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Nachricht
Xeasnio
Verfasst am: 24. Feb 2014 19:08
Titel: Betrachtung abgeschlossener Systeme/Ansatzfindung
Guten Tag,
ich bereite mich zurzeit für meine Abiturprüfung Physik LK vor und dabei sind folgende Fragen noch offen:
Jedes mal wenn ich vergangene Abiturprüfungen durchgehe (Mechanikaufgaben), ist der wichtigste Punkt die Ansatzfindung.
Dabei wird meist auf Erhaltungssätze zurückgegriffen (logisch, wird dadurch viel einfacher).
Ich ziehe dadurch vor mir meinen Ansatz (so wie mein Lehrer meinte, man es auch machen sollte) durch zusammenstellen aller relevanten Faktoren.
Beispiel: Ein Skispringer rutscht einen Viertelkreis förmigen Abhang hinunter. Seine Anfangsgeschwindigkeit ist vernachlässigbar klein. Berechnen Sie die Höhe ab wann der Skispringer abhebt bei gegebenen Radius von 150m.
Ich würde wie folgt vorgehen:
1. Wo liegt das gesamte Energiereservoir?
Aus der potenziellen Energie am Startpunkt.
==> E
pot
= ...
2. Worin resultiert die die Energie?
Kinetische Energie durch die Bewegung, potenzielle Energie durch die Höhe am Abhebpunkt.
==> E
pot
= E
pot
+ E
kin
+ ...
3. Darf man von der Aufgabe aus die Reibung vernachlässigen?
Wenn nein, dann gehört noch W
Reib
dazu.
==> E
pot
= E
pot
+ E
kin
+ W
Reib
Das wäre mein Ansatz. Richtig? Verbesserungsvorschläge meiner Vorgehensweise? Tipps?
Eine weitere kleine Nebenfrage wäre die folgende:
Die Defintion von Arbeit, so wie ich es gelernt habe, ist, dass wenn eine Kraft längs auf ein Weg ausgeübt wird, eine Arbeit verrichtet wird.
Da aber Kraft in seine Richtungskomponente zerlegt werden kann, wirkt doch rein logisch gesehen immer eine Arbeit, soweit eine Kraft vorhanden ist, längs auf ein Weg bzw. wenigstens eine Komponente/ein Stück der Gesamtkraft, oder?