| dachdecker2 |
Verfasst am: 20. März 2010 22:48 Titel: |
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Ein Weicheiseninstrument funktioniert unabhängig von der Stromrichtung, da es (mindestens) zwei Eisenteile gleichsinnig magnetisiert und diese sich dadurch abstoßen. In der Wikipedia ist das durch u.a. durch ein anschauliches Bild sehr schön wiedergegeben ( http://de.wikipedia.org/wiki/Dreheisenmesswerk ). Der erwähnte Scheitelwert wird hier normalerweise nicht angezeigt, sondern der Effektivwert. Je nach deiner Klassenstufe ist dieser unterschied aber vernachlässigbar oder bedeutend. Wenn man die Signalform des zu messenden Stromes kennt (z.B. 'sinusförmig', 'rechteckförmig' oder ...) kann man die Skale so einrichten, dass der Scheitelwert angezeigt wird.
Im Gegensatz dazu arbeitet ein Drehspulinstrument mit einem Festen Magnetfeld und einer drehbar darin aufgehängten Spule - abhängig von der Stromrichtung dreht sich die Spule (an der der Zeiger befestigt ist) rechts oder links herum. Da die Spule und insbesondere der Zeiger eine Trägheit haben, muss man bei den 50 Hz Netzfrequenz i.d.R. schon genau hinsehen, um das 'Zittern' des Zeigers zu erkennen. Wenn der zu messende Strom eine hohe Frequenz hat, wird der Zeiger den Mittelwert bzw. den sog. Gleichanteil anzeigen (bei Wechselstrom ist das 0). Auch hierzu gibt es ziehmlich gut aussehende Bilder in der Wikipedia. |
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