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ZENIE
Verfasst am: 22. Jun 2014 23:06
Titel: Durchmesser von Blitzen in Deuterium
Wir spritzen zwei dicke flüssige Metallstrahlen, beispielsweise
aus Quecksilber, im windschiefen Strahlengang aus ebenfalls
zwei gut leitfähigen dicken Kupferrohren in eine Kammer
mit Deuteriumgas. An die Rohre legen wir eine Spannung an,
der unzertröpfelte Spritzstrahl aus flüssigem Metall leitet den Strom
weiter.
Der Blitz sucht sich dann den fast kürzesten Weg zwischen diesen
windschiefen flüssigen Elektrodenstangen, und brennt nur zwischen
diesen flüssigen Gebilden. Die Rohranschlüsse sind weiter weg,
dorthin kommt er nicht. Ich denke, wir können die Stromstärke
nun hochfahren. Diese Elektroden sollten doch einiges aushalten !
Dann haben wir nur zwei Parameter, an denen wir regeln und
spielen können.
* Die Stromstärke des kontinuierlichen Blitzkanals.
* Den Druck des Deuteriumgases.
Der Rest erledigt sich von selbst, mehr können wir nicht machen
als zuzuschauen. Es stellen sich natürliche Gleichgewichtsprozesse
von Plasmadruck und dem magnetischen Pinch-Efekt ein. Das Plasma
strahlt aus und kühlt ab. Außerdem gibt es sicherlich auch eine direkte
Energieübertragung an das berührende Gas.
Als Durchmesser eines Blitzes könnte jener Minimalkreis definiert
werden, durch den die Hälfte des Stromes fließt. Habe noch keinen
in Scheiben geschnitten, und wüsste daher genaueres über den Druck und
die Temperatur im Inneren von Blitzen ! Schaffen sie das Lawson-
Kriterium der Kernfusion ? Können wir uns diese eine komplizierte
Tokamak-Trafowindung spaaren, und den gleichen Prozess als Blitz
zwischen windschiefen flüssigen Spritzstrahlen aus Metall brennen
lassen ? Wo wäre der Unterschied, wenn wir uns nicht für den Anfang
und das Ende interessieren und nur die Mitte des ganzen leuchtenden
Mysteriums betrachten ?