 2013 06:25
Titel:
Sobald du den Draht anlegst, baut sich in diesem ein Feld auf. Dadurch kommt es zu einem Stromfluss -> C wird entladen. Dabei ist es unerheblich, wie der Draht geführt wird.
Postman
Verfasst am: 25. Aug 2013 20:22
Titel: Warum kann Ladung von einem Kondensator wieder abfließen
Meine Frage:
Hi,
schließt man einen Kondensator an einen Stromquelle an, lädt er sich auf. Trennt man ihn von der Spannung ab, verbleiben die Ladungen aber dennoch auf dem Kondensator, da das enstandene elektrische Feld die Ladungen "in den Kondensator" zieht und so festhält.
Soweit alles ganz logisch. Aber wie kann es sein, dass eine Verbindung der beiden Platten durch einen Leiter zum Abfluss der Ladungen führt? Die Ladungen sollten doch der stärksten auf sie wirkenden Kraft folgen, d.h. dem Feld des Kondesators. Wenn die Verbindung der beiden Kondensatorplatten nicht durch dessen Feld verläuft, sollten die Ladungen doch auf den Kondensatorplatten bleiben.?
Gruß Postman
Meine Ideen:
Leider keine ...