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Nachricht |
| dermarkus |
Verfasst am: 06. Sep 2009 03:43 Titel: |
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Der Brechungsindex eines Materials hängt im allgemeinen auf komplizierte Weise von der Frequenz der elektromagnetischen Strahlung ab.
vergleiche zum Beispiel
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/ea/Komplexe_Brechzahl_von_Silicium_(300_K).svg
In manchen speziellen Bereichen (zum Beispiel wohl typischerweise für Glas im Optischen) kann man diese komplizierte Abhängigkeit in guter Näherung durch eine Exponentialfunktion annähern.
Einen Brechungsindex hat ein Material ungefähr dort, wo in der Nähe auch Absorption stattfinden kann, denn beide Effekte hängen miteinander zusammen.
Bei Röntgenstrahlung liegt keine absorbierbare Frequenz in der Nähe, damit ist der Brechungsindex von Materialien dafür sehr klein.
Um Röntgenstrahlung zu lenken oder zu bündeln, kann man also keine normalen Linsen nehmen. Statt dessen verwendet man dafür die Beugung an Kristallen unter sehr kleinen Winkeln. |
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| Thomas |
Verfasst am: 06. Sep 2009 03:30 Titel: |
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| Ich glaube, du verwechselst die Abhängigkeit des Brechungsindexes von der Wellenlänge mit der Absorption im Medium. Die Anhängigkeit der Dielektrischen Funktion ist teilweise in diesem Artikel skizziert und von eher komplexer Natur: http://de.wikipedia.org/wiki/Lorentzoszillator |
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| Gaoxing |
Verfasst am: 06. Sep 2009 00:26 Titel: Röntgenstrahlung - Linse |
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Hallo,
kann mir jemand verraten, warum Röntgenstrahlung beim Durchgang durch eine Linse keine Brechung erfährt (stimmt das überhaupt?) und welcher physikal. Sachverhalt diesem Phänomen zu Grunde liegt? Eigentlich müsste sie doch aufgrund ihrer hohen Frequenz auch einen großen Brechungsindex n(lambda) besitzen. In welchem Bereich gilt denn der exponentielle Zusammenhang n(lambda)~e^-lambda ?? |
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