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erkü
Verfasst am: 10. Jan 2014 13:00
Titel: Re: Steinerscher Satz
gemaze hat Folgendes geschrieben:
...
Meine Ideen:
In dem Buch wird einfach ohne Kommentar der Steinersche Satz angewendet, also I' = I + mR^2, wobei aber die Käfermasse eingesetzt wird, statt die der Scheibe.
...
Hallo, natürlich ist die Käfermasse relevant, was denn sonst ?
Das hat nix mit dem Steinerschen Satz zu tun.
Zu dem MTM I der Scheibe wird das MTM des Käfers addiert.
Feucht von Lipwig
Verfasst am: 10. Jan 2014 12:52
Titel:
Ist I das Trägheitsmoment der Scheibe?
Dann wurde der Käfer vermutlich als Punktmasse angenommen.
gemaze
Verfasst am: 10. Jan 2014 12:29
Titel: Steinerscher Satz
Meine Frage:
Hallo,
Ich habe ein kleines Verständnisproblem bezüglich des Steinerschen Satzes. Eigentlich erlaubt mir der steinersche Satz doch, den Trägheitstensor zu berechnen, wenn mein Körper um irgendeine feste Achse dreht, d.h. ändere ich die Rotationsachse, ändert sich das Trägheitsmoment.
Ich bin jetzt aber auf ein Beispiel gestoßen (aus Demtröder: Experimentalphysik I), wo man das Trägheitsmoment einer Scheibe rechnen soll, die um ihr Massenschwerpunkt rotiert. So weit so gut (I=1/2 MR^2). Jetzt fällt ein Käfer auf den äußersten Rand dieser Scheibe und ändert mit seiner Masse m das Trägheitsmoment und das soll berechnet werden.
Meine Ideen:
In dem Buch wird einfach ohne Kommentar der Steinersche Satz angewendet, also I' = I + mR^2, wobei aber die Käfermasse eingesetzt wird, statt die der Scheibe.
Wie kommt man darauf? Ist das überhaupt der steinersche Satz, oder sieht das ganze einfach nur rein zufällig danach aus? Ich bekomm das leider nicht hergeleitet...
Danke im Voraus