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Steffen Bühler
Verfasst am: 12. Mai 2014 19:58
Titel:
Willkommen im Physikerboard!
Nein, mit Reibung hat das nichts zu tun. Zur Erklärung ist das Modell der "Elementarmagnete" recht hilfreich: stell Dir vor, dass so ein Magnet innen aus sehr viel kleinen Stabmagneten besteht, die alle genauso ausgerichtet sind. Dadurch addieren sie sich zu einem einzigen großen Magneten.
In den Eisennägeln sind diese Elementarmagnete auch drin, aber erst mal nicht ausgerichtet, also zeigen die Pole in lauter verschiedene Richtungen. Zusammen heben sich die Magnete daher auf, nach außen ist der Nagel kein Magnet.
Kommt man nun mit einem anderen Magneten und streicht am Nagel entlang, "kämmt" man sozusagen alle Elementarmagnete in eine Richtung. Und die bleiben dann auch da: der Nagel wird zu einem Magneten!
Bei den Nadeln ist es wahrscheinlich einfach so, dass sie schon mal magnetisiert wurden und daher immer noch als Magnete wirken.
Viele Grüße
Steffen
schnapsidee
Verfasst am: 12. Mai 2014 19:26
Titel: Eisennägel und Nadeln an Magneten reiben?
Meine Frage:
Guten Abend!
Wir mussten Eisennägel und Nadeln an einem Magneten reiben, dabei haben wir beobachtet, dass der Eisennagel im nachhinein geladen war und andere Eisennägel anzog, wie ist das zu begründen?
Bei den Nadeln haben wir umso stärker gestaunt als wir darstellten, dass sich diese auch ohne Reibung des Magneten gegenseitig anzogen. Kann mir dieses Verhalten jemand erklären.Dafür wäre ich sehr dankbar.
Meine Ideen:
Wir vermuten, dass wir durch die Reibung dem Eisennagel Elektronen entzogen oder hinzugefügt haben und dadurch aufgeladen haben.
Bei den Nadeln bin ich wirklich ahnungslos, wie das zu erklären ist.